Mittwoch, 04 Februar 2015 00:00

Zwei Siege – und knappe Last-second-Niederlage

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Das gemischte Nachwuchsteam des HC KTV Altdorf (U13) bestritt vor eigenem Publikum einen Dreifronteneinsatz. Einmal mehr kam dabei zum Ausdruck, dass hoffnungsvolle Talente in der Startpflöcken stecken – dank zielstrebiger Förderung.

Gegen die Vertretung des BSV Stans (nur aus Boys zusammengesetzt) entwickelte sich auf ausgeglichenem Niveau ein spannender Fight. Zur Pause lagen die Besucher knapp in Front (4:5). Ausgesprochen hektisch fiel dann im Urschweizer Derby die Schlussphase aus, zumal die Nidwalder in der Deckung auf eine komplette Manndeckung umgestellt hatten. Die dadurch entstehenden zusätzlichen Freiräume nutzten die KTV-Sprösslinge indessen immer wieder erfolgreich aus. Fazit: 9:7-Sieg der Gastgeber, denen dadurch die Revanche für die letztmalige Niederlage bestens gelang. Bemerkenswert: Der BSV Stans a wurde unter anderem vom ehemaligen Altdorfer Topskorer Driton Sokolaj betreut.

Ebenfalls ausschliesslich mit Burschen besetzt trat Gegner Nummer zwei, Borba/Luzern, an. Der HC KTV Altdorf zog resolut davon (3:0), musste sich aber in der Folge von den Gegnern wieder einholen lassen. Borba wartete mit einem etwas wirren Angriffsspiel und vielen Positionswechseln auf, was den Gastgebern doch einige Probleme in der Abwehr bescherte. Schön herausgespielten Toren der Einheimischen setzten die Besucher stets den Ausgleich entgegen – die Folge einiger Aussetzer in der KTV-Verteidigung. Riesenglück für die Luzerner in der Schlusssekunde, als sie just den Siegestreffer zum 11:12 erzielten. Fazit der Coaches Andrea Clapasson und Stefan Epp: „Vielleicht ruhten wir uns etwas zu sehr auf den Lorbeeren der ersten Partie aus...“

Im letzten Spiel standen sich auf beiden Seiten „gemischte“ Teams gegenüber. Altdorfs Kollektiv wollte gegen den HC Kriens den eingehandelten Tolggen im Reinheft sichtlich unbedingt löschen. Gesagt – getan. Die jungen Urner zogen engagiert davon. Doch schon bald sahen sich die KTV-Topskorer mit einer Manndeckung bedacht. Sie entledigten sich aber der Bewachung immer wieder und skorten munter weiter, dabei auch sehenswerte spielgestalterische Ideen aufblitzen lassend. Dank der offensiv angelegten eigenen Deckung gelang es mehrmals, den Gegnern Bälle abzuluchsen und mit Gegenstössen erfolgreich zu bleiben. Schliesslich gelang es den Einheimischen, einen deutlichen 11:8-Erfolg einzufahren.

Das nächste Turnier findet nun am 3. März statt. So hat das Team (verdienterweise...) genügend Zeit, auch der Fasnacht zu frönen und dessen ungeachtet während der spielfreien Februarwochen fleissig zu trainieren.

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