Die höherklassigen Urner liessen den Erstligisten aus dem Aargau nicht den Hauch einer Chance. Jetzt wird die Auslosung für die Sechzehntelfinals mit Spannung erwartet.


Der HC KTV Altdorf hatte im Hinblick auf die erste Cup-Hauptrunde einen Vertreter aus der 1. Liga zugelost erhalten. Die Partie gegen Handball Brugg fand erst am späten Sonntagnachmittag statt. Um keine Überraschungen zu erleben, hatte Trainer Jan Sedlacek gegen die „Underdogs“ die Order erlassen, Letztere ja nicht zu unterschätzen. Nicht zur Verfügung stand den Innerschweizern Topskorer Daniel Röösli (Bänderprobleme), Christian Bär (Militär) sowie Gregor Bär (verletzt).

 

Vielversprechenes „Eigengewächs“

Zum Einsatz gelangten in Brugg vorweg all jene Akteure, die im bisherigen Meisterschaftsverlauf eher wenige Spielanteile zugestanden erhalten hatten. Speziell zu gefallen wusste in diesem Zusammenhang Junior Michael Bissig. Er trug sich gleich fünfmal in die Skorerliste ein. Aber auch der erstmals im NLB-Team agierende Nachwuchsspieler Flavio Fallegger traf zweimal ins Volle. Mit von der Partie war nach einem Unterbruch wieder Tizian Dossenbach (bisher Militär). Er hat sich wieder gut im KTV-Kollektiv eingelebt. Von den Torhütern spielte Marcel Luthiger während der ersten, Nicolas Stocker während der zweiten Halbzeit. Beide erbrachten eine souveräne Leistung.

 

Gegnern Fell über die Ohren gezogen

Die Gastgeber vermochten in ihrer nigelnagelneuen Halle die Auftaktphase recht ausgeglichen zu gestalten, schossen sogar die beiden ersten Tore der Partie. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe die Urner erstmals in Führung zu ziehen verstanden. Bis zur Pause erhöhten sie ihren Vorsprung auf 15:12. In der Folge zog der Sedlacek-Trupp den Aargauern das Fell richtiggehend über die Ohren. In schöner Regelmässigkeit erhöhten die Altdorfer ihren Vorsprung, um die Partie schliesslich mit 34:19 zu ihren Gunsten zu entscheiden. „Alles in allem eine souveräne Leistung. Unsere Mannschaft liess nie etwas anbrennen und qualifizierte sich souverän für die Sechzehntelsfinals“, bilanzierte Vereinsvizepräsident Marco Lauener. Trainer Jan Sedlaceks Kommentar: „Nachdem wir die Entscheidung frühzeitig herbeiführen konnten, fiel es mir leichter, verschiedene Leistungsträger im Hinblick auf die beiden wichtigen nächsten Meisterschaftspartien (Chênois Genf und BSV Stans) etwas zu schonen.“

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Michael Bissig, Peter Szilagyi, Marc Fallegger, Florian Wisotzki, Ivan Fallegger, Martin Betschart, Edi Zakarauskas, Jost Brücker, Flavio Fallegger, Thomas Hürlimann, Tizian Dossenbach.