Dienstag, 23 September 2014 00:00

Das war der zweite Streich

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Nach dem Auftaktsieg gegen das „Schwesternteam“ der SG Altdorf/Stans a hatten die Trainer Tobias Scheuteri, Rolf Ferwerda und Migi Müller klare Direktiven ausgegeben. Es sollten im zweiten Durchgang nicht mehr als 15 Gegentore kassiert und mindestens zehn erfolgreiche Gegenstossaktionen lanciert werden. Das „Plansoll“ wurde prompt erfüllt und gegen die SG Ruswil/Wolhusen/Malters ein souveräner 24:12-Sieg realisiert. Im Zwischenklassement führt jetzt Willisau (3/6) vor den Urnerinnen/Nidwaldnerinnen b (2/4) und Altdorf/Stans a (3/4).

Zu viele ausgelassene Chancen

Das Spiel gestaltete sich während der ersten Minuten ausgeglichen, zumindest toremässig. Schnell war deutlich, welche Mannschaft (eigentlich) überlegen agierte und diesen Fight gewinnen sollte - doch ein Angriff ist eben erst dann fertig, wenn der Ball im Netz zappelt… In der ersten Halbzeit landeten etliche Bälle neben dem Tor - oder die Innerschweizerinnen scheiterten an der überzeugend agierenden Luzerner Torhüterin. Mit einem Viertore-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt (12:8).

Vorsprung kontinuierlich ausgebaut

Während der zweiten Halbzeit zeigte sich ein weitgehend ähnliches Bild. Die Innerschweizerinnen überzeugten mehrheitlich, liessen aber erneut viele Chancen ungenutzt. Trotzdem bauten sie den Vorsprung kontinuierlich aus. Schliesslich durfte sich die SGAS über einen verdienten Sieg freuen. Tobias Scheuteri: „Es spricht für den Ehrgeiz unseres Teams, dass nach dem Spiel nicht allzu stark gejubelt wurde. Alle waren sich darüber im Klaren, dass die erbrachten Leistungen gegen stärkere Widersacherinnen nicht zum Vornherein einen Erfolg garantieren würden. Schon in den nächsten Spielen haben wir aber die Gelegenheit, unser Rendement zu verbessern und weitere Punkte einzufahren. Gegen die HSG Mythen-Shooters wollen wir anlässlich der nächsten Runde zeigen, was wir wirklich können.“

Für die SGAS spielten: Elena Müller; Fabienne Amstutz, Romana Breed, Livia Gisler, Sina Kuster, Joy Leibundgut, Nicole Odermatt, Nina Omlin, Seline Zimmermann.

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