Nati B: Spitzenkampf HC KTV Altdorf - HSC Suhr/Aarau (Samstag, Feldli, 18 Uhr)

Der „Kampf der Giganten“ rund um die Vergabe des Direktaufstiegsplatzes ist voll entbrannt. Eine Vorentscheidung steht jetzt ins Haus.

Die närrischen Tage gehören der Vergangenheit an. Während sich der HC KTV Altdorf I am Wochenende eine Auszeit gönnte - ohne natürlich trainingsmässig zurückzustecken (selbst am Sonntag wurde dementsprechend zur Sache gegangen) - absolvierte die Konkurrenz am zweiten Februarwochenende bereits den 15. Durchgang der Qualifikationsrunde. An der Tabellenspitze änderte sich dabei wenig. Höchstens dass Yellow Winterthur jetzt auf der 3. Position auf Altdorf bereits 7 Verlustpunkte aufweist. Das Team aus der Eulachstadt verlor den Fight gegen Altdorfs härtesten Konkurrenten, den HSC Suhr/Aarau, mit 4 Toren Differenz (28:24), so dass Letzterer weiterhin nur 3 Verlustzähler mehr als die Urschweizer aufweist (1. Altdorf 14/26, 2. Suhr/Aarau 15/25, 3. Winterthur 15/21, 4. Genf 15/20, 5. Schaffhausen II 15/19).

 

Brandgefährlicher Armin Sarac

 

In der Spitzenpartie zwischen Suhr/Aarau und Winterthur vom letzten Samstag bekundete das Heimteam aus dem Rüebliland vorerst etwelche Mühe, um ins Spiel zu finden. Zur Halbzeit lag das Kollektiv von Patrik Fend, der wieder auf den genesenen Nicolas Suter zurückgreifen konnte, mit 14:16 zurück. Erst eine Leistungssteigerung während der zweiten halben Stunde führte die Wende herbei. Brillanter Akteur bei Suhr/Aarau: Armin Sarac. Der Rückraumspezialist markierte insgesamt nicht weniger als neun Treffer. Sehr gute Kritiken ernteten auch die Flügelflitzer Josef Zuber und Mark Schelbert. Den Altdorfern sei es im Übrigen ins Samstagtagebuch geschrieben: Suhr/Aarau bekundete immer wieder Mühe, gegen die auf Spielmacher Patrick Romann praktizierte Manndeckung ein Rezept zu finden.

1, 3 oder 5 Punkte?

Die Gretchenfrage im Hinblick auf den Spitzenthriller vom Samstagabend in der Feldliarena stellt sich wie folgt: Wird der HC KTV Altdorf nach Ablauf der vollen Spielzeit im Zwischenklassement nur noch mit 1 Punkt in Führung liegen (bei einer Niederlage), weiterhin mit 3 Längen (bei einem Remis) oder gar 5 Punkten Reserve (bei einem Sieg) an vorderster Front anzutreffen sein? Sei dem, wie es wolle: Die KTV-Teamverantwortlichen Daniel Brack, Predrag Ceko und Burkhard Keller haben nichts unterlassen, ihre Truppe minuziös auf den wichtigen Einsatz vorzubereiten. In einem Punkt sind sich die Drahtzieher in beiden Lagern einig: Sie fordern im Vergleich zu den letzten Spielen (Suhr/Aarau gegen Winterthur, Altdorf gegen Solothurn Grauholz) eine deutliche Gesamt-Leistungssteigerung. Übrigens: Die Urner Schlachtenbummler sind dazu aufgerufen, ihr Team anlässlich des Spitzenkampfes in hellen Scharen zu unterstützten. Sie dürften den Appell mit Sicherheit nicht ungehört verhallen lassen… Und noch etwas zur Erinnerung: Die  Auswärtspartie endete am 22. September unentschieden (33:33), wobei sich KTV-Spielertrainer Daniel Brack mit elf Treffern speziell profilierte.

Ausserdem: sechs weitere Spiele

Am Samstag, 16. Februar, werden sechs weitere KTV-Mannschaften im Einsatz stehen. Die 2.-Liga-Damen, welche im neuen Jahr bisher eine erfreulich starke Form ausspielten, empfangen die Tabellendritten, die „alten Bekannten“ der SG Malters/Menznau (Feldli, 20 Uhr). Rein aus der Tabellenkonstellation her betrachtet, ist ein offener Schlagabtausch der beiden Ranglistennachbarinnen zu erwarten; Altdorf: 5., 12 Spiele/13 Punkte, Malters/Menznau: 3., 13/14.

Die U19-Elitejunioren der SG Stans/Altdorf treten auswärts gegen die Kadetten Schaffhausen an. Ob es den Innerschweizern als Tabellenletzte (3 Punkte) gelingen wird, die Gastgeber (9) in Verlegenheit zu bringen, bildet eine offene Frage.

Vor einer kniffligen Aufgabe stehen die 3.-Liga-Herren. Der HC KTV Altdorf II (8., 8) empfängt vor eigenem Anhang (Feldli, 12.20 Uhr) den spielstarken HC Malters (2., 18), der nur zwei Längen hinter dem aktuellen Leader angesiedelt ist.

Die 4.-Liga-Herren, gut in die Finalrunde der ersten Stärkeklasse gestartet, treten in Emmen an. Die Urner liegen zurzeit auf der zweiten Position des Zwischenklassementes (4/6), die Luzerner haben nach drei Einsätzen 2 Punkte eingefahren.

Die ältesten Juniorinnen (U18) absolvieren in der zweiten Stärkeklasse ihre zweite Partie, nachdem sie die Auftaktbegegnung verloren haben. Die Gastgeberinnen Handball/Emmen anderseits haben den Start mit zwei eroberten Punkten positiv gestaltet.

Schliesslich spielen am Samstagnachmittag noch die U17-Junioren (Feldli, 14.15 Uhr). In der Stärkeklasse 2 hat der HC KTV Altdorf in der höheren Alterskategorie (Vorrunde: U15) ihren ersten Einsatz verloren. Die Gäste aus Willisau mussten bereits drei Partien ans Bein streichen.