Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

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Montag, 28 November 2016 00:00

Alle Teams mit elf Spielen

Der HC KTV Altdorf kam in den Genuss eines spielfreien Wochenendes, zumal die Urner im bisherigen NLB-Meisterschaftsverlauf eine Partie mehr als die meisten übrigen Konkurrenten bestritten hatten. Nun haben sämtliche 14 Teams elf Spiele hinter sich. Dies ermöglicht eine übersichtliche Auslegeordnung.

Ergebnisse und Rangliste

Die Ergebnisse der jüngsten Spiele: Kadetten Espoirs Schaffhausen – Stäfa 23:30, Solothurn – Steffisburg 20:24, Birsfelden – Chênois Genf 27:27, Baden – Siggenthal 28:17, Möhlin – Endingen 24:30, Horgen – Wädenswil 24:23.

Die aktuelle NLB-Zwischenrangliste: 1. Endingen (20 Punkte), 2. Stäfa (19), 3. Baden (14), 4. Möhlin (14), 5. Solothurn (14), 6. Kadetten Espoirs Schaffhausen (13), 7. Steffisburg (13), 8. Horgen (12), 9. Altdorf (9), 10. Siggenthal (8), 11. Yellow/Pfadi Winterthur (8), 12. Birsfelden (5), 13. Chênois Genf (3), 14. Wädenswil (2).

Donnerstagabend: Tabellendritter zu Gast

Der HC KTV Altdorf bestreitet die zwölfte Runde am Donnerstagabend, 1. Dezember, in der Feldliarena (Anspielzeit: 20 Uhr). Dabei steht den Urnern ein bärenstarker Widersacher gegenüber – der STV Baden. Die Aargauer unter dem Zepter von Trainer Björn Navarin verzeichneten im letzten Spiel – im sogenannten Limmatderby – den sechsten NLB-Sieg in Folge, mit beinahe einem Dutzend Toren Vorsprung. Diese Performance war umso beachtlicher, nachdem damit gleich auch der «Fluch» (Zitat: Homepage STV) der zahlreichen Niederlagen gegen Siggenthal in der letzten Zeit mit Nachdruck gebrochen werden konnte.

Topskorer und -hüter als Herausforderung

Der HC KTV Altdorf wird gut beraten sein, insbesondere defensiv eine Topleistung abzuliefern, da Baden seinen letzten Match durch zehn Treffer von Pascal Bühler und deren neun seitens Gian Grundböck (dieser wartete notabene gleich mit einer hundertprozentigen Chancenauswertung auf!) speziell zu prägen verstand. Aber auch die Badener Abwehr wird in der Feldliarena zweifellos ein schwer zu bezwingendes Bollwerk darstellen. Im STV-Tor stand gegen Siggenthal nämlich ein Keeper in Hochform: Marco Wyss lieferte mit einer 50-prozentigen Abwehrerfolgsquote eine eigentliche Traumleistung ab… Nun denn: Der hoffentlich wieder weitgehend komplett aufmarschierende KTV wird beste Gelegenheit erhalten, seinen Leitsatz «Hiä regiärt dr Ürischtiär» in die Tat umsetzen zu können.

 

HC KTV Altdorf – HC Wädenswil 28:25

Fall Ivan Wäd filtered 3Der Mittwochabendfight forderte bei Fans und Aktiven Nerven. In der Schlussphase erwiesen sich die Gastgeber eine Prise abgebrühter und konsequenter.

Letzte Saison hatten die Urner den Zürchern gleich zweimal das bessere Ende zu überlassen. Diese Negativbilanz wollte der KTV-Trupp am Mittwochabend – vor rund 300 Zuschauern – unbedingt beenden. Doch die Besucher aus der Fallegger FlavioNLB-Vierzehnergruppe erwiesen sich als hartnäckige Widersacher, zumal sie auf der vorletzten Tabellenposition (mit erst 2 Punkten) alles andere als rosig dastanden. Im Vergleich zu den Gastgebern, die immerhin bereits 7 Zähler ins Trockene gebracht hatten, aber im Rahmen der letzten Spiele keine speziell überzeugenden Leistungen aufs Parkett gebracht hatten. In den Reihen der Altdorfer fehlte weiterhin der verletzte Topskorer Marko Koljanin. Dieser trat lediglich als Ausführender eines Penaltys, den der Kroate indessen in der 20. Minute versiebte, auf.

Rasche Führung der druckvoll agierenden Gäste

Mit dem ältesten Urner, dem orkanartig wehenden Föhn, im Visier - dieser hatte die anreisenden Zürcher auf dem Weg in die Urschweiz kräftig durchgerüttelt - fanden die Gäste nach dem 1:0 (Marius Kasmauskas in der Auftakt-Spielminute) recht überzeugend in die Partie, um nach 5 Minuten bereits mit 4:1 zu führen. Im Verlaufe der ersten halben Stunde geriet der KTV-Trupp bis zur 15. Minute gar mit vier Längen in Verzug. Doch in der Folge zeichnete sich eine gewisse Morgenröte in den Reihen Spielertrainer Mario Obads (an diesem Abend erfolgreichster Skorer mit zehn Treffern!) ab. Marius Kasmauskas gelang in der 25. Minute der Ausgleich (12:12), Obad wenig später das 13:12. David Arnold realisierte später das 15:14, doch der Ausgleich der Gäste kam noch vor dem Seitenwechsel zustande. Diesen traten die Urner übrigens mit einer im letzten Moment kassierten 2-Minuten-Zeitstrafe im «Tornister» an.

Über diesen Zwischenstand zeigte sich KTV-Präsident Stefan Arnold anlässlich der Halbzeit-Verschnaufpause alles andere als erbaut. Sein Kommentar: «Vier hundertprozentige Chancen liess Ineichen Ledermannunser Kollektiv unverwertet respektive hielt der stark auftrumpfende Wädenswiler Hüter brillant. In der Verteidigung wirkten wir anfänglich schwach, mit zunehmender Spieldauer indessen immerhin überzeugender. Was in unseren Reihen weitgehend fehlte, waren Flügeldurchbrüche sowie überraschende Kreisanspiele.»

Altdorf in Zugszwang gebracht

Die erste Viertelstunde des zweiten Spielabschnittes weckte bei den Fans gewisse Befürchtungen, zumal das Skore auch nach 50 Minuten immer noch 22:24 lautete. Doch Mario Obad und David Arnold waren für den Gleichstand besorgt. Ivan Fallegger läutete mit einem Doppelschlag (54. Minute) die Wende zugunsten des KTV ein. Danach nochmals blankes Entsetzen bei den einheimischen Schlachtenbummlern, als Nicolai Christensen (in Christensen Nicolai Wädenswil 3 filteredÜberzahl) beim Stande von 26:24 einen 7-Meter-Wurf vom blitzschnell reagierenden Zürcher Keeper Nummer zwei abgewehrt sah. Doch Marius Kasmauskas reparierte den Schaden, respektive erzielte das 27:24. Den aufgegleisten Sieg zementierten die Altdorfer durch einen Erfolgsknaller David Arnolds (28:24). Der letzte Treffer der Gäste hatte auf den Sieg der Urner keinen Einfluss mehr. Dieser war nicht zuletzt (auch) ein Verdienst Torsteher Noah Ineichens. Er hatte es in der heissen Schlussphase verschiedentlich verstanden, mit stupenden Paraden seine Aufwartung zu machen. Die «Schlussrakete» zündete letztlich Teamyoungster Lukas Diener. Er traf fünf Sekunden vor dem Abpfiff der generell souverän arbitrierenden Hristo Boskoski/Lukas Stalder mit einem Knaller nur den Aussenpfosten.

In den Reihen des HC KTV Altdorf erwies sich Spielertrainer Mario Obad als gewiefter Skorer. Er setzte den Ball nicht weniger als zehnmal in den gegnerischen Kasten. Der wieder genesene Rückraumspezialist Marius Kasmauskas durfte sich acht Erfolgstreffer gutschreiben Erleicht Wädenswil 3lassen, Ivan Fallegger deren vier. David Arnold verzeichnete eine geniale hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, gefolgt durch Mario Obad (83), Ivan Fallegger und Yannick Drollinger (je 50). Im Tor beeindruckte Noah Ineichen. Er verzeichnete eine tolle 43-prozentige Abwehrerfolgsmarke.

Erfolg: «eminent wichtig»

Yannick Drollinger zum ersehnten Sieg des KTV-Kollektivs, das sein Punktetotal durch den Erfolg auf neun Einheiten anwachsen liess – Wädenswil und Genf verblieben mit je 2 Punkten am Ranglistenende: «Der doppelte Zählergewinn war für die Befindlichkeit unserer Equipe von eminenter Wichtigkeit.» Und Noah Ineichen: «Unser stetig wachsendes Selbstvertrauen trug im Verlaufe der Begegnung dazu bei, den Heimsieg zu realisieren. Dass wir gleich drei Penaltys nicht ins Ziel brachten, war wohl der phasenweise grossen Nervosität anzulasten.»

Die weiteren Mittwochabendergebnisse: Stäfa – Möhlin 30:22, Chênois Genf – Kadetten Espoirs Schaffhausen 28:31, Horgen – Solothurn 30:26, Endingen – Steffisburg 35:21. – Die Rangliste vor den Donnerstagabend-Nachtragspartien zwischen Birsfelden und Baden sowie Siggenthal und Yellow/Pfadi Winterthur: 1. Endingen (18 Punkte), 2. Stäfa (17), 3. Möhlin und Solothurn (je 14), 5. Schaffhausen (13), 6. Steffisburg (11), 7. Baden und Horgen (je 10), 9. Altdorf (9), 10. Winterthur (8), 11. Siggenthal (6), 12. Birsfelden (4), 13. Wädenswil und Genf (je 2).

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (8), David Arnold (3), Yannick Drollinger (1), Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Lukas Diener, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Mario Obad (10), Marko Koljanin, Nicolai Christensen (2).

 

Mittwoch, 23 November 2016 00:00

Leader hatte zu beissen

Zweimal standen die U17-Interjunioren der Spielgemeinschaft Altdorf/Stans im Fokus. Die Heimpartie gegen Leader Suhr/Aarau verlief vor der Kulisse mitfiebernder Innerschweizer Fans spannend. Die Gastgeber schafften es dank starker Leistung ihres Keepers und einiger erfolgreicher Freiwürfe der Marke Filimon Stavrogiannopoulos bis zur Pause dranzubleiben: Die Aargauer vermochten sich nur gerade um Haaresbreite - mit einer Länge Differenz - in Front zu bringen. In der Folge gerieten die Innerschweizer mit vier Toren ins Hintertreffen, machten in der Folge aber wieder Terrain gut. Hektisch verlief die Schlussphase. Die SGAS verlor den Fight schliesslich mit 30:31 knapp, zumal sich Livio Bissig mit elf Treffern immer wieder auszuzeichnen verstanden hatte.

Im Hinblick auf die Partie gegen den Zweitrangierten SG Möhlin/Magden hatten sich die Urner/Nidwaldner ein weiteres Mal einiges vorgenommen. Nach der ausgeglichen gestalteten Startphase verloren die wieder vor eigenem Publikum angetretenen Urschweizer fatalerweise den Faden: Technische Unzulänglichkeiten und Fehlschüsse quittierten die Gäste mit erfolgreichen Gegenstossaktionen. Pausenstand: 8:16. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnittes änderte sich am ganzen Bild wenig. Insbesondere die gegnerische Deckung - fehlende Aggressivität - machte es Möhlin/Magden relativ leicht, den Vorsprung nicht nur zu halten, sondern bis zum Schlusspfiff gar auf 32:18 auszubauen. SGSA-Trainer Stefan Arnold: «Im Hinblick auf die angestrebte Qualifikation für die Finalrunde muss nun eine Leistungssteigerung her. Gegen die gleichen Gegner geht es bereits im Rahmen der nächsten Partie (26. November) auswärts zur Sache.»

Im Zwischenklassement der Sechsergruppe 2 liegen Suhr/Aarau (7/11) und Möhlin/Magden (6/10) voraus. Auf der 4. Position liegen Seeland und Altdorf/Stans (je 7/5).

Gegen Suhr/Aarau spielten: Luca Schmitt (1); Luca; Balbi Marco Gerhard Philipp August, Janis Bircher, Livio Bissig (11), Pascal Blättler (5), Simon Gander, Marco Inderbitzin (5), Alain Janes, Marius Lehmann (2), Filimon Stavrogiannopoulos Filimon (4), Simon Studer (2), Noah von Matt, Quirin Wallimann.

Gegen Möhlin/Magden standen im Einsatz: Luca Schmitt; Janis Bircher, Livio Bissig (3), Pascal Blättler (2), Dominik Föllmi (2), Marco Inderbitzin (3), Janis Lang (1), Marius Lehmann (1), Philipp Mulle, Flavien Schweighauser (3), Simon Studer, Noah von Matt (2), Quirin Wallimann (1), Daniel Zimmermann.

Dienstag, 22 November 2016 00:00

Mit Kantersieg Revanche genommen

Der U15-Nachwuchs des HC KTV Altdorf, unter dem bewährten Coaching Mauro Bissigs, trat gegen die SG Ruswil/Wolhusen im Rahmen der achten Meisterschaftsrunde auswärts an. Die jungen Altdorfer Handballer hatten anlässlich der Heimpartie eine schmerzliche Niederlage eingefangen. Dafür wollten sie sich jetzt revanchieren. Gesagt – getan…

Die Altdorfer starteten konzentriert und zeigten sich vom Anspiel weg ausgesprochen einsatzfreudig. Die offensiv angelegte Abwehr der Luzerner wurde gekonnt mittels Kreisanspielen oder viel Bewegung im Rückraumbereich überwunden. Daraus ergab sich recht schnell eine klare Führung. Zur Pause war die Partie weitestgehend zugunsten der Urschweizer entschieden (21:7).

Der KTV-Nachwuchs wähnte sich nach erfolgtem Seitenwechsel wohl bereits etwas zu siegesgewiss. Vermehrt schlichen sich Unzulänglichkeiten und fehlende Konzentration in seinen Reihen ein. Doch die Gastgeber wussten diese gegnerischen Mängel nicht auszunützen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich alles in allem mehrheitlich ausgeglichen. Im Angriff sündigten die Bissig-Boys (zu) oft mit Fehlwürfen. Dank des grossen Polsters, während der ersten Spielhälfte angelegt, stand der Erfolg der jungen Urner jedoch nie in Gefahr – der Fight wurde mit 34:19 siegreich gestaltet. Erfolgreichste Skorer blieben Matteo Kovacevic mit acht sowie Luca Aschwanden mit sieben Treffern.

In der Sechser-Promotionsgruppe 16 führt jetzt Stans weiterhin klar (16 Punkte). Es folgen Malters (12) und der HC KTV Altdorf (10).

Altdorf spielte mit: Leonardo Loureiro; Sven Werner, Ivo Kamer (2), Jovin Senn (5), Raphael Wunderlin (1), Marco Schuler (1), Luca Aschwanden (7), Levin Imhof (4), Matteo Kovacevic (8), Lukas Müller (6).

Montag, 21 November 2016 00:00

Urschweizerinnenderby in Altdorfer Hand

fu15lynn 2 filteredDie FU16-Juniorinnen des HC KTV Altdorf traten in der Baldinihalle unter dem Coaching von Primus Camenzind und Mirko Funke zum Urschweizerinnenderby gegen die Vertretung des BSV Stans an.

Die Partie entwickelte sich vorerst recht ausgeglichen. Die Seiten wurden denn auch beim Stande von 12:12 gewechselt. Die Gastgeberinnen gaben dabei einen 3:0- und 11:7-Vorsprung aus der Hand, nach einer schwachen Phase sowohl in der Defensivzone sowie im Angriff.

In der zweiten Halbzeit waren es gar die Nidwaldnerinnen, welche kurzfristig die Führung übernahmen (15:14). In der Folge steigerte sich die KTV-Abwehr unverkennbar. Der Beweis: Innerhalb von 20 Minuten wurden nur noch drei Minustreffer zugelassen. Die Einheimischen entschieden den Prestigefight schliesslich mit 22:18 zu ihren Gunsten. Besonders erfolgreich erwiesen sich im Angriff Lynn Müller und Alexandra Kempf. Zusammen steuerten sie für ihr Kollektiv 15 Treffer bei. Im Abwehrbereich beeindruckten speziell Sarah Tresch sowie Torsteherin Janine Zgraggen. Ergänzend bleibt festzuhalten, das die U13-Akteurinnen Eliane Zurfluh sowie Fabienne Kempf ihr FU16-Debüt gaben.

In der Zwischenrangliste der Vierergruppe führt jetzt Kriens (6/10), vor Altdorf (6/7), Stans (7/7) sowie Emmen (2/2).

Altdorf spielte mit: Janine Zgraggen; Emilie Gisler (2), Vanessa Gisler, Lynn Gnos (1), Alexandra Kempf (7), Fabienne Kempf, Xenia Kovacevic (3), Antonia Mau, Lynn Müller (8), Eva Planzer, Sarah Tresch (1), Eliane Zurfluh.

 

U 11 Turnuer neuDas B-Team der Allerjüngsten des HC KTV Altdorf (U11) trat in der Luzerner Maihofhalle bei Borba Luzern zum ersten Turnier in der Kategorie «Beginners» an. Auf neuer Stufe galt es, sich dem Mini-Street-Handball zuzuwenden. Gleichbedeutend: sich mit geänderten Regeln, anderen Bällen, Spielfeldern und Toren zu befassen. Sowohl Coaches wie Spieler waren damit echt gefordert.

Gegen Borba Luzern hatten die jungen Altdorf Lehrgeld zu bezahlen. Sie verloren denn auch mit 12:22. Nach diversen zusätzlichen Regelerklärungen in den «Katakomben» gelang es dem KTV-Nachwuchs, im Rahmen des zweiten Duelles, gegen Brunnen ausgetragen, ein klares Chancenplus - gefragt waren präzises Passspiel und genaue Abschlüsse in dieser neuen, schnellen Sparte - herauszuarbeiten. Prompt glückte es den Schützlingen von Peter Jehle sowie Peter Muggler, ihre Widersacher mit 20:13 in die Schranken zu weisen.

Gegen den HC Hochdorf gingen Altdorfs Youngsters etwas bedächtig sowie eher unkonzentriert zur Sache. Nach der Verschnaufpause wirkte der KTV-Trupp dann wie ausgewechselt, realisierte den Gleichstand und steuerte in der Folge einem sicheren 21:11-Sieg entgegen.

Gegen die Sprösslinge des HC Kriens ging es im vierten Durchgang trotz der Regelung «kein Körperkontakt» härter zu und her. Beide Teams kämpften mit ihren Gegnern auf Augenhöhe. Nach der Pause zeigte sich ein KTV-Akteur vom Pech verfolgt, prallte er doch mit einem Krienser Spieler heftig zusammen. Nicht zuletzt der daraus resultierende Schreck respektive eine gewisse Verunsicherung auf Altdorfer Seite liessen die Luzerner Vorörtler mit 21:19 knapp das bessere Ende für sich behalten.

Coach Peter Muggler in der Retrospektive: «Rückblickend war das Mini-Street-Handballturnier eine tolle Erfahrung. Unser Kollektiv verstand es, die neue Herausforderung gut zu meistern und die Anweisungen rasch umzusetzen. Ein Dank gilt den zahlreich mitgereisten Fans für die erwiesene Unterstützung. Den Unglücksraben Niklaus Gisler begleiten die besten Wünsche auf dem Weg zu guter und schneller Genesung.»

Für den HC KTV Altdorf spielten: Vincent Aschwanden, Alex Brand, Luis Chab, Niklaus Gisler, Luca Indergand, Lilly Jehle, Michelle Kempf, Ronja Kovacevic, Fabian Muggler, Thomas Sontag, Joya Ziegler.

Montag, 21 November 2016 00:00

Schaden in Grenzen gehalten

Die U18-Elitejuniorinnen der Spielgemeinschaft Altdorf/Stans sind bestrebt, ihr Punktekonto zu verbessern. Nachdem im Hinspiel gegen die Grasshoppers/Amicitia Zürich eine hohe Niederlage kassiert worden war (neun Tore Differenz), sollte nun möglichst auf Revanche gesonnen werden. Doch das Vorhaben scheiterte. Die Urnerinnen/Nidwaldnerinnen blieben mit 25:30 auf der Strecke. Schon nach 10 Minuten lautete das Skore 5:1 zugunsten der Limmatstädterinnen. Diese führten zur Pause mit 15:11. Die gegnerische Angriffsmaschinerie konnte auch während des zweiten Abschnitts nicht wirklich unter Kontrolle gebracht werden. GC/Amicitia lag nach 45 Minuten mit acht Toren Differenz voraus. Die Innerschweizerinnen zeigten in der Folge viel Moral. Sie kämpften sich bis auf vier Längen an die Gegnerinnen heran. Letztlich musste den Gastgeberinnen aber der Sieg doch überlassen werden. Die Zürcherinnen hatten individuell bessere Aktionen zu verzeichnen und verfügten über eine Torsteherin, welche die SGAS (zu) häufig vor Probleme stellte.

Coach Tobias Scheuteri: «Alles in allem dürfen wir mit der gezeigten Leistung unserer Truppe trotzdem zufrieden sein. Sie widerspiegelt unser momentanes Leistungsvermögen. Nur wenn alle am selben Strang ziehen und sich jede Spielerin bedingungslos in den Dienst des Kollektivs stellt, können wir erfolgreich sein. Mit Erfolg soll aber nicht primär das Resultat gewertet werden, sondern die spielerische Leistungsentwicklung. Insofern waren wir in Zürich mehrheitlich erfolgreich. Das bevorstehende Wochenende ist spielfrei. Vor der Weihnachtspause wird noch vor eigenem Anhang gegen Nottwil, die HSG Aareland sowie Rotweiss Thun anzutreten sein.»

Im aktuellen Zwischenklassement der Achtergruppe führt Herzogenbuchsee (17 Punkte), vor Brühl/SG (15) und Nottwil (12). Die SGAS folgt auf dem 6. Platz (4), vor Aareland (4, schlechtere Tordifferenz) und Thun (2).

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Astrid Henggeler, Chantal Zurfluh; Jana Hurschler, Janine Zurfluh, Janine Sägesser, Jana Ferwerda, Seline Zimmermann, Ana Pavic, Sarah Rossi, Seline Schuler, Alina Berchtold, Mara Spada.

Sonntag, 20 November 2016 00:00

Es wird langsam etwas brenzlig…

TV Solothurn – HC KTV Altdorf 31:24

Erneute Niederlage gegen die Furore machenden Aufsteiger. Jetzt heisst es am Mittwochabend gegen Wädenswil ganz einfach: verlieren verboten.

DrollKasmauskasZum Vorherein war am Samstagabend klar, dass es gegen den TV Solothurn auswärts kein Honigschlecken absetzen würde. Zu gut waren die Gastgeber in letzter Zeit leistungsmässig drauf, zu fatal fielen die verletzungsbedingten Ausfälle im Urner Kollektiv zu Buche, als dass ein allfälliges «Wunder» hätte Tatsache werden können. Zwar spielte Marius Kasmauskas in Solothurn nach längerer Zeit wieder mit. Anderseits war auch Topskorer Marko Koljanin auf dem Parkett, trat dabei allerdings nur bei allfälligen Penaltyverdikten effektiv (und positiv) in Erscheinung, indem er sämtliche KTV-Siebenmeterchancen souverän verwertete.

Nach dem 4:4 abgedriftet

Zur Partie selber bleibt anzumerken, dass es den Innerschweizern nur in der Angangsphase gelang, den Fight ausgeglichen zu gestalten. Altdorf vermochte einen 1:3-Rückstand (5. Minute) zwar noch auszugleichen (4:4, 9. Minute), kassierte danach aber in Folge vier Minustore. Näher an die Gastgeber heranzukommen, erwies sich aus KTV-Sicht als unmöglich. Einerseits zeigten sich die athetisch starken Solothurner (zurzeit stolze Tabellenvierte mit 14 Punkten) zu keinen Kompromissen bereit, anderseits machten sich die Besucher mit zahlreichen Unzulänglichkeiten das Leben selber schwer. Zur Pause führten der TVS mit 16:11.

Kein Umschwung in der zweiten Halbzeit

Nach erfolgtem Seitenwechsel zeigte sich in keiner Phase des Spieles ein Umschwung ab. In der 40. Minute führten die Platzherren mit 21:15, um diese Reserve nicht mehr preiszugeben und die Partie schliesslich mit sieben Längen Vorsprung definitiv für sich zu entscheiden. Ihre besten Skorer hatten sie in Tom Althaus (7) und Oliver Zimmermann (5). Auf Altdorfer Seite erwiesen sich Marius Kasmauskas, Mario Obad (beide 6-) und Yannick Drollinger (5-mal) als erfolgreichste Torjäger. Altdorfs Coach Stefan Epp: «Erneut gelang es unserem Kollektiv nicht, das in ihm schlummernde Potenzial auszuschöpfen. Nun heisst es ganz einfach, am Mittwochabend leistungs- und konzentrationsmässig zuzulegen, um in der Feldliarena (ab 20 Uhr) im Rahmen der elften Meisterschaftspartie gegen den Tabellenvorletzten Wädenswil (2 Punkte) wieder zum Erfolg zurückzufinden. Es ist buchstäblich höchste Eisenbahn. Ich bin zuversichtlich, dass auch Marko Koljanin wieder voll mit von der Partie sein kann.»

Um gleich bei den Verletzten zu bleiben: Im Spiel gegen Solothurn zog sich Flavio Fallegger fatalerweise einen Fingerbruch zu – er wird für mehrere Wochen ausfallen. Elias Arnold hat sich gar in Spitalpflege zu begeben. Er muss sich einer Hüftoperation unterziehen… Gute Besserung und raschestmögliche Genesung!

Im Rahmen der Samstagspiele ergaben sich folgende Ergebnisse: Steffisburg – Stäfa 29:28, Chênois Genf – Baden 29:34, Siggenthal – Wädenswil 24:21, Möhlin – Kadetten Schaffhausen Espoirs 34:25, Yellow/Pfadi Winterthur – Birsfelden 30:29. Am Sonntagnachmittag bezwang Leader TV Endingen auswärts Horgen mit 33:24.

Das aktuelle Klassement: 1. Endingen (16 Punkte), 2. Stäfa (15), 3. Möhlin (14); 4. Solothurn (14), 5. Kadetten Schaffhausen Espoirs (11), 6. Steffisburg (11), 7. Baden (10), 8. Horgen (8), 9. Yellow/Pfadi Winterthur (8), 10. Altdorf (7), 11. Siggenthal (6), 12. Birsfelden (4), 13. Wädenswil (2), 14. Chênois Genf (2). – Winterthur und Altdorf haben bereits zehn Spiele, die übrige Konkurrenz deren neun hinter sich gebracht.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marius Kasmauskas (6), David Arnold, Manuel Gisler, Yannick Drollinger (5), Ivan Fallegger, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Mario Obad (6), Marko Koljanin (3), Nicolai Christensen (2).0

 

Donnerstag, 17 November 2016 00:00

Jetzt lauert der Aufsteiger

Nationalliga B: Altdorf tritt beim TV Solothurn an

Gastgeber grüssen vom vierten Tabellenplatz. Bereits am kommenden Mittwoch geht es gegen Wädenswil (in der Feldliarena, 20 Uhr) weiter.

Der HC KTV Altdorf war in jüngster Zeit nicht zu beneiden. Während mehrerer Spiele (Meisterschaft, Cup) hatten die Urner aus verletzungsbedingten Gründen über ihre Topspieler Marko Koljanin und Marius Kasmauskas zu verzichten. Ihre Rekonvaleszenzzeit ist gegenwärtig noch nicht überschaubar.

Am Samstag haben die Urner zum Aufsteiger TV Solothurn zu fahren. Die Gastgeber haben sich nach ihrer Promotion verstärkt und verfügen über ein starkes Kollektiv. Dies beweist ihre gegenwärtige Tabellenposition. So liegt der TVS mit stolzen 12 Punkten auf dem vierten Platz der NLB-Gruppe, getrennt vom gleich viele Zähler aufweisenden TV Möhlin lediglich durch die schlechtere Tordifferenz. Der HC KTV Altdorf weist gegenüber Solothurn (203:185) ein wesentlich schlechteres Erscheinungsbild aus: 7 Zähler, 239:261. Die Urner haben ihr letztes Spiel gegen Leader Endingen sang- und klanglos verloren (25:37). Anderseits zog der TV Solothurn gegen Siggenthal einen 27:22-Sieg an Land. Auf ihrer Homepage zeigt sich der TVS unter dem Zepter von Trainer Mathias Heger «wild entschlossen, sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren», wie erklärt wird, gibt sich anderseits aber überzeugt, dass die Innerschweizer «mit Sicherheit hungrig sind, wieder auf die Erfolgsstrasse einzuschwenken».

Duell zwischen Kurth und Obad

Ein Blick auf die NLB-Skorerliste präsentiert den Solothurner Akteur Marco Kurth auf der 6. Position. Er erzielte für sein Kollektiv bereits 46 Treffer – im Durchschnitt pro bestrittene Partie 6,6. Übrigens hat Altdorfs Spielertrainer Mario Obad genau gleich oft ins Volle getroffen (5,1). Vom HC KTV folgen auf der Liste: 8. Nicolai Christensen (44, 4,9), 21. Jannick Drollinger (35, 5,0), 30. Ivan Fallegger (30, 3,0). Der Vollständigkeit sei noch darauf verwiesen, dass der Fight gegen den TVS um 17 Uhr in der CIS-Halle angepfiffen wird.

Bereits am Mittwochabend, 23. November, wird in der Feldliarena zum NLB-Heimspiel gegen den HC Wädenswil angetreten. Trotzdem die Gäste erst 2 Punkte totalisieren und gemeinsam mit Chênois Genf am Tabellenende zu finden sind (oder gerade deswegen…), dürfen sie keinesfalls unterschätzt werden. In Birsfelden verloren die Zürcher vor wenigen Tagen nur knapp mit 24:25.

Die weiteren Spiele

Die U19-Elitejunioren der Spielgemeinschaft Altdorf/Stans treten am Samstag in der Nidwaldner Metropole (Eichlihalle, 17.30 Uhr) gegen die SG Pilatus/Luzern an. Die Gäste belegen den 9. Platz des Zwischenklassementes mit 6 Zählern aus fünf Partien, während die Platzherren nach einem Spiel mehr auf dem 11. Rang mit 2 Zählern anzutreffen sind. Bereits um 15.30 Uhr laufen am gleichen Spielort die U17-Inter-Boys der SGAS ein. Sie stossen auf die SG Möhlin/Magden. Letztere ist Ranglistenzweite (5/8), Erstere -vierte (6/5).

Am Samstag kommt es in der Baldinihalle (18.30 Uhr) zum FU16-Urschweizerinnenderby zwischen dem HC KTV Altdorf (3., 5/5) und BSV Stans (2., 6/7).

Die fälligen Sonntagsspiele werden allesamt auswärts ausgetragen. Die U18-Elitejuniorinnen der SGSA treten in Zürich an. Und zwar gegen GC/Amicitia. Die Innerschweizerinnen sind zurzeit etwas besser positioniert (5., 8/4) gegenüber den Limmatstädterinnen (6., 6/2). Die U15-Boys des HC KTV Altdorf (5., 7/5) spielen in Ruswil (3., 7/8), die U17-Junioren (3., 7/5) in Ruswil gegen die einheimische Leadertruppe (7/13).

Donnerstag, 17 November 2016 00:00

Gegen Leader chancenlos

Die Elitejunioren U19 der SG Altdorf/Stans haben in der obersten nationalen Stärkeklasse einen schweren Stand. Die Urner/Nidwaldner hatten am Wochenende Leader Kadetten Schaffhausen aufzusuchen. Zur Verfügung stand den Innerschweizern lediglich ein kleines Kader. Das Matchblatt wies nur mal gerade zehn Namen (Absenzen infolge Verletzungen respektive Firmung; zwei Torsteher, acht Feldspieler) auf. Gegen die Akteure aus der schweizerischen Talentschmiede waren die SGAS-Akteure weitgehend überfordert und vermochten ihr Leistungspotenzial kaum abzurufen. Auch die Einstellung einiger Spieler liess teils Wünsche offen. Der Kommentar des Coaches Migi Müller vom HC KTV Altdorf: «Die Bereitschaft beginnt bereits im Rahmen der Trainings. Wenn sie fehlt, kommen eben solch klare Ergebnisse zustande.»

Die Schaffhauser nutzten die Fehler ihrer Gegner rigoros aus und liessen (speziell mit kompromisslos vorgetragenen Gegenstossaktionen) den Innerschweizern vom Anpfiff weg wenige Chancen, um Erfolge einzufahren. Der Kadetten-Nachwuchs war während der ganzen Spielzeit tonangebend – und auch athletisch überlegen. Die Innerschweizer lagen bereits zur Pause mit 12:20 in Schieflage. Die Begegnung blieb mit 44:29 schliesslich eine klare Beute der Nordostschweizer. Beste Skorer im SGAS-Kollektiv waren Joel Wyss (9 Treffer) und Pascal Aschwanden (7).

Im Zwischenklassement führt in der Zwölfergruppe Schaffhausen (8/16) vor Pfadi Winterthur (7/12). Am Tabellenende sind Altdorf/Stans (7/2) sowie Zurzibiet/Endingen (7/0) angesiedelt.

Die SGAS spielte mit: Roul Iten (1), Robin Sigrist (1); Benjamin Rachad, Samuel Arnold (1), Luca Vitaliano (4), Lukas Diener (1), Pascal Aschwanden (7), Flavien Schweighauser (3), Joel Wyss (9), Janis Lang (2).

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