Die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf traten am Wochenende in Gossau an. Die Ostschweizer, zurzeit noch immer im Abstiegsstrudel steckend, waren bestrebt, ihr Punktekonto äufnen, während die Innerschweizer in Tuchfühlung mit dem Ranglistenzweiten bleiben wollten. Schliesslich trennten sich die beiden Kontrahenden unentschieden (17:17), dank eines im letzten Moment erzielten SGSA-Treffers, nachdem Gossau 60 Sekunden vor dem Abpfiff mittels Penalty in Front gezogen war. Im Zwischenklassement des Zehner-Interfeldes grüsst Zurzibiet/Endingen als klarer (verlustpunkteloser) Leader (7/14), vor Yverdon (7/10), Möhlin/Magden (7/8) sowie der SG Stans/Altdorf (7/8).

 

SGSA-Coach Nobi Kuster war mit einem vierzehnköpfigen Kader in Gossau eingelaufen. Nach vielversprechendem Start scheiterten die Urschweizer mehrmals am gut disponierten gegnerischen Torsteher. Dank einer Leistungssteigerung gelang es der Nidwaldner/Urner Truppe, unterstützt durch ihren neuen Zerberus Cyrill Kottmann, das Skore bis zur Pause weitgehend ausgeglichen zu gestalten (7:8). Der zweite Spielabschnitt stand beidseits weiterhin im Zeichen konzentrierter Abwehrleistungen. 7 Minuten vor Spielschluss wies die Anzeigentafel 12:12 aus. Nach einer 2-Minuten-Strafe, gegen die Gäste (Gossau wies diesbezüglich eine weisse Weste auf) verhängt, zogen die Platzherren mit drei Längen auf und davon. Die Kuster-Truppe bewies in der Folge viel Moral, um schliesslich – wie eingangs geschildert – einen Punkt aus dem Feuer zu reissen. „Wir haben nicht wegen des Schiedsrichters einen Zähler eingebüsst. Aber es bleibt festzustellen, dass auf der Interstufe nur ein Spielleiter einfach nicht genügt. Dies kristallisierte sich nach der Partie im gemeinsamen Gespräch mit Gegnern, Teamverantwortlichen und (auch) Schiri klar heraus. Remedur erscheint angezeigt“, bilanzierte Nobi Kuster.

 

Die SGSA spielte mit: Cyrill Kottmann, Marco Zwyssig; Dave Arnold (4), Pascal Aschwanden, Romano Fischer, Manuel Gisler, Flavio Gnos, Mark Herzog (5), Nando Kuster (2), Ramon Lüönd (2), Darius Rosenkranz (2), Luca Sciarusa, Livio Wanner, Carlo Zurfluh (2).