Dienstag, 19 Januar 2016 00:00

Das war der zweite Streich…

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HC KTV Altdorf II: Auf-/Abstiegsrunde 3./4. Liga

Die zweite Garnitur gestaltete auch Runde zwei siegreich: Die SG Handball Seetal wurde mit 36:16 in die Wüste geschickt.

Herren 2 HeimspielBereits eine Woche nach der ersten Runde, welche gegen die Luzerner mit sechs Toren Differenz siegreich gestaltet worden war, wurde - etwas aussergewöhnlich… - zum Retourfight angetreten. In der Feldliarena sahen sich die Besucher mit einer Klatsche bedacht und gleich mit 20 Toren Differenz bezwungen. Im Zwischenklassement der Achtergruppe (die beiden besten Formationen werden IM Hinblick auf die nächste Saison im «Oberhaus» anzutreffen sein) führt der HC KTV Altdorf II nach zwei Einsätzen mit 4 Punkten (Tordifferenz +25), vor Sursee (1/2, +6), Malters (1/2, +4) sowie den Mythen-Shooters (1/2, +1). Am Samstag, 23. Januar, 19 Uhr, wird in der Baldinihalle bereits Runde drei, gegen die HSG Baar/Zug, welche im ersten Fight gegen Malters mit 25:29 den Kürzeren zog, in Angriff genommen.

Nach 12 Minuten Fahrt aufgenommen

H2 Häuslermarc filteredEs brauchte vorerst zwei Superparaden Sebastian Aschwandens, um gegnerische Bälle abzuwehren, nachdem die Gastgeber zu Beginn etwas unkonzentriert, um nicht zu sagen: unbeholfen, zur Sache gegangen waren und sich Dave Bär durch Spielleiterin Violeta Ettlin für 2 Minuten in die Kühlboxe verwiesen sah. Aschwanden machte in dieser Phase einen gegnerischen Penaltyball unschädlich. Doch zwischen der 6. und 8. Minute zogen die Seetaler mit zwei Längen in Front. Nach dem 1:3 (Dave Bär) waren Andreas Schranz und erneut Bär für das 3:3 besorgt. Dennis Wipfli (zweimal) und Marc Häusler donnerten ihre Formation danach in Front (6:3). Ab dato waren die Altdorfer klar spielbestimmend. Dank souveräner KTV-Deckungsarbeit, ergänzt durch einen weiterhin bestens disponierten Keeper Sebastian Aschwanden, der sich ein weiteres Mal als Penaltykiller auszuzeichnen wusste, bauten die Einheimischen den Vorsprung aus. Eine 4-Minuten-Strafe hatte Marc Häusler zu verbüssen (den ersten Teil infolge eines Fouls, den zweiten wegen eines angezweifelten Entscheides der Spielleiterin), ferner einer Zeitstrafe, gegen Dave Bär infolge übertriebener Härte verhängt - Altdorf II hatte deshalb anderthalb Minuten in doppelter Unterzahl zu agieren -, war auch schon bald die etwas bescheiden anmutende Halbzeitführung (12:8) Tatsache geworden, was nicht unbedingt dem Gusto Coach Dave Zürchers entsprach. Er war es dann in der Kabine auch, der seine Mannen auf eine Leistungssteigerung einschwor.

Blitzstart und Sturmlauf

Die Urner nahmen den zweiten Spielabschnitt mit rasantem Auftakt in Angriff. Die Seetaler sahen sich Mal für Mal mit Gegenstossaktionen und weiteren gegnerischen Finessen überrannt. Sie verloren schliesslich komplett den Faden, was die Altdorfer immer wieder kompromisslos zu nutzen wussten. Luca Segantini, der zwischenzeitlich ins Tor beordert worden war und ebenfalls überzeugte: «Unsere Deckungsarbeit wirkte, wie schon in der ersten Halbzeit, ausgesprochen kompakt. Viele Bälle wurden im Defensivbereich erobert. Schliesslich siegten wir mit genau der von Dave Zürcher bereits vor Spielbeginn geforderten 20-Tore-Differenz. Möglicherweise war diese Par-force-Leistung nicht zuletzt auf die neuern Einlauftrikots zurückzuführen...»

Altdorf II spielte mit: Sebastian Aschwanden (12 Paraden), Luca Segantini (2); Pascal Arnold (1), Dave Bär (4), Alex Bilek (3), Michael Bissig (3), Adrian Bucher (1), Manuel Gisler (5), Marc Häusler (7), Cyril Keller (2), Andreas Schranz (6), Thomas von Deschwanden (1), Dennis Wipfli (3), Simon Ziegler (2).

 

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