Die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf standen trotz Heimvorteils in der Stanser Eichli-Halle gegen die SG Léman/Genève am Rande einer Niederlage. Sie konnte dank einer Sonderleistung von Carlo Zurfluh 30 Sekunden vor Spielschluss abgewendet werden. Der Altdorfer setzte einen Ball ins gegnerische Netz – zum 36:36-Gleichstand. Der letzte Angriff der Romands konnte in der allerletzten Sekunde nur mit einem Foul verhindert werden. Der mit der „Exekution“ betraute Genfer Penaltyschütze zeigte dabei Nerven: Er versiebte die Siegeschance kläglich. Im Zwischenklassement der zehnteiligen Gruppe führt jetzt die SG Zurzibiet/Endingen mit dem Zählermaximum (6/12), vor Yverdon sowie Möhlin/Magden (je 6/8) sowie Stans/Altdorf (6/7).

 

Die Vorzeichen im Hinblick auf einen Sieg standen gegen die Westschweizer ausgesprochen gut: Den Gastgebern stand das komplette Kader zur Verfügung, ganz im Gegensatz zu den Besuchern, die keinen Auswechselspieler zur Verfügung hatten und gar nur mit fünf Feldspielern angereist waren. Die Trainer der SGSA hatten ihre Boys vor einem Unterschätzen der Widersacher gewarnt. Prompt sollten sie Recht erhalten, auch wenn zu Beginn der Partie rasch ein 4-Tore-Vorsprung gelang. Da die Platzherren in der Abwehr immer wieder arg schnitzerten und die Besucher bis zum Umfallen kämpften, kam in der trefferreichen Begegnung bis zur Pause ein Remis (20:20) zustande. Trotz einer happigen Gardinenpredigt liessen sich die Nidwaldner/Urner auch während des zweiten Spielabschnitts die Bälle Mal für Mal um die Ohren schiessen. 4 Minuten vor Spielschluss führten die Genfer mit drei Toren Vorsprung, ehe es der SGSA gelang, wenigstens noch den eingangs erwähnten Punkt aus dem Feuer zu reissen. Coach Stefan Arnold: „Während 60 Minuten liessen wir den Gegner im Angriff weitgehend schalten und walten, wie er garade wollte. Aber wenn die Einstellung nicht stimmt und die Deckung nicht zupackt, können keine Spiele, auch nicht gegen nur fünf Feldspieler, siegreich gestaltet werden.“

 

Die SGSA spielte mit: Cyrill Casanova, Marco Zwyssig; Dave Arnold (3), Elias Arnold (2), Pascal Aschwanden, Romano Fischer, Manuel Gisler (14/2), Flavio Gnos (1), Mark Herzog (1), Nando Kuster (1), Raffi Lanski (2), Ramon Lüönd, Darius Rosenkranz (7), Carlo Zurfluh (5).