Freitag, 03 Oktober 2014 00:00

Zehn fatale Minuten besiegelten Niederlage

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häuslermarcNachdem die Hauptprobe im Hinblick auf die neue Meisterschaft durch die Cupniederlage missraten war, erhoffte sich der HC KTV Altdorf II einen Sieg im ersten Punktewettkampf. Da Trainer Dave Zürcher mit der NLB-Formation im Einsatz stand, übernahm „Mister Handball“ Migi Müller, unterstützt durch Tobias Rieder, das Coaching.

Hexer Sebastian Aschwanden

Die Urner gingen gegen die SG Ruswil/Wolhusen mit einer 5:1-Abwehr zu Sache, handelten sich indessen gleichwohl einen Rückstand ein. Dave Bär verkürzte auf 2:1. Innerhalb einer Viertelstunde setzten sich die Luzerner mit 8:6 leicht ab, trotzdem Keeper Sebastian Aschwanden mit einem parierten Gegenstoss sowie einem vereitelten Penalty seine Spezialvisitenkarte abzugeben verstand. Pech für die Urner in der 20. Minute: Joy Gisler zog sich eine Fussverletzung zu. Er hatte das Handtuch dadurch vorzeitig zu werfen. Wenig später orderte Migi Müller ein Timeout an, um seine Formation neu einzuschwören. Prompt machte der KTV-Trupp in der Folge Terrain gut und zog bis zur Pause mit 15:14 in Front.

Eingehandelte Hypothek wog zu schwer

Die Startphase zur zweiten Halbzeit wurde für das KTV-Coaching-Zweigespann zu einem Spiessrutenlauf: Luzerns Schlussmann verstand es nämlich, volle zehn Minuten lang seinen Kasten rein zu halten. Erst nach dieser gefühlten Ewigkeit donnerte Marc Häusler den Ball für seine Truppe wieder erstmals ins Luzerner Gehäuse. Die Ruswiler/Wolhuser enteilten bis zur 40. Spielminute auf 22:16. In der Folge fingen sich die Altdorfer etwas auf, doch die eingehandelte Hypothek wog sichtlich schwer. Der absolute Tiefpunkt war nach 54 Spielminuten erreicht, als die Gastgeber ihren Vorsprung weiter ausgebaut hatten (32:22). Dank der Genügsamkeit der Platzherren und einem Schlussspurt der Gäste vermochten Letztere schliesslich eine Kanterniederlage zu verhindern. Der Match endete indessen trotzdem mit 34:27 zugunsten der Einheimischen. Alles in allem eine bittere Pille für einen der meistgenannten Aufstiegsaspiranten.

Für Altdorf II spielten: Sebastian Aschwanden, Simon Jauch; David Bär (8), Andreas Baumann (2), Mauro Bissig (1), Michael Bissig (2) Joy Gisler (1), Marc Häusler (8), Daniel Kempf (1), Christoph Locher, Andreas Schranz (1), Marc Vollenweider (1), Dennis Wipfli, Simon Ziegler (2).

 

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