Mittwoch, 03 Dezember 2014 00:00

Kantersieg - und Blick nach vorn

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vondeschwanthoDie zweite Herrenmannschaft des HC KTV Altdorf erhielt es im Rahmen der achten Qualifikationsrunde in ihrer Zehnergruppe mit dem Tabellenletzten KTV Hasle zu tun. Es kam ein standesgemässer Kantersieg zustande (40:22). Dadurch verbesserten die Urner ihre Position in der vorderen Ranglistenhälfte. Die Spitze präsentiert sich jetzt wie folgt: 1. Ruswil/Wolhusen (14 Punkte), 2. Horw (12), 3. Mythen-Shooters (12), 4. Borba/Luzern (11), 5. Altdorf (10).

Auftakt zur zweiten Spielhälfte verpennt

Die Order des Kapitäns, lautend auf „keinesfalls Unterschätzen der Underdogs“, wurde vom Start weg beherzt. Die Startphase gelang der KTV-Truppe wunschgemäss. Nach einer Viertelstunde lag sie mit 11:1 voraus. Dank guter Defensiv- und Torhüterarbeit ging es so weiter. Im Offensivbereich konnte mehr oder weniger nach Belieben geschaltet und gewaltet werden. Das Pausenresultat: 19:6. Die Phase nach dem Tee wurde, wie schon so oft, völlig verschlafen. Innerhalb von 16 Minuten wurden zehn Minustreffer kassiert. Immerhin lief die eigene Tormaschinerie nach wie vor gut – sie war für ebenso viele eigene Tore besorgt. Der Sieg stand schliesslich nie in Gefahr. Er hätte indessen noch klar deutlicher ausfallen können (müssen). Für den Schlusspunkt der Partie war Andreas Schranz mit einem super herausgespielten Treffer besorgt. Bester Skorer der Partie war Thomas von Deschwanden (9 Tore), gefolgt durch Dave Bär (8).

Von Deschwanden und Bär erfolgreichste Skorer

Insgesamt verzeichneten die Akteure des HC KTV Altdorf 21 technische Fehler – ein halbes Dutzend so genannt hundertprozentiger Chancen wurden verkorkst. Die Torsteher zogen sich recht gut aus der Affäre. Sebastian Aschwanden lieferte während 40 Minuten zehn, sein Kollege Simon Jauch während 20 Minuten acht Paraden ab.

Der HC KTV Altdorf spielte mit: Sebastian Aschwanden, Simon Jauch; Dave Bär (8), Andreas Baumann (3), Mauro Bissig (6), Adrian Bucher (2), Christoph Locher (2), Andreas Schranz (2), Marc Vollenweider (4), Thomas von Deschwanden (9), Simon Ziegler (4).

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