mirjwilDamen, 2. Liga: HC KTV Altdorf – STV Willisau 34:16

 

Mit einer geschlossenen Leistung wurde das Restprogramm 2012 in Angriff genommen. Fränzi Brand und Brigitte Kempf je siebenfache Torschützinnen.

 

Um sich eine gute Ausgangslage in der laufenden 2.-Liga-Meisterschaft zu schaffen, hatte Trainer und Coach Angelo Pedroncelli sein Team gut auf den ersten Einsatz im neuen Jahr vorbereitet. Erklärtes Ziel war es am späten Samstagabend, nicht nur sich für die Vorrundenniederlage – mit vier Toren Unterschied – zu revanchieren, sondern gleichzeitig auch aus der roten Zone zu gelangen und etwas für eine positive Tordifferenz zu tun. Sämtliche Vorsätze wurden umgesetzt.

 

Von Anfang an in Führung

 

Obwohl vom Kader Manuela Frey, Belinda Kieliger, Simone Renner und Cathérine Styger fehlten, wurde vom Anspiel weg - Schiri Predrag Antic war der Partie ein souveräner Leiter – mit viel Elan und Konzentration zur Sache gegangen. Nach dem 4:1 wurde bis zur 15. Minute ein 10:4-Vorsprung herausgeholt. Die Luzernerinnen verkürzten anschliessend das Skore (11:8), sahen sich aber bald wieder klar dominiert. Die KTV-Truppe wartete mit einer generell schnörkellosen Leistung auf, der STV Willisau - mit nur zwei Auswechselspielerinnen angetreten - wirkte weitgehend überfordert. Bis zur Pause konnte die KTV-Führung auf sieben Längen ausgebaut werden (17:10). Luzia Briker wehrte während der ersten halben Stunde übrigens gleich zwei gegnerische Penaltybälle souverän ab.

 

Zepter nicht mehr aus der Hand gegeben

 

Nachdem im Tor Michelle Zwahlen zwischen die Pfosten getreten war und ihre Sache ebenfalls gut zu machen verstand, entwickelte sich während der zweiten halben Stunde weitgehend Einweg-Handball. Nach zwei Dritteln der Partie führten die Gastgeberinnen bereits mit 24:11. Drei Penaltys gestatteten es dem STV Willisau, das Zwischenresultat etwas aufzupolieren, doch den Sieg der Urnerinnen in Frage stellen zu können, blieb Wunschdenken. Zwischen der 40. und 60. Minute wurden dem STV Willisau nur noch fünf Treffer zugestanden. Das letzte Tor der Begegnung erzielte Stephanie Gisler unmittelbar vor dem Abpfiff. Zufrieden zeigte sich mit der Performance seiner Truppe Trainer/Coach Angelo Pedroncelli: „In Verteidigung wie Angriff wurde mit viel Herzblut zur Sache gegangen. Die Revanche ist uns vollauf geglückt. Jetzt heisst es, weiter nach vorne zu schauen und uns definitiv aus der Gefahrenzone zu verabschieden.“ Im Zwischenklassement präsentiert sich das hintere Tabellendrittel nun wie folgt: 7. HC KTV Altdorf (11 Spiele/8 Punkte, +12), 8. BSV Stans (12/8, -63), 9. Mythen-Shooters (12/4, -53), 10. Sursee (11/3, -75).

 

Die nächste 2.-Liga-Partie wird am 4. Februar auswärts gegen Handball Emmen bestritten. Am 7. Februar tritt der HC KTV Altdorf zum Regionalcup-Viertelfinalfight (Baldini-Halle, 20.15 Uhr) gegen Spono Nottwil an. Gegen die Luzernerinnen war im Rahmen der Meisterschaftsvorrunde nur mit einem Tor Unterschied verloren worden.

 

Altdorf spielte gegen Willisau mit: Luzia Briker, Michelle Zwahlen; Mirjam Arnold (3), Manuela Bär (5), Fränzi Brand (7), Shelly Eisner (4), Stephanie Gisler (1), Michaela Jauch (2), Brigitte Kempf (7), Alissa Pedroncelli (1), Monja Pedroncelli (4), Cornelia Rickli, Olivia von Deschwanden.

 

ZUM BILD

 

Mirjam Arnold hat die Willisauer Deckung ausgetrickst und erzielt einen ihrer drei Treffer. FOTO: RUEDI AMMANN