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Samstag, 01 Oktober 2016 00:00

Niederlage und Sieg

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Bei den «Füchsen» aus Emmenbrücke – ein junger Verein – waren die U17/P7-Junioren des HC KTV Altdorf mit dem Vorsatz angetreten, Punkte zu ergattern. Gegen die Gastgeber, mehrheitlich aus U15-Inter-Akteuren zusammengesetzt, taten sich die Tellensöhne aber recht schwer. Zur Pause lautete das Skore 15:15. Der KTV-Trupp verpatzte den Start in den zweiten Spielabschnitt komplett. Beim Stande von 18:15 zugunsten der Luzerner zog Coach Tobias Rieder die Notbremse. Die kernigen Worte ihres Coachs zeitigten Wirkung. Altdorfs Fehlerquote nahm ab – der Rückstand wurde verringert. Doch die taktisch clever zu Werke gehenden «Füchse» machten den Gästen das Leben mit sehenswerten, eingefuchsten Spielzügen (nomen est omen…) schwer. Immerhin arbeitete sich der KTV-Nachwuchs auf 21:20 heran. Danach schien die Luft bei den Besuchern weg. Manndeckung und Kreisspielereinsatz bescherten nämlich nicht den gewünschten Erfolg. Schliesslich waren es einige Schüsse an die Torumrandung und ausbleibende Strafsanktionen gegen die Formation aus Emmenbrücke, welche der Letzteren den 28:25-Sieg bescherten.

Altdorfs nächster Widersacher, die Mythen-Shooters, traten nur mit einer Minibesetzung (sieben Spieler) an. Trotz überraschend selbstsicher zur Sache gehender Gäste, konnten diese bis zur 20. Minute dennoch ins Hintertreffen (9:6) gedrängt werden. Der Drei-Tore-Vorsprung des HC KTV Altdorf hatte auch zur Pause weiterhin Bestand (11:8). Während des zweien Spielabschnittes beeindruckte Keeper Moritz Mattli mit genialen Interventionen. Mehrere erfolgversprechende Vorstösse der Schwyzer machte er mit sehenswerten Paraden unschädlich. Im Angriff der Urner beeindruckte speziell Dominik Föllmi. Er legte den Mythen-Shooters insgesamt elf «Eier» ins Nest. Schliesslich behielt das KTV-Kollektiv das bessere Ende mit 29:20 deutlich für sich. Das Trainerduo Tobias Rieder/Pascal Arnold zum Vollerfolg ihrer Mannschaft: «Eine ausgesprochen überraschende Taktik der Shooters mit dem Versuch, das Tempo zu forcieren, verwirrte uns phasenweise, ohne Frage. Doch unsere kompakt wirkende Defensive liess den klaren Sieg verdientermassen Tatsache werden.»

Gegen Emmenbrücke spielten: Moritz Mattli; Joël Arnold (2), Thomas Arnold, Pascal Blättler (10), Dominic Dahinden (2), Moritz Gisler, Alain Janes (2), David Lemmel, Gabriel Stadler, Simon Studer (6), Marko Toljan (2), Oliver Zurfluh (1).

Gegen die Mythen-Shooter standen im Einsatz: Moritz Mattli; Joël Arnold (5), Thomas Arnold (4), Luca Aschwanden (1), Dominic Dahinden (2), Dominik Föllmi (11), Moritz Gisler, Alain Janes (5), David Lemmel, Gabriel Stadler, Oliver Zurfluh (1).

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