Die U20-Junioren traten zum drittletzten Meisterschaftsspiel vor eigenem Publikum gegen Rothenburg an. Beide Teams gingen vom Anpfiff an voll motiviert zur Sache. Pech für die Urner: Bereits während der ersten Viertelstunde hatten sie drei Lattentreffer zu beklagen – Rothenburg war bis zu diesem Zeitpunkt klar in Front gezogen (3:8). Der HC KTV Altdorf machte in der Folge verlorenes Terrain gut. Während des zweiten Spielabschnittes verpassten die Gäste Chris Herzog eine enge Manndeckung. Das Team von Coach Peter Roner zeigte sich seitens Fortuna weiterhin nicht begünstigt: Vier weitere Schüsse prallten von der Torumrandung ins Spielfeld zurück. Ab der 40. Minute folgte der Galaauftritt Mark Herzogs. Von der Halbrechtsposition aus donnerte er den Ball fünfmal hintereinander ins gegnerische Netz. Dadurch hatte der unermüdlich fightende KTV-Trupp seinen Rückstand auf eine Länge reduziert. Weitere drei Holztreffer folgten – auf der Gegenseite erhöhten die Besucher ihren Vorsprung auf 20:23. 90 Sekunden vor Spielschluss lautete das Skore nur noch 21:23. Jetzt verordnete Peter Roner seiner Mannschaft, sozusagen als „ultima ratio“, eine 1:1-Manndeckung. Das Rezept schlug ein: 35 Sekunden vor Spielende war der gegnerische Vorsprung auf 22:23 geschrumpft. Luca Segantini, welcher während der Partie bereits vorgängig eine Topleistung abgeliefert hatte, wartete in der 3550. Spielsekunde mit einer Glanzparade auf. Chris Herzog hatte im Gegenzug den Ausgleichstreffer in der Hand, sah sich jedoch durch ein rüdes Foul, geahndet durch den aufmerksamen Referee Niklaus Bauknecht, behindert. Nach inzwischen abgelaufener Spielzeit war reglementsgemäss noch ein direkter Freiwurf angesagt. Chris Herzogs Geschoss fand dabei mirakulöserweise eine Lücke in der gegnerischen Mauer: Er donnerte das Leder ins Tor Rothenburgs. Fazit: abschliessender Gleichstand (23:23) und Gewinn eines (wohlverdienten) Punktes für den HC KTV Altdorf. Er ist im Zwischenklassement jetzt auf der sechsten Position (10 Punkte) anzutreffen.

 

Altdorf spielte mit: Luca Segantini, Roman Betschart; Mauro Bissig (2), Fabian Blättler, Manuel Gisler (4), Adrian Herger, Benjamin Herger (2), Chris Herzog (4), Mark Herzog (6), Lukas Huber (1), Darius Rosenkranz, Arne Hansen (4).