Im Hinblick auf die zweite Saisonhälfte 2011/12 hatte der HC KTV Altdorf neu ein U11-Team gemeldet. Die Schützlinge Tobias Rieders traten nun in Nottwil zur eigentlichen Feuertaufe an. Und sie gestalteten diese zu einem Volltreffer: Von den vier bestrittenen Einsätzen wurden drei gewonnen, lediglich gegen Goldau musste kapituliert werden. Die Schwyzer holten den Tagessieg ab – Altdorf belegte den tollen zweiten Platz.

 

Im ersten Spiel gegen den HC Goldau passte nicht alles wunschgemäss zusammen – die souverän agierende Abwehr ausgeklammert. Erst nach 7 Minuten wurde das 0:1 kassiert. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Goldau das Skore (0:2). In der Folge bestritt Alani Imhof ihren „Karriere-Einstand“ im Altdorfer Tor – Joël Arnold verkürzte auf 1:2. Nach dem 1:3 fiel hüben wie drüben nur noch je ein Tor. Der KTV-Trupp zog mit 2:4 den Kürzeren, nachdem in dieser Partie auch noch Bälle von der Torumrandung ins Feld zurückgeprallt waren.

 

Gegen das körperlich unterlegene Nottwil blühten die Urner Benjamine richtiggehend auf. Gleich fünf ihrer Akteure markierten ihre ersten Treffer überhaupt. Mit 6:0 wurden die Seiten gewechselt, ein Mehr für die Altdorfer wäre eigentlich gut und gerne möglich gewesen. Aufgrund des Regelwerkes wurde der zweite Spielabschnitt in Unterzahl bestritten. Die Rieder-Crew zeigte sich darob unbeeindruckt, liess keinen einzigen Minustreffer zu und gewann souverän 11:0.

 

HC Rothenburg hiess der dritte Kontrahent. Die Luzerner bildeten nach Nottwil wieder einen echten Gradmesser. Die etwas zu gemütlich wirkende Gangart der Urschweizer liess bis zur Pause ein 2:4 Tatsache werden. Doch nach erfolgtem Torsteherwechsel ging unverkennbar ein Ruck durch das KTV-Kollektiv: Es gab mächtig Gas. Dem 5:4 setzte Rothenburg den Gleichstand entgegen. Doch 59 Sekunden vor Spielschluss brachten die Altdorfer den Ball zum alles entscheidenden Treffer in den gegnerischen Maschen unter (6:5).

 

Im Rahmen der letzten Partie, gegen Emmen bestritten, gingen beide Formationen etwas passiv zur Sache. Die Luzerner vermochten die Urner mit ihrer offensiv angelegten Deckung vorerst mächtig in Trab zu halten. Nach der Pause (4:3) stellte Tobias Rieder seine Crew besser auf die gegnerische Abwehr ein. Eindrückliche Aktionen des HC KTV Altdorf, Spiel ohne Ball und sehenswerte Täuschungen prägten dessen Offensivspektakel. Tor um Tor wurde erzielt. Die Luzerner sahen sich schliesslich mit 12:8 an die Wand gespielt.

 

Für Altdorf agierten: Luca Aschwanden (Tor/Feld 4), Alani Imhof; Joël Arnold (17), Seline Arnold (3), Moritz Gisler (1), Noah Imhof (2), Ivo Kamer (2), Fabio Schenker, Rea Unternährer (2).