Zum Abschluss der Vorrunde trafen die U17-Junioren der SG Stans/Altdorf auf den Tabellendritten Suhr/Aarau. Das Team aus dem „Rüebliland“ trat mit der höchst positiven Leistungsbilanz an, vier der fünf zuletzt bestrittenen Einsätze siegreich gestaltet zu haben. Die Innerschweizer vermochten als „Underdog“ denn auch nicht zu reüssieren. Sie verloren die Partie klar mit 29:37. Im Zwischenklassement liegt das Kollektiv der SGSA weiterhin unmittelbar vor der „roten Zone“ (9 Spiele/8 Punkte), vor Gossau (9/6), der SG Pilatus (11/6) sowie Schlusslicht Muri (8/3).

 

Wunschgemäss verlief der Auftakt für die Innerschweizer. Doch nach dem 3:0 fanden die Gäste immer besser ins Spiel (8:8). Die technisch versierten Aargauer wirkten mit ihren Aktionen mehrheitlich ruhiger und abgeklärter. Die vorangegangenen Siege hatten ihnen offenbar viel Selbstvertrauen und Sicherheit verliehen. Suhr/Aarau legte den Grundstein zum Erfolg in der Folge mit sieben in Serie erzielten Treffern. In dieser Phase vermochte sich die SGSA nicht sonderlich gut auf die Stärken der Besucher einzustellen. Im Angriff fehlten die erforderliche Geduld wie auch die notwendige Sicherheit. Die Seiten wurden beim Stande von 14:18 gewechselt.

 

Nach Wiederaufnahme der Begegnung schnellte das Skore auf 17:24. Die nun durch die SGSA-Teamverantwortlichen angeordnete Doppelmanndeckung verpuffte weitgehend wirkungslos. Suhr/Aarau zog sein gewohntes Spiel durch und erwies sich als kompaktes Kollektiv. „Wir wirkten in der Deckung zu wenig aggressiv und überzeugten kämpferisch nicht. Die beiden Torhüter passten sich der Leistung ihrer Vorderleute an. Sie zogen einen schwachen Tag ein. Unserem Kollektiv fehlte ganz einfach die notwendige Sicherheit. Vor allem die Leistungsträger wiesen erhebliche Leistungsdefizite auf“, bilanzierte das Trainerduo Arnold/Lussi.

 

Für die SGSA spielten: Lukas Wicki, Cyrill Casanova; Dominik Achermann (2), Cyril Keller, Diego Frank (1), Manuel Gisler (1), Marc Häusler (3), Sebastian Achermann (3), Darius Rosenkranz, Mark Herzog (4), Leon Suppiger (5), Dani Baumann (3), Andri Lehmann (5), Elias Arnold (2).