Zum ersten Fight im neuen Jahr empfing das Kollektiv der SG Stans/Altdorf in der Eichli-Halle der Nidwaldner Metropole GC/Amicitia Zürich. Die Besucher hegen noch immer Aspirationen im Hinblick auf den Titelgewinn in der Eliteklasse – sie liegen zurzeit mit 15 Punkten nur je eine Länge hinter Handball Pilatus respektive Suhr/Aarau. Durch die jüngste 16:22-Niederlage belegt die SGSA weiterhin den letzten Tabellenplatz (3 Zähler), zwei Zähler hinter Birsfelden, Stäfa/Uster sowie Schaffhausen.

 

Die Innerschweizer starteten gegen die Zürcher ausgesprochen verhalten. Die ersten Minuten verliefen torlos, danach zogen die Besucher in Front (3:1), um anschliessend weiter zuzulegen (6:2). Die Defensive der Innerschweizer schlug sich recht ansprechend, anderseits blieben im Angriff zu viele gute bis beste Möglichkeiten unverwertet. Bis zum Seitenwechsel setzten sich die Zürcher über 9:2, 11:3, 12:4 auf 12:5 ab. Da sich die Abwehr der SGSA im Verlaufe des zweiten Spielabschnittes unverkennbar zu steigern verstand, bekundeten die Gäste immer grössere Mühe, ihren Vorsprung zu verwalten. Die Nidwalder/Urner verkürzten ihren Rückstand auf drei Längen, vermochten den Match aber schliesslich doch nicht mehr zu drehen, auch wenn die SGSA-Torsteher während der gesamten Spieldauer 20 erfolgreiche Paraden ablieferten. Auf das Zürcher Tor rollten insgesamt 57 Angriffe, an hundertprozentigen Torchancen blieben gleich deren 22 unverwertet – technische Fehler wurden auf Seite der Innerschweizer 11 registriert.

 

Die SGSA spielte mit: Lukas Wicki, Linus Würsch; Sebastian Achermann, Fabian Auf der Maur (1), Daniel Baumann, Mauro Bissig, Marc Gubler, Marc Häusler, Stephan Hesemann, Cyrill Keller (3), Rafael Keller, Andri Lehmann (3), Fabian Lussi (7), Benedict Omlin (2).