Mittwoch, 16 März 2016 00:00

Leaderinnen auf den Zahn gefühlt

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In der Stärkeklasse 2 der U18-Juniorinnen kam es in der Stanser Eichlihalle zum Spitzenkampf zwischen dem BSV Stans und dem HC KTV Altdorf (FU15). Beinahe wäre es den jungen Urnerinnen gelungen, den noch verlustpunktelosen Gastgeberinnen die erste Saisonniederlage zu verpassen. Doch es sollte nicht sein. Das Derby ging mit 18:16 knapp zugunsten der Nidwaldnerinnen aus. Im Zwischenklassement führt jetzt Stans (5/10) vor Altdorf (FU15, 4/4), Kriens (FU15, 5/4), Ruswil/Wolhusen (5/4) sowie Wohlen (3/0). Von den fünf Formationen weisen zurzeit nur die beiden erstklassierten ein positives Torverhältnis aus (Stans +27, Altdorf +2).

Die erste Halbzeit verlief höchst ausgeglichen. Beide Abwehrblöcke zeigten sich auf der Höhe ihrer Aufgaben, der KTV-Angriff vergab durch oft zu übermässiges Prellen etwas zu viele Bälle. Knapp vor dem Pausenpfiff gelang dem Team von Coach Kate Sommerauer immerhin der Führungstreffer (7:6). Fatalerweise vermochte der KTV den Schwung aus dem ersten Spielabschnitt nach erfolgtem Seitenwechsel nicht ganz mitzunehmen, auch die Konzentration liess einige Wünsche offen. Die Stanserinnen führten plötzlich mit fünf Längen Vorsprung, da im Angriff der Altdorferinnen nicht mehr alles allzu rund lief, ausserdem zwei Akteurinnen verletzungshalber ausgefallen waren und deshalb verschiedene Spielerinnen auf für sie ungewohnten Positionen zu agieren hatten. Die Chance, gegen die Overdogs zum Erfolg zu kommen, blieb deshalb ungenutzt, trotzdem der Rückstand der KTV-Truppe auf den BSV, der seinerseits auch nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte, noch deutlich verkleinert wurde. Stans konnte ausserdem nur einen Penalty (aus insgesamt drei Möglichkeiten) verwerten, die Urnerinnen vermochten ihrerseits einen 7-Meter-Ball nicht im gegnerischen Netz zu platzieren.

Altdorf spielte mit: Janine Zgraggen, Julia Zgraggen; Maria Gisler, Vanessa Gisler, Lynn Gnos, Alexandra Kempf, Xenia Kovacevic, Jasmin Müller, Lynn Müller, Neria Philipp, Sarah Tresch, Nina Zgraggen, Ana Pavic.

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