Coach Peter Roner war im Hinblick auf das Freitagabend-Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Einsiedeln nicht zu beneiden. Es stand ihm nur ein beschränktes Spielerkader zur Verfügung. „Leider gibt es vereinzelte Akteure, die es wichtiger finden, am Freitagabend in den Ausgang zu gehen, anstatt einem Aufgebot Folge zu leisten. An den mitgereisten Nachwuchshandballern lag es jedenfalls bestimmt nicht, dass wir eine Kanterniederlage (33:51) kassierten – sie setzten sich voll und ganz ein“, lautete der Befund des Teamchefs. Beispielsweise stand für den Torhüterposten lediglich U16-Zerberus Marco Zwyssig zur Verfügung. Er gab ganz klar sein Bestes, war aber gegen die viel älteren, athletischen (und abgebrühten) Gegner begreiflicherweise doch überfordert. Recht gab Roner auch der Spielleiter. Er attestierte den Altdorfern, technisch besser als die Gastgeber beschlagen gewesen zu sein und es mit einem gelösten Torsteherproblem durchaus möglich gewesen wäre, den Match siegreich zu gestalten. Bezüglich Spielverlauf ist anzumerken, dass die Begegnung bereits bei Halbzeit entschieden war – 24:14 für Einsiedeln. Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich – die Schwyzer erzielten gar noch 27 Treffer. Im Zwischenklassement belegt der HC KTV Altdorf unter den neun Mannschaften nun den sechsten Platz, mit 9 Punkten und einer wenig schmeichelhaften Tordifferenz von minus 82.

 

Altdorf spielte mit: Marco Zwyssig; Daniel Baumann (3), Fabian Blättler, Manuel Gisler (4), Marc Häusler (11), Benjamin Herger (1), Mark Herzog (10), Lukas Huber (1), Darius Rosenkranz (1), Carlo Zurfluh (2).