Altdorfs Zweitligistinnen traten auswärts gegen den favorisierten Tabellenzweiten, Handball Emmen, an. Dabei gab es keine Kastanien aus dem Feuer zu holen. Der Match ging mit 25:12 klar an die Luzernerinnen. Dadurch verbleibt die KTV-Truppe in der Zehnergruppe im hinteren Ranglistenteil: 6. Altdorf 7/7, 7. Kriens 9/7, 8. Stans 9/4, 9. Mythen-Shooters 9/4, 10. Sursee 8/2.

 

 

Im Vorfeld der siebten Meisterschaftsrunde hatten sich die Urnerinnen eigentlich einiges vorgenommen. Doch infolge verschiedener Absenzen (Arbeit) musste mit einem stark reduzierten Kader zur Sache gegangen werden. Trainer Sebastian Munzert: „Ursprünglich wollten wir vor allem mit unserer in der letzten Zeit deutlich kompakter wirkenden Abwehr überzeugen. Doch von Anfang an verpassten wir in Emmen die Zielsetzung. Die Deckung wirkte zu wenig aggressiv. Im Angriff verfielen unsere Akteurinnen fatalerweise wieder ins alte Muster. So fehlten den Aktionen weitgehend Selbstvertrauen und Effizienz.“ Zu viele Abschlussschwächen und technische Fehler liessen das KTV-Kollektiv von Anfang an nicht wunschgemäss ins Spiel kommen. Munzert abschliessend: „Die Niederlage ist für mich kein Beinbruch, da im gegnerischen Team etliche erfahrene Spielerinnen mitwirkten und unsere Formkurve im Rahmen der vorangegangenen Einätze klar nach oben gezeigt hatte. Dass dann auch eine weniger gute Leistung mal wieder passieren wird, war wohl allen bewusst. Das Ganze wird uns indessen nicht vom eingeschlagenen Kurs abzubringen vermögen.“