BaerManuDamen, 2. Liga: BSV Stans- HC KTV Altdorf 14:19

 

Im wichtigen „Strichkampf“ glänzten die Urnerinnen im zweiten Durchgang. Jetzt stehen noch drei Partien aus.

 

Die Damen des HC KTV Altdorf legten 2011 eine alles andere als berauschend wirkende erste Meisterschaftshälfte aufs Parkett. Dies änderte im neuen Jahr: wichtige Punkte wurden eingefahren. Am Wochenende gelang es dem KTV-Trupp unter dem Zepter von Angelo Pedroncelli gar, den bedeutungsvollen Fight im Hinblick auf die Sicherung des Klassenerhaltes in Stans für sich zu entscheiden. Altdorf belegt nun im Zwischenklassement den 6. Platz (15 Spiele/12 Punkte, +7), vor Willisau (16/12, -71). In der orangen Zitterzone sind Stans (16/10, -74) sowie die Mythen-Shooters (15/8) und auf dem Direktabstiegsplatz Sursee (15/5) anzutreffen. Das Restprogramm führt die Urnerinnen noch mit Nottwil (3.), Kriens (5.) sowie den Mythen-Shooters (9.) zusammen.

 

Eine Halbzeit zum Vergessen

 

In Stans wirkten die Altdorferinnen während der ersten Halbzeit wie von allen guten Geistern verlassen. Sie schienen das Handicap, auf die Kaderspielerinnen Olivia von Deschwanden, Monja Pedroncelli, Belinda Kieliger, Mirjam Arnold und Luzia Briker verzichten zu müssen (dafür figurierten die beiden U18-Nachwuchstalente Isabelle Lauener und Livia Waser im Aufgebot – die ihre Sache gut machten), schwer wegstecken zu vermögen. Technische Fehler und viel zu viele Unzulänglichkeiten im Abschlussbereich (nur sechs erzielte Treffer innerhalb einer halben Stunde) liessen Schlimmstes erahnen. Doch da war ja noch Coach Angelo Pedroncelli, welcher während der Pause (beim Stande von 8:6 für Stans) neue Imputs zu geben verstand und seiner Truppe klar aufzeigte, was vorzukehren war. Gesagt – getan…

 

Mit viel Punch Wende herbeigeführt

 

Dem HC KTV Altdorf gelang vom Wiederanpfiff weg eine hundertprozentige Leistungssteigerung. Die Partie hatte kaum wieder richtig begonnen, war auch schon der Gleichstand bewerkstelligt. Mit zunehmender Spieldauer gelang es den Besucherinnen, den zwischenzeitlich erarbeiteten Vorsprung ständig weiter auszubauen. Bald war klar, dass der Sieg respektive die wichtigen beiden Punkte nach Hause geschaukelt würden. Altdorfs Kollektiv gewann das Urschweizerinnenderby in der Nidwaldner Metropole schliesslich mit achtbaren fünf Längen Vorsprung. „Ein wichtiger Schritt bezüglich Klassenerhalt. Jetzt heisst es ganz einfach, aus den drei verbleibenden Partien noch den einen oder andern Punkt ins Trockene zu bringen“, lautete das Credo Angelo Pedroncellis nach dem Erfolg gegen den BSV.

 

Altdorf spielte mit: Michelle Zwahlen; Alissa Pedroncelli (1), Manuela Bär (3), Fränzi Brand (2), Shelly Eisner (3), Stephanie Gisler, Michaela Jauch, Brigitte Kempf (7), Simone Renner, Cornelia Rickli (1), Cathérine Styger, Isabelle Lauener, Livia Waser (2).

 

ZUM BILD

 Manuela Bär traf gleich dreimal ins Schwarze. FOTO: RUEDI AMMANN