Damen, 2. Liga: HC KTV Altdorf – RW Sursee 24:16

 

deschw.olisurNach einem Blitzauftakt gaben die Urnerinnen das Zepter nicht mehr aus der Hand. Definitiver Abschied aus der Gefahrenzone der letzten fünf Teams.

 

Die ohne Topskorerin Fränzi Brand angetretenen Gastgeberinnen warteten gegen die Luzernerinnen unmittelbar nach den Anpfiff mit einem sehenswerten Offensivwirbel auf. Nach 12 Minuten führten sie bereits mit 6:0. In der Abwehr, unterstützt durch eine gut disponierte Michèle Zwahlen zwischen den Pfosten, gaben sich die KTV-Akteurinnen vorerst keinerlei Blössen.

 

Vorübergehendes Blackout

 

Erst, nachdem Manuela Frey einen Penaltyball an das gegnerische Torgehäuse gedonnert hatte, wurde der erste Minustreffer zugelassen. Danach tauchte der KTV-Trupp in eine vorübergehende Flaute ab. Technische Fehler und unnötige Ballverluste gestatteten es dem BSV Sursee, sich auf 6:4 zu verbessern. Ein weiterer Sieben-Meter-Ball, den Manuela Bär an den Pfosten geknallt hatte, ferner eine Zeitstrafe, welche sich Monja Pedroncelli eingehandelt hatte, eröffneten den Gästen die Chance, das Skore weiter zu reduzieren. Doch die nun plötzlich wieder hellwachen Urnerinnen meldeten sich aus dem Minitief souverän zurück. Monja Pedroncelli, Shelly Eisner und Noemi Gisler waren innert kurzer Zeit für das 9:4 besorgt. Dem 9:5 setzte Manuela Bär Sekundenbruchteile vor dem Sirenenton das 10:5 entgegen.

 

Führung souverän ausgebaut

Fünf Tore unmittelbar nach der Pause, ferner ein durch Michèle Zwahlen parierter Penalty zeigten nach dem Tee unmissverständlich auf, dass es am Erfolg der Gastgeberinnen nichts mehr zu rütteln gab. Auch eine gegen Noemi Gisler verhängte Zeitstrafe änderte am Szenario nichts. Bald war der Vorsprung des HC KTV Altdorf auf elf Längen angewachsen. Schliesslich wurden die Besucherinnen mit einem 24:16 verabschiedet. „Ein Pflichtsieg gegen einen zu unkonstanten RW Sursee. Highlight war unser sehenswerter Start. Danach begingen wir immer wieder zu viele Eigenfehler. Ein deutlicherer Sieg wäre durchaus möglich gewesen“, bilanzierte Manuela Bär, an diesem Tag beste Altdorfer Skorerin (8), zusammen mit Shelly Eisner (7).

 

Im Zwischenklassement belegen die Urnerinnen nach elf Partien jetzt den vierten Platz (12 Punkte), gemeinsam mit Borba Luzern. Im zehnteiligen Feld liegt die Konkurrenz nun bereits 7 Zähler und mehr zurück. Vor dem Team von Trainer und Coach Angelo Pedroncelli liegen das verlustpunktelose Emmen (10/20), Hochdorf (11/18) sowie Malters/Luzern (12/17).

 

Altdorf spielte mit: Michèle Zwahlen; Manuela Bär (8), Shelly Eisner (7), Manuela Frey (1), Noemi Gisler (1), Michaela Jauch (1), Belinda Kieliger, Alissa Pedroncelli, Monja Pedroncelli (2), Cornelia Rickli (1), Olivia von Deschwanden (3).

 

ZUM BILD:

Olivia von Deschwanden erzielt eines ihrer drei Tore. FOTO: RUEDI AMMANN