Montag, 09 November 2015 00:00

Erste Saisonniederlage kassiert

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Die Siegesserie der Innerschweizer ist abrupt gerissen. Sie kassierten in Siggenthal eine deutliche, aber doch etwas zu hoch ausgefallene Schlappe (37:28). Im Zwischenklassement hat die SGAS indessen nach wie vor die Leaderposition inne (6/10), vor der HSG Nordwest/TV Birsfelden (5/8). In der „grünen Dreierzone“ der Zehnergruppe belegt Siggenthal die folgende Position (5/7).

Die Aargauer hatten im Rahmen der bisherigen vier Spiele zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage gelandet. Die SGAS stand anderseits nach fünf Einsätzen immer noch mit reiner Weste da. In den beiden Auswärtsspielen gegen Wacker/Thun und Genf waren die Urner/Nidwaldner dank grossem Kampfgeist siegreich vom Platz gezogen. Die Vorzeichen standen somit gut - vielleicht zu gut... Jedenfalls war die SGAS sichtlich gewillt, die Siegesserie fortzusetzen.

Gastgeber erwischten bessere Auftaktphase

Die Aargauer starteten besser in die Partie. Sie gingen gingen unverkennbar konzentrierter sowie beherzter zur Sache und zogen mit 2:0 in Front. Die Gäste vergaben anderseits in der Anfangsphase zweimal frei am Kreis. Die Urner/Nidwaldner bekundeten sichtlich Mühe, wunschgemäss ins Spiel zu finden. Die ersten sechs Minuten verliefen immerhin recht ausgeglichen (4:4). Dann gelang dem SVL ein 5:0-Lauf. Die SGAS vergab in dieser Phase einige freie Bälle. Das Team wirkte verunsichert und kam an diesem Spieltag schlicht nicht wunschgemäss auf Touren. Dank sehenswerter Einzelaktionen schuftete es sich in der ersten Hälfte immerhin noch zweimal an die Gastgeber heran (10:8, 14:12). Mit einer Fünf-Tore-Differenz (18:13) wurde die Pause angetreten.

Unbefriedigende Chancenauswertung

Die Trainer der Innerschweizer monierten in der Kabine: „Wir brauchen einen guten Start, bessere Beinarbeit in der Deckung und müssen als Team auftreten.“ Es waren jedoch die Einheimischen, die überzeugender wirkten und auf 21:14 davonzogen. Als die Partie fast schon entschieden war, versuchte die SGSA über den Kampf ins Spiel zurückzufinden. Es gelang ihr prompt, auf 25:23 verkürzen. Doch die Chancenauswertung blieb auch in dieser Phase treue Begleiterin. Dies nutzten die Aargauer konsequent aus. Sie erhöhten in der Schlussphase zum deutlichen Sieg. Die bittere Erkenntnis: Praktisch keiner der SGAS-Akteure vermochte an diesem Sonntag seine Normalform abzurufen.

Die Coaches Marc Schaffer und Benno Lussi zum Spiel: „Wir wirkten einfach nicht bereit. Mit einer solchen Chancenauswertung gewinnt man halt keine Spiele. Die Verteidigungsarbeit war ebenfalls mangelhaft. Wir vergaben 18-mal in bester Abschlussposition. Es bleibt zu hoffen, dass wir die Lehren aus dieser Niederlage ziehen.“

Am nächsten Samstag, 14. November, kommt es zum Spitzenkampf gegen die HSG Nordwest aus Birsfelden, und zwar in der Stanser Eichli-Halle. Das Spiel wird um 15 Uhr angepfiffen.

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Reto Bissig, Fabio Arnold; Sven Ferwerda, David Arnold (5/1), Nando Kuster (3/1), Livio Bissig, Luca Sciascera, Pascal Aschwanden (3), Livio Wanner (6), Beni Rachad, Lukas Durrer, Arne Lauwers (2), Joel Wyss (7), Nicolas Stiz (2).

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