Nachdem die Vorrundenpartie gegen den HC KTV Muotathal noch verloren gegangen war (27:29), schlugen die Akteure der SG Stans/Altdorf nun eiskalt zurück. Sie behielten das bessere Ende mit 32:29 für sich. Durch diesen Erfolg sicherten sich die Nidwaldner/Urner den Inter-Klassenerhalt vorzeitig - theoretisch könnte gar noch der erste respektive zweite Platz ergattert werden, doch sind die entsprechenden Chancen wohl nur noch rein rechnerischer Natur. Der Zwischenstand in der zehnteiligen Gruppe sieht an der Ranglistenspitze, drei Runden vor Abschluss der Qualifikationstour, Yverdon und Birsfelden mit je 23 Punkten in Front - die SGSA steht mit 18 Zählern als Tabellenvierte zu Buche.

 

Die Gäste aus dem Täli fanden besser ins Spiel. Sie zogen mit 8:4 in Front. Die Einheimischen zeigten vorerst viel Nerven und vergaben einige gute Chancen am gegnerischen Kreis. Die kräftigen Muotathaler Rückraumspieler stellten die Verteidigung der SGSA ausserdem immer wieder vor erhebliche Probleme. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Platzherren in Stans besser ins Spiel. Sie verkürzten den Rückstand auf zwei Längen (15:17).

Im zweiten Spielabschnitt verlief das Urschweizer Derby vorerst ausgeglichen - bei leichten Vorteilen für die Schwyzer. Mit dem 20:20 realisierte die SGSA erstmals den Gleichstand. In der Folge stand die Partie auf des Messers Schneide. Keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen. Die Anzeigetafel präsentierte immer wieder einen ausgeglichenen Stand (23:23/27:27/28:28). Erst fünf Minuten vor Schluss erzielten die Gastgeber drei Treffer in Serie zum abschliessenden 32:29. „Das Wettkampfglück und die ausgeglichener besetzte Mannschaft machten den kleinen Unterschied aus“, bilanzierte Trainer Benno Lussi, und Co-Trainer Stefan Arnold legte nach: „Wir vermochten das Spiel in den letzten fünf Minuten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu drehen. Gegen die komplett angetretenen Muotathaler war ein Vollerfolg eigentlich gar nicht unbedingt erwartet worden.“

Für die SGSA spielten: Lukas Wicki, Linus Würsch; Carlo Zurfluh (1), Cyril Keller (8), Marc Häusler (4), Sebastian Achermann (4), Manuel Gisler (2), Darius Rosenkranz, Lukas Fluri, Dominik Achermann (4), Andri Lehmann (4/2), Dani Baumann (1), Dave Arnold (1), Marc Herzog (3/2).