Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

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Donnerstag, 01 September 2016 00:00

Von Deschwanden und Brücker: genial

Handball, Nationalliga A

brückerEine Sensation der Sonderklasse prägte am Mittwochabend den Auftakt zur neuen nationalen Meisterschaft in der obersten Stärkeklasse. Der HC Kriens-Luzern bodigte den Schweizer Meister der drei letzten Saisons, die Schaffhauser Kadetten, vor eigenem Publikum mit 33:27. Der aus der Altdorfer Talentschmiede stammende Jost Brücker - bislang bei St. Otmar St. Gallen agierend, dann aber mit Blick auf das neue Championat zum HCK transferiert - brillierte mit acht Treffern, damit die höchste Quote seines Teams markierend.

Wacker Thun, mit seinem (ebenfalls aus Altdorf stammenden) Topshooter Lukas von Deschwanden eingelaufen, liess Gossau am gleichen Abend vor dem gegnerischen Publikum mit 31:25 in die Röhre gucken. Von Deschwanden traf gleich neunmal ins Volle. Er war damit bester Werfer im Team der Berner Oberländer. Wenn das so weiter geht…

Jetzt könnte der HC KTV Altdorf am Samstagabend in der Feldliarena eigentlich die Urner Erfolgs-«Triplette» mit einem Sieg gegen Siggenthal (Anspielzeit: 18 Uhr) voll machen… Die Weichen dazu wären im Rahmen der Nationalliga-B-Premiere jedenfalls gestellt! Die Heimstärke der Altdorfer vor heimischem Publikum lässt grüssen!

von deschw lukas 

Mittwoch, 31 August 2016 00:00

Jetzt gehts los – mit teils neuen Regeln

 Nationalliga B: Altdorf empfängt am Samstag, 18 Uhr, Siggenthal

Die lange Zeit der Vorbereitungen und Kaderfestlegungen gehört der Vergangenheit an. 14 Teams nehmen das neue Championat 2016/17 in Angriff.

kasmauskas steffDie vierzehn Mannschaften der Nationalliga B nehmen die Meisterschaft in Angriff. Der Modus entspricht jenem der vorangegangenen Saison. Das heisst: Nach der Qualifikationsrunde (26 Spiele für jede Mannschaft) werden die punktemässig zwei besten Teams den Auf-, die zwei schlechtesten den Relegationslift zu besteigen haben. Aus der Nationalliga A ist Stäfa abgestiegen. Neu im Oberhaus tritt Suhr/Aarau an. Nicht mehr mit dabei sind in der NLB Pilatus/Luzern sowie Zofingen (Abstieg in die 1. Liga), neu belegen die freien Plätze als 1.-Liga-Aufsteiger Solothurn sowie Chênois/Genf.

Die erste Runde umfasst folgende Begegnungen: Altdorf – Siggenthal, Steffisburg – Baden, Yellow/Pfadi Winterthur – Möhlin, Birsfelden – Horgen, Kadetten/Espoirs Schaffhausen – Wädenswil, Chênois Genf – Endingen, Solothurn – Stäfa.

Neu ist noch von Kevin Ledermann die Rede…

Der HC KTV Altdorf hat seinen ersten Widersacher in unguter Erinnerung. Von den letzten Direktbegegnungen verloren die Urner deren zwei, ebenso viele endeten unentschieden. KTV-Spielertrainer Mario Obad hat seine Truppe bestmöglich vorbereitet, wobei ja bekanntlicherweise gleich ein halbes Dutzend Bisherige nicht mehr mit dabei sind, anderseits neue NLB-Akteure mittun (wie bereits berichtet). Möglicherweise wird noch zusätzlich Kevin Ledermann mittun. Er ist von einem längeren Auslandaufenthalt zurück, indessen (noch) verletzt. Der Entscheid, ob er zum 16-köpfigen Kader stösst, steht zurzeit noch aus.

Die Urner werden am Samstag nur mit einer möglichst hundertprozentigen Leistung Aussicht auf einen Zählergewinn haben. Unmöglich ist das Vorhaben indessen nicht. Der HC KTV Altdorf will sich im Championat 2016/17 rangmässig besser als letzte Saison (8. Platz) etablieren. Die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden mit Trainer Kai Wetzel dürfte insgesamt noch etwas stärker besetzt als letzte Saison auflaufen. Doch das Credo der Aargauer lautet (bescheidenerweise): ganz einfach so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen.

Kronfavoriten: Lakers Stäfa und TV Endingen

Klar favorisieren die „Auguren“ vor Inangriffnahme der neuen Meisterschaft als NLB-Titelanwärter die Nationalliga-A-Absteiger aus Stäfa. Diese möchten nach Aussagen der Vereinsleitung raschestmöglich den Wiederaufstieg in die oberste Stärkeklasse realisieren, welches „absolute“ Ziel die Vereinsleitung im Visier hat. Interessantes Detail der Truppe von Trainer Predrag Milicic: „Wir arbeiten erstmals auch mit einem Mentaltrainer zusammen“.

Der TV Endingen hat das Wiederaufstiegsziel in die NLA nur um Haaresbreite verpasst. Das Versäumte soll nun definitiv nachgeholt werden. Und zwar unter dem Zepter von Trainer Peter Szilagyi – früher Topspieler in den Reihen des HC KTV Altdorf notabene. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zur letzten Saison auf verschiedenen Positionen verändert.

Bei der SG Horgen steht als neuer Trainer Zsolt Györi am Drücker. Der HC KTV Altdorf hat sich mit den Zürchern kürzlich bereits im Rahmen des Raiffeisencups in Muotathal duelliert und dabei knapp das bessere Ende für sich behalten. Insgesamt verzeichnet Horgen im Vergleich zur letzten Meisterschaft verschiedene Zu- respektive Abgänge und will sich einen Platz im NLB-Mittelfeld sichern.

Der TV Steffisburg (Partnerverein von Wacker-Thun, mit Topskorer und Ex-Altdorfer Lukas von Deschwanden in dessen Reihen) will mit Trainer Dominic Bleuer an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Die Berner belegten damals den ausgesprochen achtbaren fünften Platz. Die Zu- respektive Abgänge halten sich offenbar in einem eher bescheidenen Rahmen, wie von der Vereinsleitung erklärt wird.

Die Schaffhauser Kadetten/Espoirs als „Farmteam“ der Spitzenhandballer aus der Munotstadt dürften noch stärker als 2015/16 auftreten. Dem neuen Cheftrainer Marco Lüthi steht ein grosses Spielerreservoir mit namhaften Akteuren zur Verfügung. Zweifelsohne wird die Mannschaft nach der Qualitour auf einer der vordersten Positionen anzutreffen sein.

Der TV Möhlin verzeichnet in seinem Kader nur wenige Wechsel. Trainer Zoltan Cordas will insbesondere dem Ruf, über die beste Verteidigung (letzteSaison) zu verfügen, erneut Nachachtung verschaffen. Das Kader soll dem Vernehmen nach weiter verjüngt worden sein. Die Nordschweizer beschlossen die letzte Meisterschaft auf dem vierten Rang. Sie dürften insbesondere mit deutschen Topshooter Markus Hock eine schnittige Waffe besitzen.

Wädenswil hatte sich letzte Saison mit dem Abstiegsgespenst herumzuplacken. Das Team von Trainer Remo Herbst will nun offenbar vom Start weg einen Mittelfeldplatz anpeilen. Der HCW verfügt über ein recht breites Kader und wird für verschiedene Gegner kein leichter Punktelieferant sein.

Der STV Baden hat verschiedene „dicke Fische“ an Land gezogen und einige erfahrene Akteure in sein Kader geholt. Der aus Deutschland stammende Trainer Björn Navarin lässt viel Zuversicht erkennen und sieht seine Formation nach Abschluss der Qualirunde im vorderen Tabellendrittel angesiedelt.

Bereits seine dritte NLB-Meisterschaft nimmt der TV Birsfelden in Angriff. Trainer Toni Reichmuth will sein Glück mit einer noch jüngeren Mannschaft als bisher versuchen. Die Aargauer streben kurz und bündig den Klassenerhalt an, wie die Vereinsverantwortlichen zu verstehen geben. Birsfeldens NLB-Akteure stammen zum grossen Teil (16 von 18 Spielern) aus den vereinseigenen Nachwuchsreihen.

Die SG Yellow/Pfadi Espoirs aus Winterthur vermelden einen „grossen Umbruch“. Pfadi hat die volle finanzielle und organisatorische SG-Verantwortung übernommen. Trainer Nico Peter bezeichnet die bevorstehende Aufgabe (Ligaerhalt) mit dem erheblich veränderten Kader als grosse Herausforderung, sieht seine Truppe aber alles andere denn als Kanonenfutter.

Der TV Solothurn hat nicht nur den Aufstieg in die NLB geschafft, sondern strebt gar nach „höheren Weihen“. Nichts vermöchte dies wohl besser zu demonstrieren als die Verpflichtungen von Marco Kurth und Torstehertrainer Antoine Ebinger (langjähriger Nationalgoalie). Trainer Mathias Heger bezeichnet den Ligaerhalt bescheiden als Saisonziel, doch stapelt er damit wohl etwas zu tief, wenn nicht alles trügt.

Und da wäre noch der (ungeliebte) Aufsteiger Chênois/Genf. Ungeliebt deshalb, weil alle Widersacher immer wieder die weite Anreise wie der Teufel das Weihwasser als Stolperstein fürchten. Das Team von Trainer Michael Delric strebt nach dessen Aussagen ebenfalls primär den Klassenerhalt an, dürfte aber durchaus für „mehr“ in der Lage sein, zumal die Akteure Adrien Molinié wie Maxime van Baar in der Handballszene klingende Namen sind.

 

 

Die neuen Regeln

Ab der Saison 2016/17 kommen im Handball wesentliche neue Regeln zur Anwendung. Die Inputs dazu wurden im Rahmen eines Symposiums mit Trainern, Schiedsrichtern, Medien usw. gesammelt. Der Weltverband IHF setzte darauf eine Arbeitsgruppe ein, deren Aufgabe es war, Lösungen auszuarbeiten, um die neuen Fakten ins Regelwerk zu integrieren.

Die neuen Regeln wurden im grossen Ausmass getestet (unter anderem an der U21- und der U19-WM 2015) – über 200 Partien, mit den neuen Regeln gespielt, wurden ausgewertet. Aus den daraus folgenden Rückmeldungen wurden erneut Justierungen vorgenommen. Entstanden sind schliesslich die folgenden Veränderungen:

Fünf neue Regeln

    • Pflege auf der Spielfläche (drei Angriffe aussetzen)
    • Passives Spiel (nach Vorwarnzeichen maximal sechs Pässe)
    • Letzte 30 Sekunden (statt letzte Minute, Siebenmeter statt Rapport/Sperre)
    • Siebter Feldspieler (auch ohne Torwartüberzieher; alte Regel gilt immer noch)
    • Blaue Karte (bisher: Rot mit mündlicher Info betreffend Rapport; neu: Rot mit Blau)

 

 

Montag, 29 August 2016 00:00

Die «Nagelprobe» erfolgreich bestanden

NLB/1. Liga: HC KTV Altdorf – HC Einsiedeln 39:26

Im Trainingsspiel gegen die Schwyzer Erstligisten schwangen die Urner mit 39:26 klar obenaus. Nun wird zum NLB-Meisterschaftsauftakt die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden (Samstagabend, 18 Uhr, Feldliarena) erwartet.

arnold dav einsZum Abschluss der Trainingshauptphase wurde im Hinblick auf das neue Nationalliga-B-Abenteuer 2016/17 am Freitagabend die Vertretung des HC Einsiedeln in der Baldinihalle erwartet. In den Reihen der Schwyzer mixten zwei bekannte Gesichter (lies: Ex-Altdorfer-Akteure) mit: Torsteher Theo Ulrich sowie Martin Betschart. Beide bilden in ihrem Team bewährte Kräfte, welche der Formation aus dem Klosterdorf auch im Verlaufe der neuen Saison angehören und im Rahmen der Trainingspartie eine vielversprechende Vorstellung ablieferten.

Aschw pasc einsNoch sind einige Baustellen auszuräumen

In den Reihen der Urner fehlten vom Kader Marc Vollenweider und Manuel Gisler – ansonsten waren seitens der Einheimischen keine Absenzen zu verzeichnen. Die Partie unter der souveränen Leitung von Edi Zakarauskas stand im Zeichen einer beidseits guten Leistung, geprägt durch verschiedene sehenswerte Aktionen. Mit der Vorstellung seiner Truppe zeigte sich KTV-Spielertrainer Mario Obad mehrheitlich zufrieden. «Es gilt indessen immer noch, einige Baustellen auszuräumen, wollen wir am Samstagabend erfolgreich in die neue Meisterschaft starten», lautete sein Kommentar. Der Kroate liess ausserdem nicht unbemerkt, dass die 26 kassierten Minustreffer eine zu hohe Quote darstellten. «Wir müssen uns insbesondere im Abwehrbereich weiter verbessern und die Chancenauswertung weiter optimieren», befand Obad zusätzlich.

droll yannick einsDer HC KTV Altdorf führte zur Pause 20:14, um das Zepter auch in der Folge nicht aus der Hand zu geben. Nach drei Viertel der Spielzeit kassierte Zuzüger Nicolai Christensen eine Kopfverletzung, konnte die Partie indessen glücklicherweise mehr oder weniger unbeschadet wieder fortsetzen. Insgesamt lieferten die beiden Torhüter Noah Ineichen (erste Halbzeit) wie auch Jan Dittli (zweite halbe Stunde) starke Leistungen ab. Letzterer hat sich im Vergleich zur letzten Saison unverkennbar gesteigert – ein echtes Versprechen also.

Stark eingestufte Aargauer zu Gast

Nun beginnt für den HC KTV Altdorf am Samstagabend, 3. September, 18 Uhr, in der Feldliarena die neue NLB-Saison. Zu Gast weilt die HSG Siggenthal/von Stein Baden. Die Aargauer, unter Trainer Kai Wetzel, haben Einsiedelnsich vorgenommen, einen Platz in der vorderen Ranglistenhälfte zu belegen – womit das «Credo» ungefähr identisch mit jenem der Urner ist. Die Gäste verfügen offenbar über ein grosses Kader, welches in einem jüngsten Trainingslager in Deutschland eine recht vielversprechende Visitenkarte abgab. Altdorf hat die Gäste übrigens nicht in sonderlich guter Erinnerung. Von den vier letzten Partien gingen nämlich zwei verloren, ebenso viele endeten unentschieden.

Altdorf spielte gegen den HC Einsiedeln mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Nicolai Christensen, Mario Obad, Marko Koljanin, Daniel Baumann, David Arnold, Elias Arnold, Fabian Auf der Maur, Jannick Drollinger, Ivan Fallegger, Marius Kasmauskas.

 

Montag, 22 August 2016 00:00

Das war der siebte Streich

Zwei Wochen vor Beginn der neuen NLB-Meisterschaft trat der HC KTV Altdorf am Samstag in Muotathal zum traditionellen Raiffeisen-Cup an. Zur 23. Auflage hatten sich je zwei Mannschaften der zweitobersten sowie der 1. Liga eingeschrieben. Die Spiele verliefen höchst attraktiv und zeitigten fast ausnahmslos knappe Resultate. Eine Flut von Treffern ergab sich allerdings im Spiel um den 3./4. Platz zwischen Muotathal und Stans (41:39 zugunsten der Nidwaldner).

Geglückte Revanche

Die Urner traten vorerst gegen den BSV Stans an. Gegen die Nidwaldner Erstligisten, die zwei Wochen zuvor einen Trainingsgalopp mit 35:34 knapp gewonnen gehabt, wurde mit dem festen Vorsatz, sich für die Schlappe zu revanchieren, zur Sache gegangen. Die KTV-Verteidigung zeigte sich vorerst etwas fahrig. Zur Pause stand die Partie remis (16:16). In der Folge steigerten die Altdorfer ihre Kadenz, um das bessere Ende schliesslich mit 28:26 für sich zu behalten. Alles in allem ein verdienter Sieg. Nachdem der KTV Muotathal gegen die NLB-Formation aus Horgen seine Auftaktpartie um Haaresbreite verloren hatte (31:32) - die Zürcher zeigten sich bezüglich Chancenauswertung kaltschnäuziger - traten Letztere zum Finalfight gegen den HC KTV Altdorf an.

Die Schützlinge von Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp sündigten vorerst im Auslassen mehrerer hundertprozentiger Chancen. Der HC Horgen mit dem neuen ungarischen Linkshänder Daniel Pocz-Nagy und seinem ebenfalls aus dem Magyarenland stammenden Neotrainer Györi-Dani Zsolt, geriet bis zur Pause mit drei Längen Differenz in Schieflage (11:14). Der KTV-Trupp baute seinen Vorsprung in der Folge auf fünf Tore aus. Doch die Zürcher, welche zuvor ein Turnier in Visp zu ihren Gunsten gestaltet hatten, steckten nicht auf. Altdorf gewann die Partie schliesslich dennoch mit 29:27 – und den begehrten Raiffeisencup bereits zum siebten Mal in Serie.

Leistungskurve weist nach oben

KTV-Physio Koen Haelters attestierte seinem Team alles in allem «eine ordentliche und im Vergleich zu den vorangegangenen Einsätzen unverkennbar gesteigerte Leistung». Altdorfs Spielertrainer Mario Obad zeigte sich mit der Chancenauswertung seiner Truppe im Spiel gegen Stans phasenweise unzufrieden, lobte anderseits eine gute Gesamtvorstellung, um sich über den Cupgewinn natürlich auch sehr zu freuen. «Wir müssen unsere Performance bis zum Meisterschaftsbeginn natürlich weiter optimieren, damit wir dann zum Beginn des neuen Championats am 3. September (in der Feldliarena gegen Siggenthal) bereit sind. Positiv ist nebst dem Turniererfolg auch anzumerken, dass wir uns in Muotathal keine Verletzten einhandelten. Im letzten Vorbereitungsspiel (Freitagabend, 26. August, 19.30 Uhr) wollen wir unsere Leistung in der Baldinihalle gegen den Erstligisten Einsiedeln natürlich weiter steigern.»

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Ivan Fallegger, Elias Arnold, Fabian Auf der Maur, David Arnold, Yannick Drollinger, Marc Vollenweider, Nicolai Christensen, Mario Obad, Marko Koljanin, Marius Kasmauskas.

Der HC KTV Altdorf trat zum dritten Trainingsspiel nach der Sommerpause am Mittwochabend in Stäfa an. Die Absteiger aus der obersten nationalen Stärkeklasse entliessen die Urner mit einer klaren Niederlage (24:34). Das Ergebnis widerspiegelt in diesem Ausmass die Kräfteverhältnis indessen nicht vollständig. Allerdings zeigte sich der Trupp von Coach Stefan Epp und Spielertrainer Mario Obad mit der neuen Zusatzspielregel «sieben Feldspieler» noch etwas auf Kriegsfuss. Die Stäfner erzielten nämlich gleich mehrere Treffer mit Schüssen auf das leere KTV-Tor.

Gleichstand nach dem ersten Drittel

Die ersten Spielminuten verliefen recht ausgeglichen. Nach 20 Minuten lautete das Skore 12:12. In der Folge bauten die Urner, welche im Defensivbereich zwischenzeitlich einige Umstellungen vorgenommen hatten, leistungsmässig etwas ab. Zur Pause lagen die Gastgeber mit vier Längen in Front (17:13).

Der zweite Spielabschnitt stand mehrheitlich im Zeichen der Stäfner. In den Reihen der Gastgeber taten sich Torsteher Marius Aleksejev mit 18 erfolgreichen Paraden sowie Attila Kun mit 10 Treffern besonders hervor.

Jetzt der Raiffeisencup

Der HC KTV Altdorf tritt nun am Samstag, 26. August, in Muotathal im Rahmen des traditionellen Raiffeisencups (mit dabei werden auch Horgen und Stans sein) an. Im ersten Spiel (12.30 Uhr) treffen die Urner auf den BSV Stans. Je nach Ausgang der Partie wird der HC KTV Altdorf, der den Cup aus dem «Täli» schon sechsmal hintereinander entführt hat, die Partie um den 3./4. Platz um 14.30 Uhr oder aber den Fight um den Tagessieg um 16 Uhr bestreiten.

Mittwoch, 17 August 2016 00:00

Ein Quartett «managt» zweite Mannschaft

Biss mich He 2 filteredWie bereits gemeldet, hat sich die zweite Mannschaft nach einem Entscheid des schweizerischen Dachverbandes doch noch einen Platz in der 3. Liga ergattert (also keine Relegation in die «unterste Schublade» (4. Liga), wie ursprünglich befürchtet worden war. Ein durchaus erfreuliches Fazit. Nun hat die KTV-Vereinsleitung eine Lösung gefunden, dem Team durch die Ernennung eines versierten Quartetts (Training/Coaching) eine vielversprechende «Struktur» zu verleihen. Die nicht leichte und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen: Dave Bär, Andreas Schranz, Michael Bissig sowie Nicolas Stocker.

Das Team des HC KTV Altdorf II verfügt erfreulicherweise über ein beachtliches Spielerkader. Es hat das Training im Hinblick auf das Championat 2016/17 seinerseits bereits aufgenommen, so dass der neue Punktemarathon gut gerüstet in Angriff genommen werden kann. Die erste Meisterschaftspartie wurde auf den 17. September terminiert (Heimmatch in der Feldliarena gegen Malters).

Generell wird die 3.-Liga (Zehnergruppe 9) eher stärker als im Vorjahr eingestuft. Nebst Altdorf II und Malters spielen um die begehrten Punkte: Seetal, Sursee, Ruswil/Wolhusen, Mythen-Shooters, Emmen, Horw, Kriens II, Borba/Luzern.

Dienstag, 16 August 2016 00:00

Abgebrühte Oberklassige

brückerZum zweiten Saisonvorbereitungsspiel nach der Sommerpause trat der HC KTV Altdorf am Samstag gegen den Nati-A-Vertreter des HC Kriens-Luzern auswärts an. Der ambitionierte NLB-Vertreter hatte sich für die Partie gegen das Aushängeschild der regionalen Handballszene einiges vorgenommen. Dass aus den gefassten Vorsätzen vorerst nur wenig wurde, lag daran, dass die Gastgeber mit den gleichen Plänen angetreten waren. Der Heimchronist der Luzerner: «Die Oberklassigen legten los wie die Feuerwehr und liessen im Verlaufe der ersten 20 Minuten die Muskeln spielen. Die Besucher waren von der Physis und dem gegnerischen Tempo sichtlich überfordert. Sie gerieten rasch mit 3:9 ins Hintertreffen, dabei war den Gästen nur gerade ein allereinziges Tor aus dem Spiel heraus gelungen, zwei weitere Treffer glückten dem HC KTV Altdorf nach Abprallern in der HCK-Deckung.» Die Seiten wurden beim Stande von 17:10 zugunsten des Heimteams gewechselt.

Guter KTV-Start in die zweite Halbzeit

Die Platzherren steckten angesichts der klaren Fakten nach dem Tee etwas zurück. Die Altdorfer fanden immer besser in die Partie und beeindruckten mit ihrer forsch und mutig zur Sache gehenden Gegenwehr. Der HC Kriens-Luzern entschied den Trainingsgalopp schliesslich mit 34:22 zu seinen Gunsten. Der HCK-Kommentator: «Kriens zeigte in einigen Bereichen gute Ansätze. Unser Kollektiv hat unverkennbar an Stabilität gewonnen. Mit Nyffenegger, Fellmann und Baviera im Deckungszentrum und Paul Bar im Tor hat die neue Formation trotz noch fehlender Spielpraxis in Sachen Stabilität bereits beachtlich zugelegt. Auffallend wirkte ausserdem die neue Flügelpower der Luzerner. Mit Jost Brücker (Ex-Altdorf und St. Otmar St. Gallen), ferner Ramseier zeigten zwei Mannschaftsneulinge, dass sie dem Team einiges zu bringen vermögen. Dies bezüglich Positionsspiel genauso wie im Rahmen schnell ausgelöster Gegenstösse.»

Altdorfs Neutrainer respektive -coach Stefan Epp: «Während des zweiten Spielabschnittes fanden wir gut in die Partie, so dass der Einsatz während 10 bis 15 Minuten ausgeglichen gestaltet werden konnte. Doch nach einigen Wechseln in unserer Aufstellung bekundeten wir wieder mehr Mühe. Kriens ging in der Abwehr mehrheitlich konsequent zur Sache – damit umzugehen hatten wir immer wieder einige Mühe.»

Stäfa, Raiffeisencup und Einsiedeln

Die Altdorfer treten nun am Mittwochabend im vorletzten Trainingsgalopp vor Meisterschaftsbeginn gegen Nati-A-Absteiger Stäfa auswärts an. Die «Lakers» nehmen das NLB-Championat am 9. September mit der Auswärtspartie gegen den TV Solothurn, der sich im Hinblick auf die Meisterschaft 2016/17 erheblich verstärkt hat, in Angriff. Die Urner bestreiten ihren ersten NLB-Punktefight nach dem Raiffeisencup in Muotathal (20. August) und dem Vorbereitungsspiel gegen Einsiedeln (Donnerstagabend, 25. August, Baldinihalle Altdorf) dann am 3. September mit der Heimpartie gegen Siggenthal.

Zum Einsatz der Urner in Kriens bleibt nachzutragen, dass der gegen Stans verletzte Nicolai Christensen glücklicherweise wieder mit von der Partie sein konnte.

Altdorf spielte gegen den HC Kriens-Luzern mit: Jan Dittli, Noah Ineichen; Pascal Aschwanden, Fabian Auf der Maur, Nicolai Christensen, Yannick Drollinger, Ivan Fallegger, Flavio Fallegger, Manuel Gisler, Marius Kasmauskas, Marko Koljanin, Mario Obad, Marc Fallegger.

 

Dienstag, 09 August 2016 00:00

Noch bleibt einiges zu tun

TrainingsauftaktDas Nationalliga-B-Team des HC KTV Altdorf hat am Wochenende den ersten der vor Meisterschaftsbeginn geplanten Trainingsgalopps absolviert. Die Urner weilten beim unterklassigen BSV Stans zu Gast. Die Nidwaldner zauberten wie erwartet einen unbändigen Einsatzwillen aufs Parkett. Die Altdorfer hatten noch auf vier Kaderspieler zu verzichten. Es gelang ihnen, während der ersten Halbzeit die Zielsetzungen weitgehend umzusetzen. In der Deckung wurde konzentriert gearbeitet, im Angriff gut und ideenreich kombiniert. Dies führte zu einer klaren Fünf-Tore-Pausenführung (18:13), trotzdem schon in der 10. Spielminute Zuzüger Nicolai Christensen verletzungshalber ausgefallen war. Der zweite Spielabschnitt ging recht eigentlich «nach hinten» los. Fatalerweise wurden altdorferischerseits nämlich kaum mehr weitere Akzente gesetzt, zumal zu viele technische Fehler begangen wurden. Die Abwehr liess immer wieder Lücken entstehen, was die Stanser mehrmals kompromisslos auszunützen verstanden. So verwunderte es nicht, dass die Gastgeber den Fight schliesslich mit 35:34 knapp zu ihren Gunsten zu entscheiden vermochten.

Am Samstag erhält der HC KTV Altdorf Gelegenheit, sich auswärts gegen den Nati-A-Ligisten HC Kriens-Luzern zu profilieren.

Gegen den BSV Stans spielten: Jan Dittli; David Arnold, Elias Arnold, Pascal Aschwanden, Fabian Auf der Maur, Nicolai Christensen, Yannick Drollinger, Flavio Fallegger, Manuel Gisler, Marius Kasmauskas, Marko Koljanin, Mario Obad.

 

Freitag, 05 August 2016 00:00

Sechzehnköpfiges NLB-Kader

IMG 7085mDas Kader des HC KTV Altdorf im Hinblick auf die neue Meisterschaft in der zweitobersten nationalen Stärkeklasse - sie beginnt anfangs September - steht fest. Die Liste umfasst 16 Namen: Jan Dittli (1993), Noah Ineichen (1995, beides Torhüter); David Arnold (1997), Elias Arnold (1996), Pascal Aschwanden (1998), Fabian Auf der Maur (1994), Daniel Baumann (1995), Nicolai Christensen (1990), Yannick Drollinger (1992), Ivan Fallegger (1986), Flavio Fallegger (1991), Manuel Gisler (1996), Marius Kasmauskas (1980), Marko Koljanin (1987), Mario Obad (1982), Marc Vollenweider (1993, alles Feldspieler). – Spielertrainer: Mario Obad, Coach (Stefan Epp), Physio: Koen Haelters.

Die Daten der Vorbereitungsspiele: 5. August in Stans, 13. August in Kriens, 17. August in Stäfa, 25. August in Altdorf (Baldinihalle) gegen Einsiedeln. Ausserdem beteiligt sich der HC KTV Altdorf am 20. August am traditionellen Raiffeisencup in Muotathal, den die Urner letztes Jahr gewonnen hatten. Die erste Partie wird gegen die Gastgeber (11 Uhr), die zweite gegen Stans (12.30 Uhr) angepfiffen. Um 14.30 Uhr treten die Verlierer der beiden Auftaktpartien, um 16 Uhr die zwei Gewinner der Starteinsätze zum Finalspiel an.

Zurzeit laufen die Vorbereitungstrainings in den Reihen des HC KTV Altdorf auf Hochtouren. Mehrmals wöchentlich wird dazu angetreten.

Dienstag, 26 Juli 2016 00:00

Jetzt fliesst wieder der Schweiss…

Nationalliga B

1. TrainingJetzt hat die Intensiv-Vorbereitungsphase im Hinblick auf die Nati-B-Meisterschaft 2016/17 für die erste Mannschaft begonnen. Am Montagabend fand sich der Grossteil des Kaders zum ersten Intensivtraining auf der Feldli-Sportanlage ein. Nur einige wenige verhinderte oder noch ortsabwesende Akteure fehlten. Vereinspräsident Stefan Arnold hiess dazu willkommen, insbesondere auch einige Newcomer aus den eigenen Nachwuchsreihen, ferner Zuzüger vom BSV Stans und HC Kriens/Luzern. Arnold gab sich zuversichtlich, dass nach verschiedenen Rücktritten und Abgängen auch mit einem etwas kleineren Kader als 2015/16 zweifelsohne viel erreicht werden kann.

Arnold Stefan Funke MirkoFünf Vorbereitungsspiele

Spielertrainer Mario Obad hat die Ferienzeit unter anderem dazu benützt, das neue Championat minuziös vorzubereiten, nachdem einige Trainingseinheiten respektive -spiele noch vor der Sommerpause absolviert werden konnten. Obad freute sich auf die bereits ausgezeichnete Harmonie in seiner Truppe, nicht ohne an die Einsatzbereitschaft aller Akteure zu appellieren. Im Vorfeld der neuen Meisterschaft, die am 3. September mit dem Heimspiel gegen Siggenthal beginnen wird, werden fünf Vorbereitungspartien bestritten. Die Vereinsverantwortlichen und der neue Coach Stefan Epp hoffen selbstverständlich, dass der HC KTV Altdorf vor der leidigen Verletzungshexe verschont bleiben wird.

Etliche attraktive Neuerungen im Spielbetrieb

Das Heimpublikum wird sich im Hinblick auf die neue Saison übrigens mit einigen Novitäten konfrontiert sehen. Stichworte dazu sind etwa sieben Feldspieler (Torwart als Feldakteur), blaue Karten, eine beschränkte Anzahl Pässe bei passivem Spiel, Verhalten bei allfällig verletzten Spielern sowie Ausgestaltung der vieldiskutierten «letzten Minute» (künftig «letzte 30 Sekunden»). Wir werden auf die Details bei Gelegenheit zurückkommen.

Aschwanden PascalZur NLB-Meisterschaft bleibt im gegenwärtigen Zeitpunkt anzumerken, dass der Auf-/Abstiegsmodus 2016/17 jenem der Saison 2015/16 entsprechen wird. In den verschiedenen Mannschaften erfolgten bislang verschiedentlich Umstrukturierungen respektive Neubesetzungen. Jüngste Meldung von dieser «Front»: Der Ex-Altdorfer-Spieler respektive -Trainer Peter Szilagy wird neu Cheftrainer beim TV Endingen, welcher zweifellos einen erneuten Vorstoss Richtung NLA-Promotion im Visier führt.

 

 Gisler Manuel

 

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