Nach dem tollen Spiel in Genf wollte der Nachwuchs der SG Stans/Altdorf unbedingt an diese Leistung anknüpfen. Praktisch mit der stärksten Aufstellung konnte in der Feldliarena gegen das tief im Relegationssumpf steckende Gossau angetreten werden. Anlässlich der Vorrunde hatten sich die beiden Kontrahenten 17:17, nach einer schlechten Angriffsleistung seitens der SGSA-Vertretung, getrennt. Dank der erneuten Punkteteilung (20:20) sicherten sich die Nidwaldner/Urner zwei Runden vor Abschluss des Meisterschaftsprogrammes praktisch vorzeitig den Klassenerhalt. Die neue Konstellation im hinteren Tabellenteil des zehnteiligen Feldes: 6. SG Stans/Altdorf (16/16), 7. Suhr/Aarau (14/12), 8. Genf (16/11), 9. Gossau (14/8), 10. Otmar St. Gallen (15/2).

Nicht wunschgemässer Start

Der Auftakt der Partie gegen die Ostschweizer verlief trotz Heimvorteils nicht wunschgemäss. Obwohl die Verteidigung recht gut harmonierte und zupackte, musste bis zur 18. Minute ein 4:7-Rückstand in Kauf genommen werden. Dies aufgrund einer desolaten Angriffsleistung. Gegen die offensive Deckung des Gegners fand die SGSA nur selten das geeignete Rezept. Zudem unterliefen zu viele einfache Fehler, welche der Gegner mit Konteraktionen beantwortete. Bis zur Halbzeit konnten der Schaden einigermassen in Grenzen gehalten werden (9:12).

Spannende Finalphase

Mit viel Elan nahmen die Innerschweizer den zweiten Spielabschnitt in Angriff. Schon nach 3 Minuten war der Ausgleich perfekt – wenig später gar die erstmalige Führung bewerkstelligt. Bis zur 45. Minuten glückte eine 3-Tore-Führung. Den Sieg vor Augen, produzierte das SGSA-Kollektiv in der Folge zu viele Eigenfehler oder scheiterte am gegnerischen Torhüter. Eine Strafe gegen Dave Arnold nutzte Gossau in der 53. Minute zum Ausgleich. Nochmals legten die Urschweizer indessen einen Zahn zu (20:18). Erneut zum Unterzahlspiel verknurrt, kassierte die SGSA eine knappe Minute vor Spielschluss den Ausgleich. Der letzte von Dave Arnold abgefeuerte Ball, 5 Sekunden vor der Schlusssirene, sprang danach vom Pfosten ins Feld zurück. Gossau versiebte die allerletzte Gegenstosschance nach einem technischen Fehler.

Für die SGSA spielten: Cyrill Casanova, Simon Fuchs; Dave Arnold (5), Elias Arnold (1), Pascal Aschwanden, Manuel Gisler (7/4), Flavio Gnos (1), Mark Herzog (3), Nando Kuster (2), Ramon Lüönd (1) , Darius Rosenkranz, Luca Sciarscera, Livio Wanner, Carlo Zurfluh.