Mittwoch, 27 Januar 2016 00:00

Leader gab sich keine Blössen

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Die U17-Interjunioren der SG Altdorf/Stans standen im Rahmen der Wochenendrunde vor einer weitgehend unlösbaren Aufgabe. Wie erwartet verloren sie gegen den Tabellenleader SG Waadt Handball West klar. Die Romands behielten das bessere Ende mit 42:25 für sich – die SGSA blieb in ihrer Zehnergruppe (4 Punkte nach zehn Spielen) auf dem letzten Platz (Direktabstieg) der Zwischenrangliste sitzen. Die Innerschweizer liegen allerdings nur einen Zähler hinter Arbon; die Ostschweizer haben zudem zwei Partien mehr ausgetragen. Das nächste Spiel führt die SGSA am 30. Januar (18 Uhr) in der Feldliarena mit den Ranglistenzweiten, Pilatus/Luzern, zusammen.

Der Fight in der Westschweiz begann aus Urner Optik ausgesprochen vielversprechend. Die Gastgeber sahen sich von den motivierten Innerschweizern überrascht. Die Gäste führten nach 20 Spielminuten 12:8. «Unser Kollektiv spielte bis zu diesem Zeitpunkt sensationell. Die Führung war ebenso verdient wie genial», erklärte Coach Daniel Baumann in seinem Rückblick.

Nach einem angeforderten Teamout nahm die SG Waadt Handball West das Zepter dann fest in die Hand, dabei mit einer auf die Urner/Nidwaldner angelegten Doppelmanndeckung zur Sache gehend. Diese Massnahme warf die SGAS-Formation überraschenderweise völlig aus dem Konzept. Die Romands erzielten den Gleichstand, um in der Folge immer deutlicher in Front zu ziehen und ihre Gangart bis zur 55. Minute kompromisslos durchzuziehen. «Trotz der Kanterniederlage bin ich mit der Leistung unserer Truppe durchaus zufrieden. Wir nehmen nun das Gute aus dem Einsatz in die nächsten Partien ganz einfach mit und sind optimistisch, unser bislang recht mageres Punktekonto zu äufnen», bilanzierte Daniel Baumann abschliessend.

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Yannick Kulli, Raoul Iten (18 Paraden); Samuel Arnold, Livio Bissig (4), Lukas Diener (2), Lukas Durrer, Simon Gander, Marco Inderbitzin (6), Janis Lang (5), Marius Lehmann (4), Munoz Linge (1), Philipp Mulle (1), Flavien Schweighauser (1), Filimon Stavrogiannopoulos (1).

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