Mittwoch, 13 November 2013 13:17

Herber Rückschlag infolge fehlender Abgebrühtheit

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3. Liga: HC KTV Altdorf – TV Dagmersellen 25:31

Urner fassten unerwartete Niederlage. Sie sind nun auf den 4. Tabellenrang abgerutscht.

Nur den Kopf nicht hängen lassen: gute Laune bei Joy Gisler (links) und Torsteher Jan Dittli, der gegen Dagmersellen mit Topparaden aufwartete. FOTO: RUEDI AMMANN   Auf die erste Saisonniederlage gegen Willisau folgte gleich der zweite Tiefschlag. Er wäre durchaus vermeidbar gewesen. Nun sind die Schützlinge von Trainer Philipp Reuter in ihrer 3.-Liga-Zehnergruppe auf den 4. Tabellenplatz (6/8, +12), vor Emmen (6/8, +11) und hinter Leader Willisau (6/12), Stans und Dagmersellen (je 6/10) abgedriftet. Am „mittleren Debakel“, wie es ein eingefleischter Fan richtigerweise bezeichnete, vermochte auch die Tatsache, dass erstmals in der 3. Liga der Live-Ticker zum Einsatz kam, nichts zu ändern.

Bereits zur Pause in Schieflage

Dagmersellen wirkte in der Startphase aufgeweckter als die Gastgeber. Die Luzerner prägten die ersten 5 Minuten. Thomas von Deschwanden war nach dem 2:4 für den Anschlusstreffer besorgt. Gegnerische Abstimmungsunzulänglichkeiten nützten die Gäste in der Folge schonungslos aus. Nach dem 4:9 orderte Coach Philipp Reuter ein erstes Timeout. Es zeitigte die erhoffte Wirkung fatalerweise nicht. Technische KTV-Fehler spielten den Besuchern in der Feldliarena immer wieder in die Hand. Es war schliesslich den stupenden „Künsten“ seitens Torsteher Jan Dittli zu verdanken, dass der Rückstand zur Pause (5:10) nicht deutlicher ausfiel.

Fehlende Geduld und Coolness

Überhastete Abschlussversuche seitens der Platzherren prägten die Auftaktphase der zweiten Halbzeit. Dagmersellen zeigte sich mit seinen Aktionen wesentlich konzentrierter. Nach drei Vierteln der Gesamtspielzeit lagen die Urner mit sieben Längen (19:26) in Verzug. 8 Minuten vor dem Schlusspfiff versuchte Philipp Reuter, seine Truppe nochmals neu zu orientieren. „Alles oder nichts“ lautete die Devise der KTV-Truppe im Hinblick auf den Schlussspurt – sie stellte auf eine 4:2-Deckung um. Vorerst mit Erfolg, denn bis zur 56. Minute konnte der Rückstand verringert werden (25:28). Die totale Risikobereitschaft seitens der Platzherren zahlte sich in der Folge nicht aus. Ein weiteres Minustor läutete die Niederlage der Urner definitiv ein – Dagmersellen gewann die Partie mit 31:25. Die Bilanz seitens Coach Philipp Reuter: „Zu viele technische Fehler und mangelnde Coolness haben uns die beiden wichtigen Punkte gekostet. Dagmersellen spielte cleverer und gewann verdientermassen.“

Altdorf II spielte mit: Sebastian Aschwanden, Jan Dittli; Fabian Auf der Maur (4), Dave Bär (1), Andreas Baumann (2), Flavio Fallegger (4), Joy Gisler (1), Daniel Kempf(1), Max Riedel (4), Andreas Schranz, Thomas von Deschwanden (5), Marc Vollenweider, Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler (1).

 

 

 

 

 

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