Dem HC KTV Altdorf II gelang in der 3. Liga gegen das im Mittelfeld des Zwischenklassementes angesiedelte Team Handball Emmen ein wichtiger 26:24-Heimerfolg. Durch den doppelten Punktegewinn vermochten sich die Urner aus der Abstiegsproblemzone etwas abzusetzen: 8. HC KTV Altdorf II (10 Punkte), 9. Huttwil (8), 10. Horw (7). Vom Stammkader fehlten Kevin Ledermann und Sebastian Aschwanden, die mit dem Nati-B-Team im Einsatz standen. Verletzungsbedingt fielen Jan Dittli und Dave Bär, die Blessuren Tribut zu zollen haben, aus. Letzterer übernahm das Coaching, da Christoph Piske ebenfalls mit der NLB-Mannschaft unterwegs war.

Gegen Handball Emmen starteten die Urner hoch konzentriert, nachdem noch vor dem Einlaufen ein spezielles mentales Vorbereitungsprogramm durchexerziert worden war und sich dieses als Volltreffer erwies: 8:2-Führung nach der ersten Viertelstunde. In der Folge jedoch fingen sich die Luzerner unverkennbar auf. Mittels so genannt einfacher Tore (erste und zweite Welle) machten sie Terrain gut. Nur noch 13:11 lautete der Vorsprung der Gastgeber zur Pause. Das KTV-Kollektiv verpatzte den Auftakt zum zweiten Spielabschnitt. Handball Emmen glich aus und zog seinerseits mit zwei Längen Differenz auf und davon. Schliesslich waren es insbesondere Michael Bissig mit seiner hundertprozentigen Chancenauswertung (6/6) sowie Tobias Rieder im Tor (38 Prozent aller auf seinen Kasten abgefeuerten Bälle abwehrend, in der Schlussphase einen Penalty parierend und zwei Gegenstossaktionen der Luzerner unschädlich machend), welche ihre Mannschaft weiter im Gespräch hielten. 6 Minuten vor Spielschluss stand die Begegnung (22:23) noch immer auf der Kippe, ehe der HC KTV Altdorf mit einem sehenswerten Schlussspurt alles klar zu machen verstand.

Altdorf II spielte mit: Tobias Rieder; Andreas Baumann (1), Michael Bissig (6), Adrian Bucher (2), Christoph Eich, Flavio Fallegger (3), Joy Gisler (6), Lukas Huber, Andreas Schranz (1), Thomas von Deschwanden (5), Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler, Luca von Wyttenbach.

 

 

Pechvogel Dave Bär – hier durch Physiotherapeut Koen Haelters betreut – fällt verletzungsbedingt für einige Zeit aus.

FOTO: RUEDI AMMANN