Sonntag, 25 Oktober 2015 00:00

Zweite Halbzeit brach das Genick

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Borba/Luzern – HC KTV Altdorf 26:21

Möglicher Sieg wurde verscherzt. Urnerinnen jetzt auf vorletzten Tabellenplatz abgedriftet.

Arnold Mirjam filtered KopieDie Altdorferinnen versäumten es, ihr (bislang mageres) Punktekonto zu äufnen. In Luzern kassierten sie eine unnötige Niederlage. Nach vier Spielen sind erst 2 Punkte in Sicherheit gebracht worden. Dies ist gleichbedeutend mit dem vorletzten Rang im Zwischenklassement der 2.-Liga-Zehnergruppe – vor dem BSV Stans, der noch mit null „Einheiten“ anzutreffen ist. Gleichauf mit dem KTV-Trupp sind Malters/Menznau sowie die Mythen-Shooters (ebenfalls je 2 Zähler) etabliert. Alarmstufe eins ist für den KTV dessen ungeachtet (noch) nicht angesagt. Der sich in der grünen Zone befindliche STV Willisau beispielsweise hat erst 2 Punkte mehr eingeheimst als die Urnerinnen. Allerdings muss jetzt dringend Vollgas gegeben werden, um aus der ungemütlichen Zone wegzukommen...

Knappe Führung zur Pause

Während der ersten zehn Minuten fanden die Altdorferinnen den angestrebten Spielrhythmus nicht. In der Folge steigerte sich wenigstens die Abwehr zusehends. Auch die Leistungen in der Offensive konnten optimiert werden. Bei der Chancenauswertung haperte es aber oft bedenklich. Die kämpferische Einstellung der KTV-Frauen durfte sich phasenweise durchaus sehen lassen – so gelang zwischenzeitlich gar eine minimale Führung, zumal auch Luzia Briker im Tor sich einer beachtlichen Form erfreute. Schade, dass etliche Bälle infolge überhasteter Abschlussversuche verloren gingen. Die Seiten wurden mit 11:10 dennoch zugunsten der Urnerinnen gewechselt.

Zu hohe Eigenfehlerquote

Der Auftakt zum zweiten Spielabschnitt missriet den Gästen unverkennbar. Das schlecht eingestellte Visier im Angriff, etliche Ballverluste nach technischen Unzulänglichkeiten und fehlende Konzentrationen kamen den Gastgeberinnen zu pass: Sie zogen gleich - und gar in Front. Borba baute seine Reserven bis zum Abpfiff auf 26:21 aus.

„Obwohl die Luzernerinnen favorisiert angetreten waren, hätten wir die Partie eigentlich nicht verlieren dürfen. Ein Sieg hätte durchaus im Bereich des Möglichen gelegen. Doch der Leistungsabfall während der zweiten halben Stunde brach uns das Genick. Alles in allem ein enttäuschendes Schlussresultat“, bilanzierte Altdorfs Topskorerin Mirjam Arnold, die an diesem Spieltag nicht weniger als achtmal ins Schwarze traf. Im Kollektiv von Coach Alex Bilek fehlte dieses Mal übrigens wieder Noemi Gisler (Doppellizenz mit Nationalligaklub Zug).

Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Elena Müller; Mirjam Arnold (8), Nicole Blättler, Stephanie Gisler (2), Isabelle Lauener (3), Iva Pavic (3), Alissa Pedroncelli (1), Seline Schuler (1), Jenny Walker (1), Gina Zurfluh (1), Janine Zurfluh (1).

 

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