Die zweite Herrenmannschaft hat es nicht geschafft, endlich wieder 2 Punkte zu erobern. Im Schlüsselspiel gegen Ruswil/Wolhusen wurde eine klare 21:32-Niederlage kassiert. Einziger Trost: Der HC Kriens verlor seine Partie noch klarer, so dass die Luzerner Vorörtler drei Runden vor Abschluss der Qualifikationsrunde die rote Laterne (und den Direktabstiegsplatz) vor dem HC KTV Altdorf übernahmen. Beide Formationen stehen mit 4 Punkten zu Buche, wobei Altdorf eine Tordifferenz von -106, Kriens eine solche von -107 aufweist. Die Urner haben jetzt noch zwei Heimspiele (gegen Huttwil und Kriens), ferner den Auswärtsfight gegen Horw vor sich. Soll der erwähnte Direktabstieg zur Makulatur werden, müssen jetzt dringendst Zähler aufs Tapet.

 

Veto der Schiedsrichterin

 

Gegen Ruswil/Wolhusen musste auf Linkshänder Simon Ziegler und Michi Bissig (Ausland), ferner Flavio Fallegger (erkrankt) verzichtet werden. Dafür stand erstmals nach einjähriger Verletzungspause wieder Sebastian Aschwanden zwischen den Pfosten. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Keiner Mannschaft gelang es, sich abzusetzen, trotzdem insbesondere der HC KTV Altdorf II zahlreiche technische Fehler beging und deshalb Ballverluste zu beklagen hatte. Die KTV-Defensive stand nicht schlecht, handelte sich aber doch mehrere unnötige Zeitstrafen ein. Diese nützten die Gäste immer wieder rigoros. 12:12 lautete das Skore zur Pause. Für einige Aufregung war zu diesem Zeitpunkt die Spielleiterin besorgt. Sie zweifelte das Zwischenresultat an, behauptend, dass das Ergebnis nicht stimme und 12:10 zugunsten der Gäste laute. Nach erfolgtem Nachzählen des Spielprotokolls und Rücksprache mit den Zeitnehmern zeigte sich aber, dass es mit dem 12:12 durchaus seine Richtigkeit hatte. Doch die Spielleiterin beharrte auf ihrer Meinung – die Partie musste deshalb beim Stande von 10:12 wieder aufgenommen werden…

 

Hektik und fehlendes Tempo

 

Während der zweiten Halbzeit wiederholte sich, was schon während der ganzen Saison passiert war: Der HC KTV Altdorf entwickelte zu grosse Hektik, liess das erwartete Tempo fehlen und verlor viele Bälle. Ruswil/Wolhusen kam so zu einfachen Gegentoren. Ausserdem profitierten die Luzerner von einer exzellenten Leistung ihres Torstehers. Letztlich verloren die Platzherren die Partie mit sage und schreibe elf Toren Differenz. „Alles in allem eine Partie zum Vergessen. Was in der Pause passierte, war sicher nicht gut, aber kaum matchentscheidend. Jetzt gilt es für uns, nach vorne zu schauen und die bevorstehenden Aufgaben respektive Heimeinsätze konzentriert in Angriff zu nehmen“, bilanzierte Teamchef Patrik Amrhein.

 

Für den HC KTV Altdorf II spielten: Sebastian Aschwanden; Tobias Rieder, Dave Bär, Andreas Schranz, Patrik Amrhein, Dennis Wipfli, Kevin Ledermann, Marco Planzer, Chris Herzog, Flavio Gisler, Andreas Baumann, Edi Zakarauskas, Daniel Kempf.