CorneliaRickliDie 2.-Liga-Formation hätte es verdient gehabt, im letzten Spiel des zu Ende gehenden Jahres auswärts gegen das Kollektiv von Malters/Menznau beide Punkte abzuholen. Doch dagegen legte die Spielleitung ihr Veto ein. Die Urnerinnen, unmittelbar vor dem Abpfiff noch mit einer Länge (21:20) im Vorsprung liegend, hatten den Luzernerinnen nach einem höchst kuriosen – um nicht mehr zu sagen – Schiedsrichterentscheid noch den Ausgleich zuzugestehen. Damit wurde auch die Absicht des KTV-Kollektivs durchkreuzt, sich für die hauchdünne Vorrunden-Heimniederlage (20:21) zu revanchieren. Immerhin konnte die Tabellenlage dennoch etwas verbessert werden, auch wenn es (noch) nicht gelang, aus der unbequemen „roten Zone“ wegzuziehen.

 

Trotz etlicher (mehrheitlich berufsbedingter) Absenzen gelang es dem HC KTV Altdorf unter dem Coaching von Angelo Pedroncelli, die erste Halbzeit weitgehend ausgeglichen zu gestalten (9:12). Nach erfolgtem Seitenwechsel reduzierten die Urnerinnen dank sehenswerter Aktionen den Rückstand auf eine Länge. 5 Minuten vor Spielschluss gelang es ihnen dann sogar, erstmals in Führung zu ziehen. 60 Sekunden vor Spielschluss führte der KTV-Trupp mit einem Tor Vorsprung, ehe dann die Gastgeberinnen - wie aufgezeigt - den umstrittenen Gleichstand noch zu bewerkstelligen vermochten.

 

Im Zwischenklassement verbesserte der HC KTV Altdorf seine Lage, verbleibt aber nach wie vor in der unbequemen Gefahrenzone, hinter dem Tabellenachten Stans (11/8): 8. Altdorf (10/6), 9. Mythen-Shooters (11/4), 10. Sursee (11/3). Die erste Partie im neuen Jahr wird am 21. Januar in Altdorf gegen den STV Willisau (4., 11/12) ausgetragen.

 

Altdorf spielte mit: Luzia Briker; Mirjam Arnold (3), Fränzi Brand (4), Manuela Frey (4), Brigitte Kempf (3), Belinda Kieliger, Alissa Pedroncelli , Monja Pedroncelli (4), Simone Renner (1), Cornelia Rickli (2), Olivia von Deschwanden .

 

ZUM BILD

Cornelia Rickli erzielte zwei wichtige Tore. FOTO: RUEDI AMMANN