Handball, Playoffs 3./4. Liga

 

Wipfli3Die Playoffs der vier 3.-Liga- respektive 4. Liga-Teams gehören der Vergangenheit an. Der HC KTV Altdorf schaffte nicht nur den Ligaerhalt, sondern holte in der Vierergruppe gleich auch den Sieg – dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Ruswil/Wolhusen – ab.

 

Coach Patrick Amrhein hatte im letzten Auswärtsfight im Luzerner Hinterland erneut auf vier Kaderspieler (Kevin Ledermann, Edi Zakarauskas, Flavio Fallegger und Mägi Planzer) zu verzichten. Hinzu kam, dass der HC KTV Altdorf II erst 5 Minuten vor dem Anpfiff auf dem Parkett eintraf (Stau auf der Autobahn). Prompt kam nach der Miniaufwärmphase ein 1:4-Rückstand zustande. Nach 20 Minuten konnte immerhin der erstmalige Gleichstand erzielt werden. In der Defensive gelang den Urnern während der ersten halben Stunde wenig bis nichts – die zahlreichen Gegentore sind bester Beweis dafür. Die Platzherren führten bei Halbzeit 18:16. Während der ersten Viertelstunde im zweiten Spielabschnitt trumpfte die KTV-Deckung dann gross auf: nur mal zwei Törchen wurden den Platzherren in dieser Phase zugestanden – die 24:20-Führung war dadurch perfekt geworden. Nach einer Drei-Tore-Reserve in der 56. Minute und einer gegnerischen Zeitstrafe deutete alles auf einen Sieg der Urschweizer hin. Doch 90 Sekunden vor dem Abpfiff lautete das Skore nur noch 30:29. Dank einem Penaltyverdikt hatten die Altdorfer die Chance, den Sack definitiv zuzumachen. Doch Thomas von Deschwanden, der zuvor drei 7-Meter-Bälle souverän versenkt hatte, scheiterte am Pfosten des Luzerner Gehäuses. Schliesslich realisierte Ruswil/Wolhusen den Gleichstand. Am finalen 30:30 änderte sich bis zuletzt nichts mehr. „Dank einer Leistungssteigerung während der zweiten Halbzeit lag für unser Kollektiv ein Sieg durchaus drin. Doch einige Unkonzentriertheiten sowie fehlende Cleverness standen dem entgegen. Erneut etliche verscherzte Penaltychancen (dieses Mal fünf an der Zahl) vereitelten den Vollerfolg“, bilanzierte Patrik Amrhein.

 

Altdorf II spielte mit: Jan Dittli, Tobias Rieder; Fabian Auf der Maur (8), Dave Bär (2), Andreas Baumann (2), Michael Bissig (2), Adrian Bucher, Chris Herzog (2), Daniel Kempf (1), Andreas Schranz, Thomas von Deschwanden (8), Dennis Wipfli (3), Simon Ziegler (2), Mike Arnold.

 

ZUM BILD

Dennis Wipfli am Drücker. FOTO: RUEDI AMMANN