Damen, 2. Liga: HC KTV Altdorf – Dagmersellen 18:10

 

Mit einem klaren Sieg wiederholten die Urnerinnen ihren deutlichen Vorrundenerfolg. Die Partie stand auf keinem sehr hohen Niveau.

 

 Trainer Angelo Pedroncelli verfügte über ein ausgesprochen schmales Kader. Aus der Stammformation fehlten gleich fünf Akteurinnen: Sarah Achermann, Brigitte Kempf, Manuela Frey, Fränzi Brand, Kathrine Styger. So war es nicht verwunderlich, dass keine hochstehende Partie zustande kam. Dies fiel insofern nicht ins Gewicht, da der HC KTV Altdorf längst in der vorderen Ranglistenhälfte angesiedelt ist (jetzt mit 22 Punkten) und zudem am Samstagabend mit dem TV Dagmersellen (Tabellenletzter) ein ausgesprochen schwacher Gegner in der Feldli-Sporthalle zu Gast weilte. Zur Tabellenkonstellation bleibt anzumerken, dass der KTV mit einem Sieg im letzten Auswärtsspiel der Saison 2010/11 sich am 12. März platzierungsmässig eventuell noch auf die abschliessende vierte Position vorschieben könnte.

 

Auftakt mit Ladehemmungen

 

Die Partie begann mit einer frühzeitigen Führung der Altdorferinnen. Shelly Eisner schoss ihr Team schon nach 46 Sekunden in Front. Danach liessen die Luzernerinnen erkennen, dass sie doch auch einige gute Akteurinnen in ihren Reihen stehen hatten. Sie glichen aus. Beim Stande von 1:2 verscherzte Olivia von Deschwanden mit einem halbherzigen Schuss eine Penaltychance. Prompt folgte das 1:3. Innerhalb von drei Minuten waren wenig später Manuela Bär, Cornelia Rickli und Shelly Eisner für das 4:3 besorgt. Noch immer vermochten die Gastgeberinnen in der Folge die ebenfalls nur mit wenigen Auswechselspielerinnen angetretenen Besucherinnen nicht vorzeitig abzuschütteln. Erst nach dem 7:7 war es Manuela Bär, die zweimal erfolgreich blieb und die Urnerinnen bis zur Pause mit 9:7 in Front schoss.

 

Gesteigerte Leistung

 

Die zweite Halbzeit nahmen die Altdorferinnen mit einer deutlich gesteigerten Leistungsbereitschaft in Angriff, dabei auch von einigen gegnerischen Zeitstrafen profitierend. Zehn Minuten vor Spielschluss lautete das Skore 14:10. Die Vorentscheidung war damit gefallen, zumal Dagmersellen leistungsmässig nicht zuzulegen verstand. Die letzte Spielphase stand mehrheitlich im Zeichen des HC KTV Altdorf. Er gewann die Partie ebenso klar wie verdientermassen. „Ein Pflichtsieg, mehr nicht. Alles über alles gesehen ortete ich in unseren Reihen mehr Krampf als Kampf“, bilanzierte Angelo Pedroncelli, in dessen Team als „Notnagel“ nach sechsjähriger Wettkampfpause erstmals wieder Manuela Zberg-Stampfli mit von der Partie war und an ihre einstigen Spielmacherinnenqualitäten zu erinnern wusste.

 

Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Michèle Zwahlen; Manuela Bär (7), Shelly Eisner (7), Michaela Jauch (1), Belinda Kieliger, Alissa Pedroncelli (1), Simone Renner, Cornelia Rickli (2), Olivia von Deschwanden, Manuela Zberg-Stampfli.

 

ManuZberg

 

 

 

Manuela Zberg-Stampfli mit Comeback.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jauchmichaela

 

 

 

Michaela Jauch erzielte mit ihrem 15:10 gegen den TVD die Vorentscheidung.

 

 

FOTOS: RUEDI AMMANN