Montag, 24 November 2014 00:00

Aufatmen: Zweiten Saisonsieg an Land gezogen

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Frauen 2. Liga: HC KTV Altdorf – SG Malters/Menznau 26:19

Wichtiger Erfolg dank kompakter Leistung. Urnerinnen jetzt mit 4 Punkten über dem ominösen Strich.

DamenapplausAm Sonntagnachmittag gelang den Altdorferinnen in der Baldinihalle der erhoffte „Rundumschlag“. Endlich einmal in Vollbestand antretend - also auch mit der vorübergehend verletzten Isabelle Lauener sowie Noemi Gisler (Doppellizenz mit Zug) - wurde der zweite Saisonsieg eingefahren. Im Zwischenklassement der Elfergruppe weist die KTV-Truppe jetzt 4 Punkte auf. Unter dem roten Strich grüssen die Mythen-Shooters (7/0), Dagmersellen (9/0) sowie Sursee (Rückzug).

Knappe Pausenführung

DamenmitObad filteredDie Gastgeberinnen legten, mit viel Druck agierend, hoffnungsvoll los. Prompt gelang es ihnen, sich frühzeitig mit mehreren Längen von den eigentlich favorisiert angetretenen Tabellenfünften abzusetzen. Mit zunehmender Spieldauer vermochten die Luzernerinnen indessen Gegensteuer zu geben. Bis zur Pause schlossen sie bis auf eine Länge zu den Gastgeberinnen auf (11:10).

19:15 nach 45 Minuten

Unter dem versierten Coaching von Mario Obad (Spielertrainer NLB-Männer) steigerten sich die Altdorferinnen nach der Pause, Malters/Menznau zusehends wieder besser in den Griff bekommend. 19:15 lautete der Vorsprung vor Inangriffnahme der Schlussviertelstunde. Isabelle Lauener – an diesem Nachmittag mit acht Treffern (vor pavicivanoemiNoemi Gisler mit 5 und Monja Pedroncelli mit 3) erfolgreichste KTV-Skorerin – zeichnete nach dem 19:17 wieder für eine zuversichtlich stimmende Drei-Tore-Reserve ihrer Truppe zuständig. Luzia Briker im Tor beeindruckte mit einem magistral abgewehrten Penaltyball. Monja Pedroncelli, nun wieder definitiv mit von der Partie, läutete den Sturmlauf ihres Teams mit dem 21:17 (50. Minute) ein. Die SG Malters/Menznau versuchte nun, vermehrt auf die Trumpfkarte „alles oder nichts“ zu setzen. Dagegen legte die mehrheitlich kompakt wirkende Deckung der Urnerinnen ihr Veto ein. Letztere fuhren schliesslich nach einer sehenswerten Schlussphase einen klaren Erfolg ein. Coach Mario Obad: „Ich sah ein engagiert zur Sache gehendes, verschworenes Kollektiv im Einsatz. Meine Anweisungen wurden gut umgesetzt. Wenn wir weiterhin den eingeschlagenen Kurs verfolgen, werden wir uns zweifellos schon bald definitiv im Mittelfeld des Klassements etablieren können.“

Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Elena Müller; Livia Gisler, Noemi Gisler (5), Stephanie Gisler (2), Isabelle Lauener (8), Kora Munzert-Piepgras (2), Iva Pavic (2), Alissa Pedroncelli, Monja Pedroncelli (3), Seline Schuler, Livia Waser (2), Lea Zgraggen, Janine Zurfluh (2).

 

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