Damen, 2. Liga: HC KTV Altdorf – TV Willisau 29:15

 

PetrDie angestrebte Revanche wurde vollumfänglich ausgewetzt. Der fünfte Tabellenplatz konnte zementiert werden.

 

Mit Ausnahme von Belinda Kieliger traten die KTV-Damen am Samstagnachmittag vor eigenem Publikum in der Feldli-Sporthalle komplett an. Trainer Angelo Pedroncelli stand als Coach Manuela Zberg zur Seite. Die Partie wurde durch Rolf Bühler, der bereits seit 25 Jahren als Schiedsrichter amtet, sehr gut geleitet. Im Zwischenklassement hat der HC KTV Altdorf jetzt 18 Punkte im Trockenen. Wieder in der drei Teams zählenden roten Zone der Zehnergruppe verbleibt Willisau mit 8 Zählern.

 

Ausgeglichene Startphase

 

Shelly Eisner eröffnete das Skore nach einem gegnerischen Pfostenknaller. Michèle Zwahlen beeindruckte mit einer Penalty-Abwehrparade – im weiteren Spielverlauf einer zweiten. Nach Treffern von Olivia von Deschwanden (Penalty), Cornelia Rickli, Franziska Brand sowie Shelly Eisner lautete das Skore in der 10. Minute 5:4. Die Gastgeberinnen schalteten in der Folge einen Gang höher. Mit zielstrebig eingefädelten Angriffen bauten sie ihren Vorsprung in regelmässiger Folge aus. Bis zur Pause war die Partie weitgehend gelaufen (16:8), nachdem die beiden letzten Treffer Olivia von Deschwanden mit einem weiteren Sieben-Meter-Wurf sowie Alissa Pedroncelli erzielt hatten.

 

Kaum ein Schwachpunkt erkennbar

 

Der HC KTV Altdorf gab das Spieldiktat während der zweiten Halbzeit nicht aus der Hand, damit auch gleich das schon fast obligate „Loch“ umschiffend. Nach zwei Dritteln der Partie hatte Fränzi Brand einen echten Hattrick markiert – beinahe wäre das gleiche Husarenstücklein auch Manuela Frey mit zwei Treffern, hintereinander erzielt, geglückt. Pech war es für Brigitte Kempf in der 55. Minute, zum dritten Male eine Zeitstrafe – was Restausschluss bedeutete – zu kassieren und für Manuela Frey, einen Penaltyball nur an den Pfosten zu zirkeln. Für den Schlusspunkt der vom HC KTV Altdorf insgesamt souverän gestalteten Partie war schliesslich Shelly Eisner besorgt. „Gegenüber der Auswärtsvorstellung, die ja bekanntlich verloren gegangen war, erbrachte unser Team eine hundertprozentige Leistungssteigerung. Insbesondere durfte sich auch die Verteidigungsarbeit sehen lassen“, zeigte sich Coach Angelo Pedroncelli zufrieden, während sich die achtfache Torschützin Fränzi Brand darüber freute, dass sich sämtliche Spielerinnen kompromisslos füreinander eingesetzt hatten.

 

Altdorf spielte mit: Michèle Zwahlen, Luzia Briker; Manuela Bär (1), Fränzi Brand (8), Shelly Eisner (9), Manuela Frey (3), Michaela Jauch, Brigitte Kempf (2), Alissa Pedroncelli (2), Simone Renner (1), Cornelia Rickli (1), Kathrine Styger, Olivia von Deschwanden (2).

 

ZUM BILD

 

Alissa Pedroncelli lässt Willisauerinnen-Deckung alt aussehen. FOTO: RUEDI AMMANN