Sonntag, 10 November 2019 17:30

Das Dessert kommt zum Schluss

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U11 Turnier in Horw vom 9. November 2019

Nur 6 Tage nach dem letzten Turnier standen die jüngsten Handballerinnen und Handballer des HC KTV Altdorf wieder im Einsatz. Am Samstag, 9. November 2019, wurde das Turnier in Horw in Angriff genommen. 5 Spiele standen an diesem Samstag in der Gruppe Challenger auf dem Programm. Das dieser Samstag eine Challenge werden würde war klar, denn in der Challenger Gruppe sind jeweils die besseren Teams eingeteilt und 5 Spiele am selben Tag zehren an den Kräften.

So wurden die Schützlinge von Peter Jehle und Claudia Herger bereits beim ersten Spiel gegen den HC Rotheburg 1 durchgerüttelt. Die Gegner entpuppten sich als sehr starke Spieler und die Altdorfer hatten keine Chancen gegen das eingespielte Luzerner Team. Auch wenn die jungen Handballerinnen und Handballer immer mehr in Rückstand kamen, kämpften sie weiter so gut es ging. Am Schluss war es eine klare Sache und das erste Spiel ging klar und deutlich mit 8:25 verloren.

Auch das Team TV Horw 1 war überlegen. Diesmal standen die Urner jedoch etwas besser in der Verteidigung und liessen den Horwern nicht ganz so ein einfaches Durchkommen wie sie den Rothenburger gewährt haben. Der Angriff war aber leider nicht sehr effizient und viele Chancen wurden nicht ausgewertet. So erzielten die Altdorfer während dem gesamten Spiel nur 3 Tore, während Horw 12 Mal ins Schwarze traf.

Pünktlich um 12.00 Uhr wurde das Derby gegen den BSV Stans angepfiffen. Die Stanser traten mit einem reinen Knabenteam an. Diese Konstellation schüchterte unser eher Mädchen-lastiges Team jedoch nicht ein und sie gingen mit voller Motivation ins Spiel. Der Spielverlauf während der ersten Halbzeit war sehr ausgeglichen. Lange Zeit war unentschieden. Nach der Pause lies die Konzentration jedoch etwas nach und einige Abschlüsse konnten nicht verwertet werden. So zogen die Stanser gegen Ende des Spiels davon und entschieden es mit 17:12 zu ihren Gunsten.

Etwas enttäuscht über die 3 Niederlagen wurde nach der Mittagspause das vierte Spiel gegen den TV Dagmersellen 1 angepfiffen. Der Start gegen die eher grossgewachsenen Spieler verlief sehr gut. Man merkte, dass die Jehle/Herger Boys und Girls hungrig nach einem Sieg waren. Doch plötzlich war auch bei diesem Spiel die Luft draussen. Auch wenn fast während der gesamten Spieldauer in Ueberzahl gespielt werden konnte, haperte es an guten Abschlüssen. Das Spiel war viel zu statisch und der durch Ueberzahl gewonnene freie Raum wurde zu wenig genutzt. Ein Highlight waren die teils sehr schönen Kreisanspiele. Der grundsätzlich sehr gut stehende Torhüter von Altdorf wurde nicht immer gleichstark von seiner Verteidigung unterstützt, was zu vielen Gegentoren führte. So ging auch dieses Spiel klar mit 6:16 verloren.

Nun waren die Spielerinnen und Spieler völlig am Boden zerstört. Schliesslich reisten sie nach Horw, um zu gewinnen! Das letzte Spiel gegen den TV Horw 2 liess aber etwas Hoffnung aufflackern, den dieses Team gehörte in die schwächere Gruppe des Turniers. Etwas müde von den 4 vergangen Spielen konnten die Altdorfer gleich zu Beginn des Spiels das 1:0 erzielen. Dann wurde es wieder ruhig. Ein sehr statisches Spiel und viele Fehlschüsse trugen dazu bei, dass sie sich nicht wirklich absetzen konnten. Zudem gab die Trainerbank nicht zu viele Anweisungen, damit die Spieler versuchten, sich selbst zu organisieren. Zur Pause lag Altdorf mit 2:1 in Führung. Während der zweiten Halbzeit wurden noch die letzten Kräfte mobilisiert und auch die Trainerbank gab wieder Anweisungen. Endlich konnten sie mit schönen Toren ihr Spiel zeigen und einen Vorsprung erarbeiten und auch der Torhüter wurde wieder tatkräftig von der Verteidigung unterstützt. Am Schluss gewannen die Altdorfer mit 8:3 und die Mädchen und Knaben verliessen das Spielfeld laut jubelnd und mit einer grossen Erleichterung.

Coach Claudia Herger zum Spiel: «Im Grossen und Ganzen haben die Spielerinnen und Spieler ihre Aufgabe gut gemeistert. Die Verteidigung geht zur Sache, ist jedoch zum Teil noch etwas zu langsam. Am Angriffsspiel muss noch gearbeitet werden. Die Spieler sind viel zu statisch und müssen lernen, sich auch ohne Ball ins Spiel zu bringen. Schön war, dass auch Miro an seinem ersten Turnier zum Torerfolg kam.»

Im Einsatz standen: Petra Cota, Lian Epp, Nina Holzgang, Sina Herger, Leon Widmer, Daniel Wenger, Miro Arnold, Jana Walker, Caro Indergand, Annina Brand

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