Die amtierenden Regionalmeisterinnen des HC KTV Altdorf erwischten gegen den KTV Muotathal einen miserablen Start. Sie liessen sich vorerst ganz einfach an die Wand spielen. Die Abwehr, in einem 6:0-Deckungssystem ihr Heil suchend, wirkte blass und unkonzentriert, im Angriff wurden viel zu viele technische Fehler produziert, und schliesslich fehlten auch Wille und Kampfgeist. Damit war natürlich kein Blumentopf zu gewinnen. 8:20 lautete das Zwischenresultat zur Pause. Silvio Zgraggen sprach in der Kabine Klartext. Auch stellte er die Deckung auf 5:1 um. Dies zeigte Erfolg. Die Verteidigung wirkte weitgehend wie eine kaum zu durchdringende Wand. Im Angriff gingen die Urnerinnen schnell und konzentriert zur Sache, Handball auf bestem Niveau zelebrierend. Bis auf drei Längen verkürzte der HC KTV Altdorf den grossen Rückstand. Schade, dass dem Team, in welchem sich jede Akteurin für die Nebenspielerinnen eingesetzt hatte, in der Schlussphase dann die Puste fehlte und eine 29:36-Niederlage zustande kam. „Die zweite Halbzeit war sehenswert. Wir entschieden diese mit 21:16 zu unseren Gunsten. Aber eine Partie dauert eben 60 Minuten…“, bilanzierte Silvio Zgraggen.

 

Altdorf spielte mit: Elena Müller, Isabelle Studer; Chiara Arnold, Marlis Arnold, Gabi Bissig, Katharina Kristo, Isa Lauener, Iva Pavic, Tea Pavic, Monja Pedroncelli, Marina Sapina, Livia Waser.