Coach Cornelia Rickli stand für den ersten Meisterschaftseinsatz in der U18-Kategorie nur ein beschränktes Kader zur Verfügung. Das Team musste deshalb durch drei Akteurinnen aus den U15 ergänzt werden. Der HC KTV Altdorf verzeichnete gegen den BSV Stans eine verschlafene Startphase. Während der ersten Halbzeit kam grosses Abschlusspech hinzu: Mehr als ein halbes Dutzend Bälle prallten von der gegnerischen Torumrandung ins Spielfeld zurück. Im Übrigen stand im Kasten der Nidwaldnerin eine Torsteherin in Hochform. So kam bis zum Seitenwechsel ein schon fast Seltenheitscharakter aufweisendes Negativskore von 2:10 zustande. Es hätte noch höher ausfallen können, hätte Isabell Studer im KTV-Gehäuse nicht eine überzeugende Leistung abgeliefert. Nach dem Pausentee wirkten die Altdorferinnen wacher und zielstrebiger. Mit einer starken Vorstellung warteten Marina Sapina sowie Iva Pavic, die sehenswerte Treffer markierten, auf. Noch immer wurde allerdings zu wenig Risiko mit Abschlussversuchen aus den hinteren Reihen eingegangen. Schliesslich kassierten die Gastgeberinnen zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen – während der Schlussviertelstunde musste so praktisch ständig in Unterzahl agiert werden. „Die missratene erste Halbzeit und auch etwelches Pech liessen die klare 12:21-Schlappe Tatsache werden“, kommentierte Cornelia Rickli abschliessend.

 

Altdorf spielte mit: Isabell Studer; Stefanie Baumann, Iva Bilic, Gabriela Bissig, Nicole Blättler, Isabell Lauener, Elena Müller, Iva Pavic, Marina Sapina, Janine Zurfluh.