Mittwoch, 11 März 2015 00:00

Von potenziellem Meisterinnenteam bös zerzaust

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Die 2.-Liga-Damen des HC KTV Altdorf finden nicht aus dem Wellental heraus. In Hochdorf kassierten sie eine penible 20:45-Schlappe. Gegen eine Formation allerdings, die noch immer mit dem regionalen Meisterinnentitel liebäugelt. Auch wenn sie bereits vor Saisonbeginn beliebt gemacht hatte, dass auf eine allfällige Promotion respektive allfällige Aufstiegsspiele verzichtet würde.

Wie dem auch sei: Auf ein derart krasses Debakel hatten sich die KTV-Akteurinnen nie und nimmer gefasst gemacht. Ein Trost: Bezüglich 2.-Liga-Klassenerhalt ist am Tabellenende alles beim Alten geblieben: 8. HC KTV Altdorf (8 Punkte), 9. (und unter dem roten Stich figurierend) die Mythen-Shooters (4) sowie Dagmersellen (0). Um den Meisterinnentitel werden sich übrigens Ruswil/Wolhusen/Nottwil sowie Hochdorf (je 28 Zähler) sowie Emmen (26) und Kriens (24) ein packendes Finish liefern.

Hochdorf und der HC KTV Altdorf lieferten sich anfänglich eine weitgehend ausgeglichene Partie. Doch schon bald lief bei den Urnerinnen praktisch alles aus dem Ruder. Weder im Angriff noch in der Abwehr vermochte das Team den entfesselten Luzernerinnen auch nur im Entferntesten Paroli zu bieten. Die erbrachten schwachen Leistungen im Angriffs- respektive Deckungssektor, die Vielzahl technischer Eigenfehler, ferner unpräzise Abschlussaktionen am gegnerischen Kreis kamen den Hochdorferinnen, die mit einer effizienten Vorstellung aufwarteten, zu pass. Coach Stefan Epp brachte es nach dem Schlusspfiff auf einen Nenner: Eine miserable und geradezu desolate Leistung der ganzen Equipe. Es steht jetzt allen Akteurinnen im Hinblick auf die Schlussphase der Meisterschaft 2014/15 ein gerütteltes Mass an Vorbereitungsarbeit bevor.“

 

Gelesen 1122 mal