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Mittwoch, 05 Oktober 2016 00:00

Warten auf den ersten Sieg

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Die U19-Elitejunioren der Spielgemeinschaft Altdorf/Stans unter dem Coaching von Dani Lussi und Migi Müller stehen vor einer kniffligen Aufgabe: ihr Team in der obersten nationalen Eliteklasse zu halten. Das Kollektiv trat im Rahmen der dritten Runde auswärts beim Nachwuchs der Winterthurer Pfader an. Deren Verein gilt als eine der Schweizer Talentschmieden.

Die Zürcher traten gegen die Vertretung der SG Altdorf/Stans mit einer hochkarätigen Truppe an. In der Zehnergruppe nehmen die Eulachstädter im Zwischenklassement die Verfolgerposition (4/6) hinter den noch verlustpunktelosen Kadetten Schaffhausen (4/8) und Suhr/Aarau (3/6) ein, gefolgt von St. Otmar St. Gallen und Pfadi Winterthur (ebenfalls je 4/6) sowie der HSG Nordwest (3/4). Die Urner/Nidwaldner belegen den vorletzten Platz (3/0) ein. Ebenfalls noch zählerlos steht die SG Zurzibiet/Endingen (4/0) zu Buche.

Von Anpfiff weg bekundeten die Innerschweizer etwelche Mühe, sich gegen die hart einsteigende Abwehr der Winterthurer durchzusetzen. Im Angriff wurde zu wenig Geduld an den Tag gelegt, um die Gastgeber wirkungsvoll in Verlegenheit bringen zu können. Immerhin lagen die Innerschweizer nach 10 Minuten nur mit 5:6 im Hintertreffen. Doch zur Pause hatten sich die Platzherren schon ein beachtliches Polster (zehn Längen Vorsprung) zugelegt (18:8). Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass für die Gäste an diesem Tag keine Punkte abzuholen sein würden: Den Ausfall der beiden Teamstützen Pascal Achermann (krank) und Arne Lauwers (verletzt) vermochte das SGAS-Team ganz einfach nicht zu verkraften. Coach Dani Lussis Bilanz: «In der Verteidigung begingen wir zu viele taktische Fehler. Den starken gegnerischen Kreisläufer vermochten wir kaum je zu neutralisieren. Alles in allem erhielt unser Kollektiv eine lehrreiche Lektion vorgesetzt, wie effizienter Handballsport zu betreiben ist.»

Die SGSA spielte mit Roul Iten, Fabio Arnold; Benjamin Rachad (2), Livio Bissig (2), Samuel Arnold, Mario Herger, Luca Vitaliano (2), Lukas Durrer, Lukas Diener, Pascal Aschwanden (7), Flavien Schweighauser, Joel Wyss (7), Janis Lang (2).

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