Montag, 10 November 2014 00:00

Kein Rezept gegen Spitzenteam gefunden

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mark-herzogDen Absteigern aus der nationalen Elitegruppe aus der Innerschweiz gelang es nicht, auswärts das Spitzenteam der SG Zurzibiet/Endingen in Verlegenheit zu bringen. Die SG Altdorf/Stans bezog eine deftige 24:33-Niederlage. Die aktuelle Ranglistenspitze in der Zehnergruppe: 1. Muotathal 7/10, 2. Zurzibiet/Endingen und Thun/Steffisburg je 5/9, 4. Altdorf/Stans 5/6.

Vorerst gut mitgehalten

Die Aargauer hatten im Verlaufe der bisherigen Spiele überzeugt. Sie standen noch ohne Niederlage da. Obwohl die SGAS-Trainer vor dem hohen Tempo der Einheimischen gewarnt hatten, gelang es diesen immer wieder, mit der zweiten Welle zum Erfolg zu kommen. Die Rückzugsphase der Urner/Nidwaldner liess phasenweise sehr zu wünschen übrig.

Nach 13 Spielminuten stand die Partie 8:8. In der Folge verpasste es die Urschweizer Auswahl, in Führung zu gehen. Beste Chancen wurden gleich in Serie vergeben. Die Aargauer nutzten diese gegnerischen Unzulänglichkeiten, um bis zur Pause mit mit vier Toren in Serie auf 12:8 wegzuziehen.

36-prozentige Chancenauswertung ist viel zu wenig

Die SGAS-Trainer verlangten in der Pause, das Verhalten bei Rückzugsphasen zu optimieren und dadurch die Gastgeber zu fordern. Mit der Umsetzung dieser Order wollte es an diesem Spieltag fatalerweise allerdings nicht klappen. Es waren die Einheimischen, die in der zweiten Hälfte klar den Ton angaben. Bereits nach 39 Minuten war das Spiel praktisch entschieden (20:12). Erst nach einem Timeout fand die SGAS-Mannschaft über den Kampf wieder besser ins Spiel. Der Rückstand konnte deshalb verkürzt werden (28:24). Mit fünf Toren in Serie besiegelten die Einheimischen danach das Schicksal der Gäste definitiv.  

Coach Migi Müller zum Spiel: „Wir waren an diesem Sonntag einfach nicht bereit. Mit einer Chancenauswertung von nur 36 Prozent ist keine Partie gegen ein Spitzenteam in dieser Liga zu gewinnen.“

Für die SGSA spielten: Simon Fuchs, Fabio Arnold; Sven Ferwerda, Dave Arnold (3), Pascal Achermann (2), Darius Rosenkranz (2), Nando Kuster (5/2), Ramon Lüönd (1), Mark Herzog (4), Flavio Gnos (2), Manuel Gisler, Luca Sciascera (2), Livio Wanner, Carlo Zurfluh (3).

 

 

Gelesen 1369 mal Letzte Änderung am Montag, 10 November 2014 17:50