Das Kollektiv der SG Stans/Altdorf empfing in der Nidwaldner Metropole die Vertretung des TV Birsfelden. Ausgesprochenes Pech war, dass der Truppe der beste Angreifer, Andrin Lehmann, infolge Krankheit nicht zur Verfügung stand. Die Nordschweizer entwickelten frühzeitig enorm viel Druck. Prompt gerieten die Innerschweizer bis zur 13. Minute mit 1:5 und später gar 2:9 in Schieflage. Doch dank beachtlicher kämpferischer Einstellung und grossem Willen gelang es den Gastgebern, bis zur Pause wieder bis auf zwei Längen (10:12) zu verkürzen, zumal in der Verteidigung einige Unzulänglichkeiten ausgeräumt werden und immer stärker agiert werden konnte, was Birsfeldens Fehlerquote erhöhte. Als dann nach zwei Dritteln der gesamten Spielzeit das 11:17 Tatsache geworden war, schien ein Punktegewinn in grosse Ferne gerückt zu sein. Doch die Nidwaldner/Urner liessen sich nicht beirren, profitierten von einem weiteren Timeout und setzten die Vorgaben ihrer Coaches Daniel Lussi/Marco Sigrist um, gleichzeitig sichtlich eine gehörige Portion Selbstvertrauen entwickelnd. 8 Minuten vor Spielschluss hatten sie prompt auf 20:22 verkürzt, zumal auch konditionell unverkennbare Reserven in die Waagschale geworfen wurden. Der Einsatz zahlte sich schliesslich aus: Die Partie konnte unentschieden (23:23) gestaltet und dadurch der erste Eliteklasse-Meisterschaftspunkt der Saison 2012/13 eingefahren werden. Grossen Anteil am Teilerfolg hatte übrigens Linus Würsch, der im SGSA-Tor mit mirakulösen Paraden (insgesamt 17 an der Zahl) seine Aufwartung machte. Lussi/Sigrist in ihrer Spielbilanz: „Die Angriffsleistung unseres Kollektivs ist ausbaufähig. Es gilt noch kaltschnäuziger zu agieren. So dürften weitere Punktegewinne nicht auf sich warten lassen.“

 

Die Nidwalder/Urner belegen jetzt - gemeinsam mit der SG Stäfa/Uster - im Zwischenklassement und je einem Punkt den letzten Platz, wobei beide Teams lediglich die Tordifferenz (-33 respektive -40 zugunsten der Zürcher) trennt.

 

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Linus Würsch, Lukas Wicki; Sebastian Achermann, Elias Arnold (1), Fabian Auf der Maur (3), Daniel Baumann (1), Mauro Bissig, Marc Gubler (2), Marc Häusler (3), Cyril Keller (4), Rafael Keller (5), Jonas Mathis (4), Benedict Omlin.