Die allerjüngste Vertretung des HC KTV Altdorf - unter dem Zepter von Tobias Rieder - bestritt zum Saisonabschluss ein Vierfrontenturnier in Goldau. Dabei mussten drei Niederlagen in Kauf genommen werden. Anderseits wurde aber auch ein Sieg erzielt. Dieser zeigte auf, dass der junge Urner Nachwuchs - für einmal nur mit einem Minikader angetreten - durchaus ein Zukunftsversprechen darstellt.

 

Goldau war den Altdorfern physisch klar überlegen. So musste bereits bis zur Pause ein 2:5-Rückstand in Kauf genommen werden. In der Folge vermochten die KTV-Akteure gut mitzuhalten, doch die Niederlage (4:9) war nicht abzuwenden. Für das schönste Tor seiner Truppe war Moritz besorgt: Mit einem grandiosen Heber gab er dem Goldauer Schlussmann das Nachsehen.

 

Mit Spono Nottwil kreuzte anlässlich des zweiten Einsatzes ein Widersacher auf, der im Verlaufe der Saison noch kein einziges Spiel gewonnen hatte. Altdorfs Kollektiv legte bis zur Pause eine 3:1-Führung vor. Die KTV-Dominanz hielt nach dem Tee weiter an. Der Match wurde mit 7:2 siegreich gestaltet. Als Penaltykiller erwies sich übrigens Aushilfstorwart Ivo Kamer. Pech war für Alani Imhof, dass er nach einer Knöchelverstauchung vorübergehend zu passen hatte.

 

Alani Imhof mixte im Tor dann gegen den favorisierten TV Sarnen wieder mit, um gleich etliche gegnerische Abwehraktionen zum Scheitern zu verurteilen. Die Seiten wurden beim Stande von 5:6 gewechselt. Gegen die immer stabiler wirkende Abwehr der Obwaldner war schliesslich nur noch wenig auszurichten. Der Match ging mit 8:16 in die Binsen.

 

Ausgeglichen verlief der Saisonschlussmatch gegen Rothenburg. 3:4 lautete das Skore zur Pause. Danach verzeichnete der KTV-Nachwuchs nur noch ein Erfolgserlebnis. Und weil auf der Gegenseite eher ideen- und kopflos zur Sache gegangen wurde, konnten Ausgleichs- respektive Siegesabsichten vergessen werden. Der Fight ging mit 4:7 an die Luzerner.

 

Für Altdorf spielten: Alani Imhof (1), Ivo Kamer; Joël Arnold (16), Seline Arnold (1), Moritz Gisler (1), Lynn Müller (4), Fabio Schenker, Rea Unternährer.