Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dienstag, 27 September 2016 00:00

Harziger Start – danach Kantersieg

Bereits ihre dritte Partie in der neuen Saison bestritten die MU15-P16-Junioren des HC KTV Altdorf. Gegen die SG Reuss/Luzern A traten sie in Horw an. Nach harzigem Start lagen die jungen Urner mit 1:2 in Rücklage. Doch nach 10 Minuten führten sie 4:3. Primär dank kompromisslos vorgetragener Gegenstossaktion glückte bis zur 17. Minute das 10:3. Mit der extrem offensiv angelegten KTV-Deckung gelang es, den Vorsprung bis zur Pause gar noch etwas auszubauen (18:8).

Einem diszipliniert angelegten Spielaufbau mit guten Ansätzen und weiteren sehenswerten Gegenstössen, ferner starker Torhüterleistungen wurde schliesslich ein eigentlicher Kantersieg eingefahren (33:18). KTV-Coach Migi Müller: Im weiteren Meisterschaftsverlauf müssen unsere Deckung noch kompakter agieren und das 3:2:1-System optimiert werden. Die Offensive arbeitete recht gut – die Chancenauswertung hätte indessen durchaus noch höher ausfallen müssen.

Im Zwischenklassement liegen in der Sechsergruppe Stans (2/4), Altdorf (3/4) sowie Malters (3/3) in Front.

Für Altdorf spielten: Couto Leonardo Loureiro; Levin Imhof, Ivo Kamer (2), Matteo Kovacevic (12), Sven Lemmel, Lukas Müller (9), Marco Schuler, Jovin Jil Senn (4), Sven Senn, Raphael Wunderlin (6).

Montag, 26 September 2016 00:00

Wichtigen Zähler eingeheimst

Nationalliga B, Männer: TV Steffisburg – HC KTV Altdorf 24:24

Fünf-Tore-Vorsprung preisgegeben. Aber immerhin einen Punkt nach Hause entführt und auf neunten Platz vorgerückt.

24 Christensen Nikolai 2Gemäss der Handball-Auguren waren die Gastgeber aus dem Berner Oberland am Samstagabend favorisiert eingestuft worden. Doch die Altdorfer gaben Gegensteuer. Sie entführten einen wichtigen Punkt, nach einer recht guten Leistung. Die Begegnung verlief spannend bis zum Abpfiff, wie auch der Spielrapport aufzeigt.

Den Torreigen eröffnete Jannick Drollinger nach knapp 2 Minuten. Just jener Akteur, welcher früher bei Steffisburg agiert und später zum BSV Stans gewechselt hatte, um nachher beim HC KTV Altdorf anzuheuern. Weitere Treffer des nämlichen Schützen, ferner von Ivan Fallegger, Fabian Auf der Maur und Marko Koljanin liessen bis zur 10. Minute das 6:2 Tatsache werden. Wenig später hatten die Innerschweizer ihre Reserven gar auf fünf Längen (8:3) erhöht. Die Urner beeindruckten während der ersten Spielhälfte mit einer konzentrierten Deckungsarbeit, um auch bis zum Seitenwechsel die Führung zu verteidigen (12:9).

Mächtig Druck entwickelnde Berner

Einige Unzulänglichkeiten in der KTV-Abwehr nutzten die in der Folge mächtig auf den Ausgleich drückenden Gastgeber vor knapp 250 Zuschauern. Sie hatten gut drei Minuten nach Wiederaufnahme der Partie prompt den Ausgleich bewerkstelligt (13:13). Nun schien die Partie auf die Seite der Steffisburger zu kippen. Sie zogen in Front, um 7 Minuten vor Spielende mit 23:21 zu führen. Nun war Altdorfs Trotzreaktion gefragt. Sie liess nicht auf sich warten. Doch es dauerte bis zur letzten Minute, ehe Nicolai Christensen das 24:24 gelang. Ein Timeout der Platzherren fruchtete nichts mehr, auch wenn Janick Sorgen in den Schlusssekunden nochmals eine Topchance bezüglich Siegsicherung hatte, diese aber durch den an diesem Abend generell gut disponierten Altdorfer Keeper Noah Ineichen – er lieferte insgesamt 13 erfolgreiche Paraden ab (37-prozentige Erfolgsquote) – unschädlich gemacht sah. Der gegnerische Schlussmann Simon Hunziker kam gar auf satte 49 Prozent!

Altdorfs bester Skorer war gegen den TVS Nicolai Christensen (6), vor Spielertrainer Mario Obad (5), Yannick Drollinger sowie Ivan Fallegger (je 4). Ivan Fallegger verzeichnete eine 80-prozentige Abschlusserfolgsquote, vor Mario Obad (71) und Yannick Drollinger (57).

Jetzt lockt der Cup-Knüller

Die weiteren NLB-Resultate der vierten Runde: Endingen – Yellow Winterthur 38:16, Kadetten-Espoirs Schaffhausen – Birsfelden 39:26, Stäfa – Baden 24:17, Solothurn Wädenswil 31:20, Siggenthal – Möhlin 23:25, Chênois Genf – Horgen 30:33. – An der Spitze der NLB-Zwischenrangliste grüssen Schaffhausen (4/8), Stäfa (3/6), Endingen, Möhlin und Solothurn (je 3/6). Der HC KTV Altdorf liegt auf der neunten Position (4/3), vor Baden, Birsfelden und Genf (je 4/2). Winterthur und Wädenswil haben als einzige noch keine Zähler ins Trockene gebracht. – Altdorf tritt am 1. Oktober in Muotathal zur fälligen Schweizer-Cup-Begegnung an: Hitchcock lässt grüssen…

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold, Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Elias Arnold, Yannick Drollinger (4), Mario Obad (5), Marko Koljanin (3), Nicolai Christensen (6).

 

Samstag, 24 September 2016 00:00

Sieg und Niederlage zum Auftakt

Mit zwei Spielen nahmen die Interjunioren U17 der SG Altdorf/Stans die neue Meisterschaft in Angriff. Der erste Einsatz wurde mit einer guten Leistung in Stans gegen die Vertretung der SG Solothurn Regio bestritten. Bereits während des ersten Spielabschnittes gelang es den Innerschweizern, sich gut zu positionieren respektive einen 13:9-Vorsprung zu realisieren. Während der zweiten Halbzeit liessen die Urner/Nidwaldner nichts mehr anbrennen. Sie erhöhten ihren Vorsprung kontinuierlich, um den Fight schliesslich mit 31:21 zu ihren Gunsten zu entscheiden. Als erfolgreichster Schütze erwies sich Livio Bissig. Er traf gleich zehnmal ins Volle. Ausgezeichnet schlug sich SGAS-Torsteher Joel Ulrich. Er parierte stolze 54 Prozent aller auf seinen Kasten abgefeuerten generischen Bälle.

Partie Nummer zwei wurde gegen die SG Handball Seeland erneut vor eigenem Anhang bestritten. Gegen die Aufsteiger gerieten die Gastgeber bis zur Pause mit 13:15 ins Hintertreffen. Während des zweiten Spielabschnittes liess die SGAS-Deckung jegliche Zweikampfkonzentration vermissen und die Widersacher immer wieder gewähren. Nach 38 kassierten und nur 31 eigenen Treffern ging die Partie unerwarteterweise verloren. Trainer Stefan Arnold (HC KTV Altdorf): «Mit mehr als drei Dutzend Gegentoren und 20 technischen Eigenfehlern ist es praktisch unmöglich, eine Partie für sich zu entscheiden. Im Hinblick auf die nächsten Einsätze muss unsere Verteidigungsleistung verbessert werden. Andernfalls wird es ausgesprochen schwierig, das angestrebte Ziel (Qualifikation für die Finalrunde) zu erreichen». Bester Skorer der SGAS war Marius Lehmann (8 Treffer), vor Livio Bissig (6). Im Tor parierte Luca Schmitt 11 gegnerische Bälle (24 Prozent), vor Daniel Zimmermann (3 Paraden, 43 Prozent). In der ersten Zwischenrangliste belegen in der Sechsergruppe Suhr/Aarau die Leaderposition (2 Spiele/4 Punkte), vor Seeland (1/2) und SG Altdorf/Stans (2/2).

Gegen Solothurn spielten: Josef Ulrich, Daniel Zimmermann; Marco Balbi (1), Livio Bissig (10), Pascal Blättler (3), Maik Durrer, Simon Gander (1), Marco Inderbitzin (2), Janis Lang (3), Marius Lehmann (3), Flavien Schweighauser (3). Filimon Stavrogiannopoulos, Simon Studer (3), Noah von Matt (2).

Gegen Seeland standen im Einsatz: Luca Schmitt, Daniel Zimmermann; Marco Balbi (1), Janis Bircher, Livio Bissig (6), Simon Gander, Marco Inderbitzin (3), Marius Lehmann (8), Adrian Marjanovic (3), Filimon Stavrogiannopoulos (4), Simon Studer (5), Noah von Matt (1), Quirin Wallimann.

Donnerstag, 22 September 2016 00:00

Heisses Pflaster Berner Oberland

HC KTV Altdorf: NLB-Fanionteam beim TV Steffisburg zu Gast

Der Partnerverein Wacker Thuns wird schwere Hürde für die Urner darstellen. Sieben weitere Mannschaften im Einsatz.

DROLLINGER Yannick filteredAlles andere als rosig präsentiert sich die Ausgangslage der Altdorfer Nationalliga-B-Handballer vor der vierten Runde. Sie haben am Samstagabend in Steffisburg, beim Fünftrangierten der letzten Saison und einem der grössten Handballsportvereine in seiner Region, anzutreten. Das Team von Trainer Dominic Bleuer ist wesentlich besser als die Urner ins Championat 2016/17 gestartet. Es hat nach drei Spielen bereits 4 Punkte erobert, während Altdorfs Palmares erst 2 Zähler aufweist.

Erneut ohne Marius Kasmauskas

Die KTV-Truppe von Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp wird ein weiteres Mal auf den verletzten Rückraumstrategen Marius Kasmauskas verzichten müssen, sonst aber weitgehend auf das gesamte übrige Kader zählen können. Die knapp verlorene Auswärtspartie gegen Chênois Genf hat aufgezeigt, dass die Leistungskurve der Altdorfer nach oben weist, doch das ist noch kein Garant für einen Zählergewinn im Berner Oberland. Ein Blick auf die Skorerliste zeigt Marko Koljanin zurzeit auf Position 11 (16 Treffer). Unter den besten 30 Topschützen sind weiter Spielertrainer Mario Obad (23., 12) und Fabian Auf der Maur (30., 10) zu finden – Erfolgreichste bei Steffisburg sind bislang Thomas Rathgeb (17., 15) und Cedric Manse (25., 11). Dem Letztgenannten Zweigespann wird somit wohl die besondere Aufmerksamkeit der KTV-Deckung zu widmen sein. Das Torverhältnis der beiden Kontrahenten: Steffisburg 81:84, Altdorf 77:87. Gespannt darf man natürlich auf den Einsatz Yannick Drollingers sein, der ja vor seinem Engagement in den Reihen des BSV Stans (und eben jetzt beim HC KTV Altdorf) noch bei Steffisburg spielte…

Die weiteren Partien

Altdorfs Reserven sind mit einem Topergebnis respektive einem Sieg vielversprechend in die neue 3.-Liga-Meisterschaft gestartet. Sie treten am Samstag auswärts gegen die SG Ruswil/Wolhusen an. Die Luzerner haben ihrerseits den ersten Fight erfolgreich gestaltet und dürften nicht leicht zu bezwingen sein.

Die U18-Elite-Girls der SG Altdorf/Stans haben keinen guten Meisterschaftsauftakt erwischt. Sie kassierten bereits zwei Niederlagen. Runde drei führt die Urnerinnen/Nidwaldnerinnen am Samstag in Nottwil gegen die Spono Eagles zusammen. Diese haben nach zwei Spielen schon ebenso viele Zähler ins Trockene gebracht. - Die U19-Elitejunioren der SG Altdorf/Stans verloren ihre erste Partie nur mit einem winzigen Zähler Unterschied. Sie können nun am Sonntagabend, ab 17 Uhr, in der Feldliarena Gegensteuer geben. Allerdings dürfte die HSG Nordwest nach ihrem positiven Meisterschaftsauftakt kein leicht zu bezwingender Gegner sein.

Alle übrigen Wochenendspiele mit Formationen des HC KTV werden auswärts ausgetragen. Am Samstag treten die MU15-Junioren in ihrer Promotionsgruppe in Horw gegen die SG Reuss/Luzern, die FU16-P-Girls in Kriens, die U17-Interjunioren der SG Altdorf/Stans in Aarau gegen die HSG Suhr/Aarau (Leader mit 4 Punkten nach zwei Einsätzen) und Altdorfs U17-Junioren am Sonntag in der Promotionsklasse in Emmenbrücke gegen die dortigen «Füchse» an.

 

Dienstag, 20 September 2016 00:00

Zweite Niederlage gab zu denken

Zweite Niederlage gab zu denken

Die Elitejuniorinnen der SG Altdorf/Stans hatten den Auftaktschock (31:20-Niederlage gegen Herzogenbuchsee) ganz offensichtlich nicht verdaut, als sie zum Heimfight gegen GC/Amicitia Zürich vor eigenem Publikum antraten und gleich die zweite Saisonschlappe (19:27) einstecken mussten. Im ersten Zwischenklassement liegen im neunteiligen Feld bereits nur noch zwei Teams punktelos am Tabellenende: Thun (3 Partien) sowie Altdorf/Stans (2 Spiele).

Nach gut sieben Minuten bereits arg in Schieflage

«Das Spiel gegen GC Amicitia Zürich verlief genau so, wie man es sich in seinen schlimmsten (Handball-) Alpträumen vorstellt: Nach siebeneinhalb Minuten und beim Stand von 1:6 musste bereits das erste Time-Timeout beansprucht werden - leider vergeblich. Unsere Verteidigungsleistung war einer Elite-Mannschaft unwürdig - auch der Angriff blieb vieles schuldig. Hinzu gesellten sich einige technische Fehler, die so auf diesem Niveau nicht vorkommen dürfen. Die Zürcherinnen, welche eine gut aufgelegte Schützin in ihren Reihen hatten, nutzten unsere fehlende Aggressivität resolut aus. Sie lagen nach 12 Minuten mit 1:9 in Front.» So umriss Trainer Tobias Scheuteri die erste Halbzeit. Bis zur Pause vermochten die Innerschweizerinnen das Resultat einigermassen zu halten und immerhin noch sechs Tore zu erzielen. Die Seiten wurden beim Stande von 7:17 gewechselt.

Die Gardinenpredigt umfasste klare Aussagen. Scheuteri: «Wenn wir so weiterspielen, werden uns die Stadtzürcherinnen eine höchst blamable Niederlage verpassen. Die Deckung muss härter anpacken, zudem verlangt eine 3:2:1-Verteidigung klare Absprachen und ein gegenseitiges Helfen. Im Angriff müssen wir viel mehr Druck auf die Nahtstellen entwickeln und auf damit verbundene Schmerzen keine Rücksicht nehmen. Man gewinnt als Team, aber auch in der Niederlage respektive in Krisensituationen kann nur als Team positiv Einfluss genommen werden.»

Zweite Spielphase: ein Minilichtblick

Die zweite Halbzeit begann für die Urnerinnen/Nidwaldnerinnen deutlich besser. Zwar vermochten sie den Rückstand vorerst nicht zu verkleinern. Immerhin gelang es ihnen aber, positive Akzente sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zu setzen. Als die Zürcherinnen in der 45. Minute ihre Topskorerin auswechselten, widerspiegelte sich dies deutlich im Spielverlauf: GC/Amicitia agierte nun häufig überhastet und leistete sich einige technische Fehler, welche die Gastgeberinnen mit einfachen Gegenstosstoren respektive sehenswertem Positionsspiel in Tore umzumünzen verstanden. Jetzt war die SGAS das bessere Team, machte innerhalb von zehn Minuten fünf Tore gut und rückte so das Ergebnis in vernünftige Verhältnisse. Es passte allerdings zum Spiel, dass die Innerschweizerinnen in der Schlussphase eine doppelte Überzahlphase nicht ausnützten, sondern gar zwei Gegentore kassierten.

Halbherzigkeiten werden eiskalt bestraft

Tobias Scheuteris Kritik: «Das Spiel hat gezeigt, dass es nicht reicht, mit halbem Herzen in ein Spiel zu gehen. Damit wir in dieser Liga bestehen können, muss jede Akteurin ihren Job hundertprozentig erfüllen. Insgesamt enttäuschte die Art und Weise, wie diese Schlappe zu Stande gekommen ist. Gelegenheit zur Besserung bietet sich am Samstag bereits im Auswärtsfight gegen die Eagles aus Nottwil. Es gilt die Devise: eine für alle und alle für eine…»

Altdorf/Stans spielte mit: Astrid Henggeler; Mara Spada, Jana Ferwerda, Jana Hurschler, Janine Zurfluh, Janine Sägesser, Seline Zimmermann, Ana Pavic, Sarah Rossi, Seline Schuler, Alina Berchtold.

Dienstag, 20 September 2016 00:00

Vorjahreszweiten kalt geduscht

Herren 3. Liga: Altdorf II – Malters II 24:18

Reserven rechtfertigten «wild card». Luzerner frühzeitig auf Verliererstrasse gedrängt.

Herren 2 Team 2Der HC KTV Altdorf II, eigentlich bereits in die 4. Liga relegiert, honorierte die vom Dachverband zugestandene «wild card» (Verbleib in der 3. Liga) mit einer sehenswerten Leistung. Malters, immerhin Zweiter der letzten Saison, wurde klar in die Knie gezwungen. Den Fight nahmen die Gastgeber am Samstag in der Feldliarena mit viel Motivation - und auch Druck - in Angriff. Für den verletzten Hüter Sebastian Aschwanden und den verhinderten Luca Segantini (Schirieinsatz) hatte sich Marcel Luthiger bereit erklärt, in die Lücke zu springen. Erklärtes Ziel des HC KTV Altdorf war es, vom Anpfiff weg aus einer aggressiv, offensiv angelegten Deckung heraus den Gegner vor Probleme zu stellen. Das Vorhaben von Trainer Patrik Amrhein ging 1:1 auf, wie sich bald herausstellen sollte.

Hattrick Mark Herzogs

Bereits nach zehn Minuten führten die Altdorfer mit 6:2, wozu Mark Herzog - nach einem Jahr Handballpause erstmals wieder dabei - mit einem sehenswerten Hattrick beigetragen hatte. Später zog sich Herzog eine leichte Gehirnerschütterung zu, so dass er ab Ende erster Halbzeit nicht mehr mit von der Partie sein konnte. Malters vermochte seinen Rückstand bis zur 20. Minute zu reduzieren (9:7), lag aber nach Ablauf einer halben Stunde mit 13:9 im Hintertreffen.

13 Paraden Marcel Luthigers

Topnoten verdiente sich die KTV-Abwehr im Verlauf der zweiten Halbzeit. Marcel Luthiger «vernagelte» seinen Kasten immer wieder, im Verlaufe des zweiten Spielabschnittes nicht weniger als 13 Erfolgsparaden abliefernd. Nach 45 Minuten führten die Urner vorentscheidend 19:13. Dies gestattete es den Platzherren, für den Rest der Spieldauer sämtlichen aufgebotenen Akteuren Einsatzzeit zu gewähren. Darunter auch dem Ex-Torsteher der ersten Mannschaft, Nicolas Stocker. Als Rückraum-Newcomer liess er sich gleich sein erstes Erfolgserlebnis als Feldspieler attestieren. Erwähnung verdient, dass sich Marc Häusler, der auch in der Defensive, zusammen mit Mauro Bissig, brillierte und den erfolgreichen «Kern» des Mittelblocks bildete, mit insgesamt sieben Toren als bester Skorer profilierte.

Das Fazit von Coach Patrik Amrhein: «Ein starker Auftritt unserer Mannschaft. Vor allem defensiv wurde sehr gut agiert. Beeindruckend war auch, wie souverän während der zweiten halben Stunde zur Sache gegangen wurde und dem Gegner nie zugestanden wurde, wieder ins Spiel zu kommen. Was kaum funktionierte, waren unsere Gegenstossaktionen und die zweite Welle. Doch daran wollen wir jetzt noch arbeiten – bis zum kommenden Samstag anlässlich des Auswärtsspiel in Ruswil.»

Für Altdorf II spielten: Marcel Luthiger; Pascal Arnold, Dave Bär (4), Daniel Baumann (2), Mauro Bissig, Adrian Bucher, Christoph Eich, Marc Häusler (7), Mark Herzog (3), Nicolas Stocker (1), Thomas von Deschwanden (4), Simon Ziegler (3), Carlo Zurfluh.

 

Montag, 19 September 2016 00:00

Hauchdünne Startniederlage

Der Nachwuchs der Spielgemeinschaft Altdorf/Stans in der U19-Eliteklasse trat zum Saisonauftaktspiel gegen die SG Möhlin/Magden auswärts an. Dabei setzte es für die Innerschweizer eine ärgerlich knappe Niederlage (29:30) ab. Im Zwischenklassement der Zwölfer-Elitegruppe liegen Schaffhausen und St. Gallen in Front (je 2/4), gefolgt von Möhlin (3/4) sowie Suhr/Aarau und der HSG Nordwest (je 1/2). Am Tabellenende finden sich Altdorf/Stans und Bern (je 1/0), Stäfa (2/0) und Zurzibiet/Endingen (3/0).

Früh in Schieflage geraten

Einen wenig berauschenden Start verzeichneten die Innerschweizer gegen die Gastgeber. Sie handelten sich rasch einen Fünf-Tore Rückstand ein (3:8 nach 10, 9:14 nach 17 Minuten). In der Folge fingen sich die Akteure der SGAS gewaltig auf. Zwischen der 17. und 30. Minute trafen sie achtmal ins Volle, um nur noch einen Minustreffer zuzulassen. Fazit: 17:15-Pausenführung.

Spannende Schlussphase

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes bauten die Urner/Nidwaldner leistungsmässig wieder ab – Möhlin/Magden riss die Führung erneut an sich. 4 Minuten vor Spielschluss führten die Gastgeber 30:28. Mario Herger vom HC KTV Altdorf brachte sein Team nochmals ins Gespräch (30:29 für die Nordschweizer, 3 Minuten vor dem Abpfiff). Dabei blieb es bis zuletzt, da auch ein von der SGAS angefordertes Timeout nichts mehr fruchtete. Seitens der SGSA liessen sich Luca Vitaliano sowie Flavien Schweighauser übrigens eine beachtliche 100-prozentige Wurferfolgsquote attestieren.

Die verantwortlichen Teamleiter Migi Müller und Dani Lussi: «Unser Kollektiv bekundete während der gesamten Partie Mühe im Angriff wie auch in der Deckung – die Aargauer waren durch unsere Verteidigung kaum auszubremsen. Die Chancenauswertung lag bei uns bei rund 40 Prozent. Was natürlich nicht dazu ausreicht, eine Partie siegreich zu gestalten.»

Die SGAS spielte mit: Fabio Arnold (31 Prozent Abwehrerfolgsquote); Robin Sigrist, Benjamin Rachad, Samuel Arnold, Mario Herger (3), Luca Vitaliano (3), Lukas Durrer, Janis Lang (1), Pascal Aschwanden (1), Flavien Schweighauser (1), Joel Wyss (8), Pascal Achermann (6), Arne Lauwers (6).

Montag, 19 September 2016 00:00

Entfesselter Nachwuchs

Die Allerjüngsten des HC KTV Altdorf beteiligten sich am Wochenende in Emmen an einem Turnier. Das Team unter dem Zepter von Peter Jehle, Peter Muggler sowie Martin Wunderlin zeigte sich ausgezeichnet in Fahrt. Von den sechs Spielen, die über je 20 Minuten führten, wurden gleich deren fünf siegreich gestaltet. Altdorf und der TV Horw teilten sich schliesslich in den Turniersieg! Eine Partie gegen Horw ging verloren (13:19), eine weitere gegen die gleichen Widersacher siegreich gestaltet (16:15). Gewonnen wurde gegen Nottwil (19:2 und 12:0), ferner Emmen (19:7 sowie 12:4). Die jungen Altdorfer, begleitet durch erfreulich zahlreiche Schlachtenbummler, zeigten während des gesamten Turniers eine starke Leistung – mehrere KTV-Spielerinnen respektive -Spieler durften sich jeweils als beste Skorer feiern lassen. Die Coaches in der Retrospektive: «Unser Kollektiv spielte manchmal zusammen wie die erste Mannschaft. Ein Dank gebührt den mitgereisten Fans für ihre Unterstützung. Sie waren massgeblich am Erfolg unseres jungen Kollektivs beteiligt.»

Altdorf spielte mit: Jannis Aschwanden, Zemen Berhane, Annabelle Bilger, Luis Chab, Nils Epp, Luca Indergand, Lilly Jehle, Jonas Lemmel, Fabian Muggler, Mattia Wunderlin.

Nationalliga B: Chênois Genf – HC KTV Altdorf 28:27

Die Urner waren am Samstagabend drauf und dran, etwas Zählbares aus der Calvinstadt zu entführen. Doch Fortuna stemmte sich dagegen.

Epp ObadNach dem Sieg über Siggenthal und dem Umfaller gegen Horgen waren die Urner bestrebt, aus der Romandie mindestens einen Punkt zu entführen. Das Vorhaben scheiterte nach einer beeindruckenden Aufholjagd (5-Tore-Rückstand) in der Schlussphase. Entgegen der Notizen, die vom Gastgeberverein im Live-Ticker verbreitet worden waren, verlief die Schlussphase völlig anders: Die Innerschweizer, welche mit einer unverkennbaren Leistungssteigerung – im Vergleich zum Match gegen die Zürcher Seebuben – weiterhin auf das Mittun des verletzten Marius Kasmauskas verzichten mussten, waren nämlich drauf und dran, ein Unentschieden (oder gar mehr…) aus dem Feuer zu reissen.

Vom Rückstand zur Miniführung

Die Urner starteten nach einem klaren Rückstand (nach drei Viertel der Gesamtspielzeit) zu einer Trotzreaktion respektive Aufholjagd. Und zwar höchst beeindruckend. Anderthalb Minuten vor dem Schlusspfiff hatten sie nicht nur den Gleichstand, sondern gar eine Miniführung (27:26) realisiert. Die Romands warteten indessen mit einer starken Schlussoffensive auf. Sie glichen aus. Für die Urschweizer folgte der «dicke Hund» dann unmittelbar danach: Der HC KTV Altdorf verlor Sekunden vor Spielschluss unnötigerweise einen Ball. Die Chênois-Truppe lancierte einen letzten Angriff. Marko Koljanin zog die Notbremse. Die Spielleiter kamen nicht umhin, dem «Sünder» die rote Karte (ohne gravierendere Folgen) zu zeigen, ihn des Feldes zu verweisen und einen Penalty zu verhängen. Chênois nützte die Gunst der Stunde, um das siegbringende 28:27 unmittelbar vor dem finalen Sirenenton zu verwirklichen.

Jetzt muss Gegensteuer gegeben werden

Spielertrainer Mario Obad: «Unsere Truppe zeigte auf dem heissen Genfer Boden viel Charakter, auch wenn noch nicht alle Akteure in Bestform agierten. Ich attestiere dem Team, insbesondere auch unserer jungen Garde, jedoch einen alles in allem aufopfernden Einsatz. Noch bleibt indessen einiges zu tun, wollen wir jetzt Gegensteuer geben und uns auf weitere Zählerjagd zu begeben. Eine Chance dazu präsentiert sich am kommenden Wochenende in Steffisburg, das gegen Birsfelden am Wochenende mit 30:28 das bessere Ende für sich behielt.»

Zum Spielverlauf bleibt anzumerken, dass Genfs Topskorer Adrien Molinié den HC KTV Altdorf weitgehend im Alleingang abschoss, zehnmal ins Volle traf und dabei auch vier Penaltys schnörkellos verwandelte. Man hätte ihn wohl schon früher als erst in der zweiten Halbzeit mit einer engen Deckung an die Leine legen sollen… In den Reihen des HC KTV Altdorf, der bis zur Pause mit 12:15 in Schieflage geraten war, erwies sich Marko Koljanin mit 8 Toren als bester Skorer. Je viermal trafen Nicolai Christensen, Spielertrainer Mario Obad, Fabian Auf der Maur sowie Ivan Fallegger ins Schwarze. Elias Arnold beeindruckte mit einer hundertprozentigen Chancenauswertung, vor Mario Obad (66), Fabian Auf der Maur und Ivan Fallegger (je 57 Prozent). Im gegnerischen Lager brillierte Torsteher Pierre-Yves Besson mit einer beachtlichen 35-prozentigen Abwehrerfolgsquote – beim HC KTV Altdorf kamen Noah Ineichen und Jan Dittli auf 23 respektive 27 Prozent.

Aufsteiger Solothurn beutelte favorisiertes Endingen

Die übrigen Wochenendresultate in der NLB: Stäfa – Wädenswil 28:25, Horgen – Siggenthal 31:31, Möhlin – Baden 23:25, Endingen – Solothurn (Sonntagsspiel) 25:27. Im Zwischenklassement führen in der Vierzehnergruppe nach zwei Einsätzen Stäfa und die Kadetten-Espoirs/Schaffhausen mit dem Zählermaximum; Endingen, Möhlin, Solothurn und Steffisburg folgen mit 4 Zählern (3 Spiele), Horgen sowie Siggenthal mit je 3 Punkten. Altdorf, Baden, Birsfelden und Genf stehen mit je 2 Zählern zu Buche. Yellow/Winterthur und Wädenswil weisen noch deren 0 auf.

Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Noah Ineichen; Marc Vollenweider (2), David Arnold, Manuel Gisler, Ivan Fallegger (4), Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (4), Elias Arnold (1), Mario Obad (4), Marko Koljanin (8), Nicolai Christensen (4).

 

Sonntag, 18 September 2016 00:00

Nach hauchdünner Niederlage ein klarer Sieg

MU15limaurbissig recarlozurfluhDie U15-Junioren sind in die neue Meisterschaft gestartet. 2 von 4 möglichen Punkten wurden dabei eingefahren – das Team unter dem erstmaligen Coaching von Carlo Zurfluh und Mauro Zurfluh befindet sich gut auf Kurs.

Gegen Malters verlief der Auftakt vielversprechend. Mit einer offensiv angelegten 3:2:1-Deckung konnte der gegnerische Rückraum immer wieder zu Fehlern gezwungen werden. Daraus entstehende Gegenstosschancen, Einzelaktionen und erfolgreich gestaltete Kreisanspiele liessen den KTV-Nachwuchs eine 16:10-Pausenführung realisieren. Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes lief es den Gastgebern dann fatalerweise nicht mehr wunschgemäss. Absprachefehler in der Deckung und fehlende Ideen im Angriff gegen eine nun plötzlich kompakter wirkende Abwehr der Luzerner führten zum Gleichstand. Nach dem angeforderten Timeout fing sich das Altdorfer Kollektiv wieder. Doch Patzer in der Offensive führten zu einem Zwei-Tore-Rückstand. Etliche verscherzte Chancen liessen schliesslich den hauchdünnen Misserfolg (23:24) Tatsache werden.

Die zweite Heimpartie gegen die Mythen-Shooters B wurde konzentriert in Angriff genommen. Im Angriff waren sehenswerte Ballstafetten zu sehen, in der Deckung wurde gut gearbeitet. So kam auch in diesem Kräftemessen eine Vier-Tore-Pausenführung zustande (14:10). Nach dem Tee wurde dort begonnen, wo man aufgehört hatte. Eine kompakte Abwehr sowie gutes Kombinationsspiel liessen den Vorsprung der KTV-Truppe anwachsen. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass nur eine von fünf Penaltychancen ausgenützt wurde. Die Schwyzer wurden schliesslich mit 29:20 klar bezwungen.

Gegen Malters spielten: Leonardo Loureiro; Luca Aschwanden (4), Sven Werner (1), Levin Imhof, Ivo Kamer (1), Matteo Kovacevic (4), Sven Lemmel, Lukas Müller (8), Jovin Senn (3), Raphael Wunderlin (2).

Gegen die Mythen-Shooters standen im Einsatz: Leonardo Loureiro; Luca Aschwanden (5), Sven Werner (1), Levin Imhof, Ivo Kamer (1), Marco Schuler, Matteo Kovacevic (6), Sven Lemmel, Lukas Müller (6), Jovin Senn (9), Raphael Wunderlin (1).

 

Seite 8 von 138