Sonntag, 08 März 2015 00:00

Aufstiegsoptionen wurden gewahrt

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HC KTV Altdorf II – Borba /Luzern 32:16

Mit einer Klatsche wurden die bisher punktgleichen Luzerner nach Hause geschickt. Marc Vollenweider achtfacher Topskorer.

M2matakunbucherrolfzieglerDie Aussichten im Hinblick auf eine mögliche Promotion (3./2. Liga) bleiben für die Altdorfer intakt. Zwei Runden vor Abschluss der Qualifikationstour (18 Spiele insgesamt – zwei Mannschaften kommen in die „Kränze“) präsentiert sich das Zwischenklassement in der Zehnergruppe nach dem klaren Sieg der KTV-Truppe an der Spitze wie folgt: 1. Mythen-Shooters (15/24), 2. Ruswil/Wolhusen (16/22), 3. Horw (16/22), 4. Altdorf II (16/20).

Sackstarke Torhüterleistungen

Beide Mannschaften traten in der Feldliarena mit einem reduzierten Kader an: Borba/Luzern mit neun, die Gastgeber mit zwölf Spielern. In den Reihen der Urner mixte erstmals der Tscheche Alexandr Bilek mit. Auf Anhieb erzielte er drei Treffer. Das durch Dave Zürcher geführte Altdorfer Kollektiv - der NLB-Fanionteam-Kaderspieler mixte gleich auch aktiv in den Reihen der Reserven mit - setzte vom Anpfiff weg auf die Karte Tempospiel. Im Angriff gelang vorerst nicht alles wunschgemäss, dafür hinterliess die Abwehr einen soliden Eindruck. Während der ersten Halbzeit wurden nur mal gerade vier (!) Minustreffer zugelassen. Ein Verdienst des ausgezeichnet disponierten Keepers Sebastian Aschwanden (60 Prozent der auf sein Tor kommenden Bälle wehrte er magistral ab – später liess sich auch Teamkollege Jan Dittli eine ähnlich gute Bilanz attestieren). Nachdem Marc Vollenweider das Skore eröffnet hatte - er war am Samstagabend mit acht Treffern erfolgreichster Schütze seiner Truppe - nahmen die Platzherren das Zepter fest in ihre Hand. Sie führten nach 22 Minuten mit 9:2, um die Pause beim Stande von 11:4 anzutreten.

Alle anderthalb Minuten ein KTV-Treffer

M2baerdaveborba filteredWeil der ebenso souverän wie konsequent arbitrierende Rolf Bucher im Verlaufe des zweiten Spielabschnittes gegen (zu) harte Abwehraktionen vermehrt durchgriff, was etliche Zeitstrafen zur Folge hatte, ergaben sich für die Angreifenden vermehrte Freiräume, doch waren anderseits auch gewisse Probleme im Defensivsektor nicht übersehbar. Der HC KTV Altdorf II vermochte den ursprünglichen Leistungslevel nicht mehr ganz (wie gehabt) durchzuziehen, gab den Vorsprung aber nicht aus der Hand. Im Konterspiel zeigten sich die Einheimischen mit zunehmender Spieldauer dann immer erfolgreicher, da Borbas Akteure auch bezüglich Kondition (begreiflicherweise) immer schwächer wirkten und insbesondere mit den über die Flügel geführten gegnerischen Angriffen zunehmend überfordert wirkten. Schliesslich erzielte der KTV-Trupp gerade doppelt so viele Tore als die Luzerner. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Dave Bär einen Penaltyball seinem Torsteher Jan Dittli “abtrat“. Dieser liess sich nicht zweimal bitten; er setzte das Leder seinerseits in die Maschen der Besucher.

Für Altdorf spielten: Sebastian Aschwanden (sechs von zehn Bällen abgewehrt), Jan Dittli (1 - neun von 21 Schüssen pariert); Dave Bär (6), Mauro Bissig, Adrian Bucher (3), Cyril Keller, Andreas Schranz (5), Marc Vollenweider (8), Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler, Dave Zürcher (4), Alexandr Bilek (3).

 

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