KempfBrigZu einem vorentscheidenden Duell kam es am Samstag in der Feldli-Sporthalle zwischen dem HC KTV Altdorf und dem BSV RW Sursee. Das Team von Trainer und Coach Angelo Pedroncelli - es hatte auf das Mittun von Shelly Eisner, Mirjam Arnold, Monja Pedroncelli, Cathérine Styger, Olivia von Deschwanden und Manuela Frey zu verzichten und auf einige Nachwuchstalente zurückzugreifen - erhielt es mit dem Tabellenletzten aus Sursee zu tun. Dank einer mehrheitlich starken Leistung, nicht vergleichbar mit dem (verlorenen) Cup-Viertelfinal vom Dienstagabend gegen Nottwil, hielten sich die Altdorferinnen im Strichkampf die Gäste vom Leibe. Durch den wichtigen Zwei-Punkte-Gewinn vermochten sich die Urnerinnen im Zwischenklassement über der „Demarkationslinie“ (roter Bereich, drei letzte Mannschaften) zu halten: 7. Altdorf, (14/10, +2), 8. Stans (13/8, -78), 9. Mythen-Shooters (15/8, -48), 10. Sursee (15/5, -88). Trainer und Coach Pedroncelli war mit der Vorstellung seiner Truppe ausgesprochen zufrieden. Seine Zukunftsvision: „ Jetzt heisst es für uns ganz einfach, im Rahmen der vier letzten Einsätze gegen Stans und Kriens (auswärts) sowie Nottwil und die Mythen-Shooters (vor eigenem Anhang) die notwendigen Punkte zum definitiven Ligaerhalt unter Dach zu bringen.“

 

Gegen Sursee gelang den Altdorferinnen ein viel versprechender Auftakt. Dennoch glückte es ihnen nicht, die aufsässigen Luzernerinnen, wie erhofft, bereits während der ersten halben Stunde vorentscheidend zu distanzieren (10:9). Nach der Pause legte der KTV-Trupp einen Zahn zu. Er profitierte im Speziellen von der guten Schusslaune seitens Brigitte Kempf (6 Treffer), Manuela Bär (5), Cornelia Rickli und Fränzi Brand (je 4), wobei einem souverän inszenierten und abgeschlossen Konter seitens Alissa Pedroncelli vorentscheidender Charakter zufiel. Das Zünglein an der Waage schlug zu Beginn der Schlussviertelstunde zugunsten des HC KTV Altdorf aus, als es den Gastgeberinnen gelang, einen Vier-Tore-Vorsprung zu realisieren. Die Partie wurde mit 23:18 siegreich gestaltet.

 

Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Michèle Zwahlen; Manuela Bär (5), Fränzi Brand (4), Stephanie Gisler, Brigitte Kempf (6), Belinda Kieliger, Isabelle Lauener (2), Tea Pavic, Alissa Pedroncelli (2), Cornelia Rickli (4), Livia Waser, Simone Renner.

 

 

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Brigitte Kempf (links) erzielte ein halbes Dutzend wichtiger Treffer; rechts Nachwuchsspielerin Stephanie Gisler. FOTO: RUEDI AMMANN