Gute Erinnerungen hatten die ältesten Altdorfer Junioren an die Vertretung der SG Dagmersellen/Willisau, war im Rahmen der Vorrunde doch ein Auswärtsuntentschieden aus dem Feuer gerissen worden. Anlässlich des Heimspieles platzte eine Wiederholung des Efforts jedoch wie die legendäre Seifenblase: Der KTV-Trupp kassierte eine 28:34-Schlappe. Im Zwischenklassement grüsst der HC KTV Altdorf in den Reihen der neun Mannschaften nun vom 6. Platz (9 Punkte), vor Handball Pilatus (8), Sursee (6) sowie Hochdorf (5).

 

Die erste Halbzeit verlief vielversprechend. Altdorfs Abwehr funktionierte gut, zumal sich auch Roman Betschart im Tor immer wieder auszuzeichnen wusste. Spielmacher Chris Herzog (insgesamt in diesem Spiel 10 Tore erzielend) sowie Marc Häusler (7) zauberten eine starke Leistung aufs Parkett – die beiden harmonisierten im Rückraum ausgezeichnet.

 

Der zweite Spielabschnitt wurde gegen die Gruppenersten mit einer ähnlich kompakten Performance angegangen. Zehn Minuten nach Wiederaufnahme der Partie führten die Gastgeber noch immer mit fünf Toren Vorsprung. Schade, dass in der Folge das Angriffsspiel der jungen Urner plötzlich zu statisch, zu ideenlos und oft zu hektisch angelegt wirkte. Die SGDW nutzte die Gunst der Stunde, um gleichzuziehen und gar in Vorsprung zu gehen. Die nun eingespielter wirkenden Luzerner, welche im Gegensatz zu den Platzherren nur noch recht wenige technische Fehler begingen und von Gegenstosschancen profitierten, schaukelten schliesslich einen Sechs-Tore-Vorsprung sicher über die Distanz. Trainer und Coach Patrik Amrhein: „Unser Kollektiv zeigte bis zur 40. Minute eine tolle Leistung. Unverkennbar war das Potenzial, das im jungen Team steckt. Die grössere Cleverness führte zum Sieg der Besucher. Generell war festzustellen, dass der HC KTV Altdorf mit diesem Team durchaus noch von sich reden machen kann.“

 

Altdorf spielte mit: Roman Betschart, Luca Segantini; Dani Baumann (3), Mauro Bissig (1), Fabian Blättler, Beni Herger (2), Chris Herzog (10), Carlo Zurfluh (3), Arne Hansen (2), Marc Häusler (7).