Die 2.-Liga-Damen des HC KTV Altdorf wie auch die Gastgeberinnen des HC Kriens hatten den Klassenerhalt bereits vor der letzten Saisonpartie auf sicher. So kam der Begegnung eigentlich nur noch statistische Bedeutung zu. Die Urnerinnen, welche auf einige Standardakteurinnen zu verzichten hatten, vermochten gegen die besser klassierten Luzernerinnen während der ersten 20 Minuten gut mitzuhalten. Danach schlichen sich vermehrt technische Unzulänglichkeiten ein. Der HC Kriens nutzte die sich daraus eröffnenden Chancen resolut aus. Bis zur Pause zog er auf 18:12 weg. Die Altdorferinnen vermochten den eingehandelten Rückstand während der zweiten halben Stunde nicht mehr aufzuholen. Vielmehr vergrösserte Kriens den Vorsprung, da im KTV-Trupp weiterhin eine zu grosse Eigenfehlerquote auszuloten war und auch das Zusammenspiel etwelche Wünsche offen liess. Der HCK gewann schliesslich mit 33:22. Altdorf beschloss die Meisterschaft mit einem Mittelfeldplatz (6., 16 Punkte), vor den Mythen-Shooters (12, -40), den in die Playouts verknurrten Willisauerinnen (12, -75) sowie Stans (10); Sursee (5) hat direkt in die 3. Liga abzusteigen.

 

Pech für die Altdorferin Topskorerin Monja Pedroncelli. Sie, die gegen Kriens siebenmal ins Schwarze getroffen hatte, musste sich anfangs Woche in Spitalpflege begeben, wo sie einen chirurgischen Eingriff über sich ergehen lassen musste. Sie wird mutmasslich noch bis Mitte Nachosterwoche im Kantonsspital Luzern zu verbringen haben. Wir wünschen der sympathischen Handballerin herzlich gute Besserung sowie alles Gute!

 

Wie sich die 2.-Liga-Damenmannschaft in der neuen Saison präsentieren wird, ist gegenwärtig noch etwas ungewiss. Fest steht, dass Fränzi Brand nicht mehr mit von der Partie sein wird, da sie ihren Arbeitsplatz verlegt hat. Trainer und Coach Angelo Pedroncelli, welcher sein Amt während drei Saisons mit grossem Einsatz versehen hat, stellt sein Amt zur Verfügung. Wer in seine Fussstapfen tritt, ist zurzeit noch offen.

 

Altdorf spielte gegen Kriens mit: Michèle Zwahlen; Mirjam Arnold, Manuela Bär (2), Michaela Jauch, Brigitte Kempf (7), Tea Pavic, Alissa Pedroncelli (2), Monja Pedroncelli (7), Simone Renner (2), Cornelia Rickli, Catherine Styger (1), Livia Waser (1).

 Damen 


Souveräner 2.-Liga-Klassenerhalt; links der scheidende Trainer Angelo Pedroncelli, hinten Mitte (Nr.13) die zurücktretende Topskorerin Fränzi Brand, rechts aussen Vereinspräsident Stefan Arnold und Faktotum

Carlo Walker. FOTOS: RUEDI AMMANN

 

 

Monja

 

 

 

Vom Pech verfolgt und zurzeit im Kantonsspital Luzern:

Topskorerin Monja Pedroncelli.