Vor eigenem Publikum zeigten sich die Youngster des HC KTV Altdorf am Samstag von ihrer mehrheitlich positiven Seite, auch wenn die erste der drei Partien in die Binsen ging. Nach ausgeglichener Startphase griff Borba Luzern in die Trickkiste: Ihre Trainer wechselten das „Personal“ komplett aus und ordnete Manndeckung an. Altdorf fand sich damit nicht zurecht. Die Gastgeber gerieten mit 3:10 in Verzug (Pause: 4:11). Der Vorsprung der Borbasten hatte bis zum Spielschluss Bestand (10:18). Fazit: In der Abwehr wiesen die KTV-Akteure gegen die teils älteren Luzerner (U15-Junioren) einige Defizite auf, wirkten im Angriff oft zu behäbig und erwiesen sich im Überzahlspiel nicht sonderlich ideenreich.

 

Gegen das körperlich und spielerisch ebenbürtige Kollektiv des STV Willisau entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Im KTV-Trupp fehlte der letzte Kick, auch schlichen sich etliche technische Fehler ein. Altdorf hinterliess öfters den Eindruck, gar nicht gewinnen zu wollen. Dank einer Leistungssteigerung konnte der Pausenvorsprung (4:3) immerhin verwaltet und bis zum Schlusspfiff gar noch auf 12:10 leicht ausgebaut werden.

 

Im dritten und letzten Fight, gegen den HC Fides Ruswil bestritten, glückte ein 2:0-Vorsprung. Unzulänglichkeiten im Verteidigungsbereich liessen die Luzerner Morgenluft wittern. Trotz zahlreicher Fehlschüsse vermochten die jungen Urner aber bis zur Pause auf 6:3 wegzuziehen. Sie zündeten während des zweiten Durchganges den Turbo, entwickelten mehr Effizienz im Abschluss und gestalteten die Partie mit 13:6 klar siegreich. Sehr zur Genugtuung der Coaches Andrea Clapasson und Stefan Epp.

 

Für Altdorf spielten: Joel Arnold (1. Match im Tor), Moritz Mattli (2. und 3. Spiel im Kasten); Pascal Blättler, Moritz Gisler, Marko Toljan, Lynn Müller, Felicia Gaggiotti, Jan Herger, Daniel Gisler, Thomas Arnold, Simon Studer.