Handball: Länderspiel in Altdorf, ausserdem Meisterschafts- und Cupfights

 

PlakatIn den nächsten Tagen stehen spannende Einsätze bevor. Speziell die Begegnung Schweiz-Rumänien (Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, Feldli-Arena) dürfte die Fans interessieren.

 

Am Wochenende vom 18. bis 20. Januar liegt das Zentrum des nationalen Nachwuchs-Handballs wieder in der Innerschweiz. Im Rahmen des Mastercups treffen gleich vier Nationalteams des Schweizerischen Handballverbands auf attraktive Gegner aus fünf verschiedenen Ländern. Insgesamt sind an den drei Tagen fünfzehn Länderspiele programmiert. Ausserdem stehen am Samstag und Sonntag auch noch sämtliche Regionalauswahlen der Frauen im Einsatz.

 

 

Die Schweizer U18-Juniorinnen treffen dreimal auf die Alterskolleginnen aus der Slowakei, während die U20-Juniorinnen gegen Deutschland, Polen und die Slowakei ein Vierländerturnier bestreiten. Für die U20-Auswahl von Trainer Pavol Streicher kommt es zum Widersehen mit Polen: Am European Open im Juli in Göteborg unterlagen die Schweizerinnen der osteuropäischen Auswahl in der Vorrunde knapp mit 19:23. Die Schweiz holte sich am Ende den guten 9. Platz, Polen klassierte sich auf dem 7. Rang. Die Widersacherinnen aus Deutschland schlossen das gleiche Turnier auf dem 4. Platz ab. Die Slowakei stand nicht im Einsatz.

 

Je drei Länderspiele bestreiten die U17- sowie die U19-Junioren. Die U17-Auswahl von Trainer Thomas Umbricht trifft auf Finnland; die U19-Nationalmannschaft von Coach Michael Suter spielt dreimal gegen Rumänien. Mit den körperlich starken Osteuropäern bekamen es die SHV-Junioren der Jahrgänge 1994 und jünger bereits an der EM im vergangenen Sommer in Österreich zu tun. Die Partie blieb nicht unbedingt in bester Erinnerung: Nach starker Leistung kassierten die Schweizer den entscheidenden Gegentreffer zum 29:30 erst nach Spielschluss durch einen direkt verwerteten Freiwurf. Rumänien belegte am Ende den 11., die Schweiz den 13. Rang.

 

Nach dem Freitags-Auftakt an drei verschiedenen Orten in der Zentralschweiz (Altdorf, Horw und Nottwil) werden am Samstag und Sonntag sämtliche Länderspiele in der Sporthalle Zug ausgetragen. Das Turnier der Regionalauswahlen der Frauen findet in der Waldmannhalle in Baar statt.

 

Meisterschaftsspiele der Herren/Junioren

 

Die zweite Herrenmannschaft des HC KTV Altdorf bestreitet den nächsten 3.-Liga-Fight bereits am Freitag, 11. Januar. Auswärts wird gegen den BSV Borba/Luzern angetreten. Beide Formationen sind dringend auf Punktezuwachs angewiesen. Im Zwischenklassement liegen die Gastgeber im Zehnerfeld auf der 6. Position (9 Punkte), Altdorf auf dem 8. Platz (8), wobei die Urner bereits eine Partie mehr ausgetragen haben.

 

Am Samstag, 12. Januar, stehen beide Juniorenformationen der SG Stans/Altdorf im Einsatz. Die U19-Eliteformation empfängt in Stans die Zürcher Equipe GC/Amicitia. Die Innerschweizer belegen im Zwischenklassement den letzten Tabellenplatz (3 Punkte), während ihre Widersacher als Ranglistendritte (13 Zähler, eine Partie mehr ausgetragen) grüssen. Die U17-Intertruppe hat in Yverdon anzutreten. Die favorisierten Romands weisen in der Zwischenbilanz 15, die Innerschweizer 12 Punkte auf.

 

Die Männer III haben nach dem missglückten 4.-Liga-Auftakt in der ersten Stärkeklasse Terrain gutzumachen. Sie empfangen gleichentags in der Baldini-Halle die Vertretung des HC Kriens, die noch kein Spiel bestritten hat (ab 20.15 Uhr).

 

Championat und Cup für die Frauen

 

Die 2.-Liga-Frauen fighten am Samstag, 12. Januar, ebenfalls in der Baldini-Halle (ab18 Uhr). Zu Gast weilt der klare Tabellenleader Ruswil/Wolhusen. Die Besucherinnen weisen nach 11 Spielen das Zählermaximum sowie eine kokette positive Tordifferenz von + 110 aus, während der KTV-Trupp bisher 9 Punkte (5. Platz, -16) auf seinem Konto stehen hat.

 

Am Donnerstag, 17. Januar, bestreiten die 2.-Liga-Damen des HC KTV Altdorf den Viertelfinal im Regionalcup auswärts gegen den Drittligisten Spono Nottwil. Zur Erinnerung: Die Urnerinnen schwangen vorgängig im Achtelfinal gegen Dagmersellen, die Luzernerinnen gegen das Kollektiv der SG Ruswil/Wolhusen obenaus.